Monster Poems —  Nora  Gomringer /  Reimar  Limmer
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/ Nora Gomringer / Reimar Limmer
Monster Poems

Manches ist klar umrissen. Anderes verfolgt uns seit Jahren und hat doch keine rechte Form. Manchmal wundern wir uns, wie sie uns gefunden haben: unsere Ängste (auch die Monster, Guhle, Mitmenschen darin). Die Monster Poems sind ein Besuch im Zelt der Freak Show, in dem sie alle versammelt sind: alte Filmstars, neue Sternchen, die Besucher, manches seltsame Gefühl, einige Verfolger und (beinahe) liebenswerte Wesen.

Das Unbeschreibliche beschreibt Nora Gomringer mit Texten, zu denen Reimar Limmer Illustrationen gestaltet hat. Es sind also zwei am Werk gewesen, die auszogen, das Fürchten zu lernen. Das Schweigen bricht Nora Gomringer auf der beigelegten CD.

Hier der Link zur offiziellen Website der »Monster Poems« mit Leseproben und Videos.

Für die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und die Stiftung Lyrik Kabinett zählt Nora Gomringers »Monster Poems« zu den Gedichtbüchern des Jahres 2013.

 

Pressestimmen

  • »Niemand unter den jungen Dichterinnen schreibt so gewitzt wie Nora Gomringer über menschliche Abgründe und alltägliche Ängste. [...] Es geht ihr um nichts Geringeres als die Schöpfung und den Menschen darin, um seine Körperlichkeit und sein Sprechen über Glück und Unglück, Verlust und Sehnsucht.«

    (Dorothea von Törne in Die Welt)
  • »Nora Gomringers Hör-Gedichtband ›Monster Poems‹ ist ein Gesamtkunstwerk. Nicht nur weil jedes einzelne Wort wahrhaftig spürbar ist, nicht nur wegen der aufwändigen Gestaltung des Bandes mit Collagen von Reimar Limmer, sondern auch wegen des Klangs, den Nora Gomringers Stimme verbreitet.«

    (Claudia Cosmo, WDR 5)
  • »Nora Gomringer ist der Star unter den jungen deutschen Dichtern. Ihr neuester Gedichtband ›Monster Poems‹ erhielt prompt einen Preis. Auch ihre Art, Gedichte vorzutragen ist anders – und sorgt für Aufsehen.«

    (Deutsche Welle)
  • »Ein poetisches Horrorkabinett«

    (Nürnberger Nachrichten)
  • »[...] die dem banal Bösen wie dem schrecklich Schönen eine komplexe Doppeldeutigkeit verleihenden Bilder ergänzen die gewohnt hervorragenden Gedichte Gomringes ganz wunderbar.«

    (Karsten Zimalla in WESTZEIT)
  • »Nora Gomringers neuester Lyrikband gibt dem Diffusen und Verborgenen eine Form: die kurzen deutschen, manchmal englisch-deutschen Gedichte sind Ausflüge ins Zelt der Freak Show, in dem sie alle versammelt sind: alte Filmstars, neue Sternchen, die Besucher, manches seltsame Gefühl, einige Verfolger und (beinahe) liebenswerte Wesen.«

    (Tilla Fuchs, SR online)
  • »Der sprachliche Mix und stilistische Originalität sind Nora Gomringers Ding.«

    (Juliane Hanka in Dresdner Neueste Nachrichten)
  • »Nora Gomringer ist eine der erfrischendsten, gewitztesten und schlicht besten Stimmen, die die Lyrik der Gegenwart vorzuweisen hat. Das bestätigen auch ihre ›Monster Poems‹, worin das Monströse, das sich nicht demonstrieren lassen will, mit Witz und Charme (aber nie ›kulinarisch‹) auf die Seiten eines bunten, abgründigen Bandes gelockt werden.[...] Alles in allem wieder ein wunderbares Buch, ergänzt um Nora Gomringers Vortragskunst auf CD, man sollte es lesen, es hören, es fürchten ...!«

    (FIXPOETRY)
  • »Vom Strom ihrer bildstarken Worte lässt man sich gerne mitreißen. Mit den ›Monster Poems‹ ist der Versuch, Dichtung ins Visuelle umzusetzen, in bemerkenswerter Weise gelungen. [...] Mehr Entfaltung poetischer Wort- und Bildkraft kann man sich kaum wünschen.«

    (Ingo Starz, Programmzeitung)
  • »Sie bedient sich einer Sprache, die Wortspiele und Wortwitz nicht scheut, die mit Andeutungen und Doppeldeutigkeiten leichthändig operiert und so die Bandbreite menschlicher Ängste auslotet [...] So sind die ›Monster Poems‹ gleichermaßen lesenswert, sehenswert und hörenswert.«

    (M. Boss in Black Magazin)
  • »Nora Gomringer, eine der unterhaltsamsten Dichterinnen unserer Zeit, hat gemeinsam mit Illustrator Reimar Limmer Monster von früher und heute portraitiert. [...] Zusammen mit der Lese-CD sind diese ›Monster Poems‹ nicht nur ein unheimliches, sondern vor allem ein unheimlich gutes Künstlerbuch geworden [...] Der Gedichtband kommt, das verdoppelt den Spaß, äußerst hintersinnig daher, mit rätselhaften Anspielungen.«

    (Jan Drees auf jetzt.de)
  • »Oft trifft Nora Gomringer mitten ins Herz mit ihren präzisen Bildern [...] Das Wechselspiel zwischen Komischem und Tiefgründigem gelingt, der Umgang mit den Texten ist lustvoll-virtuos. So klingen, schwingen die Märchenfrösche, Mädchenträume und Monster-Poems lange nach.«

    (Lara Hausleitner in der Fränkischen Landeszeitung)
  • »Mit der Magie ihrer Stimme lässt Nora Gomringer aufhorchen, klinge sie nun mädchenhaft hell, fragil oder schnippisch. Nuanciert zitiert sie distinkte Register und lässt in tieferen Lagen einen erdigen Blues erahnen. [...] Die Dichterin verschränkt popkulturelle Meme mit Mythen und Märchen, wobei Hinweise auf menschliche Monster aus den Chroniken der Gewalt rekurrieren.«

    (Christian Zintzen in Neue Zürcher Zeitung)
  • »Literatur, Mythologie, gesellschaftliche Katastrophen, würgende Angst, das Numinose. Nora Gomringer findet Worte dafür. Besseres werden Sie in der zeitgenössischen Lyrik kaum finden. Mit den Bildern gewinnen die phantastischen Texte zu ihrer Spannung und Tiefe eine neue, zusätzlich fesselnde Dimension. Augenschmaus zum delikaten Leseerlebnis.«

    (Musenblätter)

Leseproben


 

Video


 

Termine mit / Nora Gomringer / Reimar Limmer

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