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Crowdfunding für Berufung im »Wanderhurenstreit« 

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Mit Urteil vom 27.03.2014 hat uns das Landgericht Düsseldorf verboten, den Titel »Die schönsten Wanderwege der Wanderhure« für unseren satirischen Kurzgeschichtenband von Julius Fischer zu verwenden. Das Gericht hat sich damit gegen die Kunstfreiheit und für die Eigentumsinteressen des »Wanderhuren«-Verlags Droemer Knaur entschieden (siehe auch unser Statement zum Urteil hier im Blog.) Gegen dieses Satireverbot wollen wir in die Berufung gehen, denn kommerzieller Erfolg muss parodierbar bleiben

Dafür brauchen wir deine Unterstützung: Das bisherige Verfahren hat uns bereits etwa 13.000 Euro gekostet, für eine Berufung werden noch einmal 12.500 Euro an Gerichtskosten und Anwaltsgebühren fällig. Das ist viel Geld, das wir nicht einfach so haben. Deswegen haben wir eine Crowdfunding-Kampagne bei Startnext aufgesetzt. Als Dankeschön für deine Spende kannst du z.B. wählen zwischen einem von Julius Fischer signierten Plakat (10 Euro), einem signierten Exemplar der vergriffenen Erstauflage (30 Euro) und gegen eine 50-Euro-Spende drucken wir deinen Namen in die Danksagung der kommenden zweiten Auflage des Skandalbüchleins. Für 250 Euro kannst du sogar mit Julius und anderen Unterstützern in der Sächsischen Schweiz wandern gehen. Diese und andere Dankeschöns sowie weitere Informationen zur Kampagne findest du bei Startnext.

Wenn du auch der Meinung bist, dass Satire sich auch über kommerziellen Erfolg lustig machen darf, kannst du uns hier unterstützen. Im Kern geht es um eine Grundrechtsabwägung: Was ist wichtiger? Dass Kommerz geschützt wird gegen vollkommen marginale Eingriffe? Oder dass Satire geschützt wird, die dazu führt, dass die Leute nicht aufhören nachzudenken, zu lachen, kritisch zu sein?

Übrigens: Wenn wir gewinnen und Droemer Knaur nicht in die nächste Instanz geht, bekommen wir die Prozesskosten erstattet. Die Erlöse aus der Crowdfunding-Aktion werden wir dann dem Kurt-Tucholsky-Museum in Rheinsberg spenden.

Julius fasst alles hier kurz zusammen:

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Literatursalon im April: Michael Stauffer liest in Leipzig und Dresden aus »Ansichten eines alten Kamels« 

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Nach einer buchmessebedingten Pause geht der Literatursalon im April mit Michael Stauffer in eine neue Runde.Im Leipziger Horns Erben und dem Dresdner Thalia Kino wird er aus seinem neuen Roman »Ansichten eines alten Kamels« lesen.
Wie auch schon in »Pilgerreise« skizziert Michael Stauffer in seinem neuen Roman interessante, abstrakte und unvermittelt witzige Protagonisten und spielt diese gegeneinander aus.

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»Ein Altersheim brennt. Der Autor Michael Stauffer geht spazieren und pflückt einem Hund einen USB-Stick vom Halsband. Er findet die unglaubliche Geschichte von Henri Choffat, der kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag erfährt, dass er zweiundzwanzig gen-ähnliche Doppelgänger hat. Eine ominöse Genfer Behörde bietet ihm eine Sofortrente, wenn er im Gegenzug seine Lebensgeschichte liefert. Als Choffat für ein knappes Jahr ins Altersheim zieht, um dort seine Biografie zu verfassen, entdeckt er Unglaubliches.«
(Aus dem Klappentext von »Ansichten eines alten Kamels«)

Mittwoch, 09. April: 20.00 Uhr, Horns Erben Leipzig
(zur Facebook-Veranstaltung geht es hier lang)

Donnerstag, 10. April: 20.30 Uhr, Thalia Kino Dresden
(zur Facebook-Veranstaltung geht es hier lang)

Reggaehase Boooo live im Frühjahr/Sommer 2014 

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Unser kleiner Reggaehase Boooo geht in den nächsten Monaten ordentlich auf Tour:

So. 13.04.2014 Leipzig, Werk 2, Boooo II, mit Band, 16:00
So. 20.04.2014 Leipzig, NSL, Boooo I, 16:30
Sa. 10.05.2014 Bayreuth, Glashaus, Boooo I, mit Band, 11:00
So. 11.05.2014 Marburg, KfZ, Boooo I, mit Band, 15:00
Sa. 24.05.2014 Bischofswerda, Lächle Biber Festival, Boooo I
So. 25.05.2014 Dresden, St.-Pauli-Ruine, Boooo I, mit Band,16:30
So. 01.06.2014 Dresden, St.-Pauli-Ruine, Boooo II, m. Band,16:30
So. 06.07.2014 Dresden, Scheune, Trollwiese, Boooo II
Sa. 12.07.2014 Bodensee, Rock im Vogelwald, 15:00
So. 13.07.2014 Leipzig, Hörspielsommer, Boooo II, mit Band
Sa. 19.07.2014 Saalfeld, Clubhaus, Boooo I, mit Band, 15:00
So. 20.07.2014 Nordstemmen, Weedbeat, BooooII, m.Band 15:00
Sa. 02.08.2014 Bersenbrück, Reggaejam, Boooo II, mit Band
So. 03.08.2014 Jena, Kulturarena, Boooo I, mit Band, 11:00
So. 31.08.2014 Hamburg, Sozio Zentrum, Boooo I
Sa. 13.09.2014 Leipzig, Zoo, Boooo I+II, mit Band

reggaehase boooo live

 

Hier und hier findet ihr Infos zu seinen Büchern bei uns.

»Satire darf alles – außer kommerziellen Erfolg parodieren«. Zum Urteil im »Wanderhurenstreit« 

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Das oben stehende Zitat habe ich diesem Beitrag auf Bayern 2 entnommen, es bringt auf den Punkt, was das Urteil des LG Düsseldorf zum »Wanderhurenstreit« bedeutet.

Wir haben in den letzten Tagen die Entscheidung verdaut und das Urteil analysiert, es läuft darauf hinaus, dass das Gericht alle zentralen Argumente von Droemer Knaur übernommen hat. Hier unsere Kommentare zu den entscheidenden Abschnitten aus der Urteilsbegründung:

1) »Es erscheint nicht fernliegend, dass der Verkehr [hier sind normal informierte Menschen gemeint, Anm. SW), der sich nicht mit dem Inhalt des Werks beschäftigt hat, den Titel wörtlich nimmt und tatsächlich davon ausgeht, er diene der Kennzeichnung eines Werks, welches sich auf der Grundlage der bei Droemer verlegten Romane mit der Beschreibung von Wanderwegen befasse, zumal die Titelfigur als ›Wanderhure‹ umherzieht.«

Das stimmt nicht. Punkt. Fernliegend ist vielmehr die Annahme des Gerichts.

2) Unser Titel wirke sich »durch die von ihm hergestellte Nähe störend« auf die Verbreitung der Titel der Wanderhuren-Reihe bei Droemer Knaur aus. Außerdem erstrecke sich die Kunstfreiheit nicht auf »die eigenmächtige Inanspruchnahme oder Beeinträchtigung fremden Eigentums«.

Satire darf aber stören und beeinträchtigen, sie muss es sogar, sonst ist sie keine oder bestenfalls sehr langweilige Satire. Wir sagen ja nicht, die Eigentumsrechte von Droemer Knaur seien egal, wir finden nur, dass beide Grundrechte abgewogen und in einen angemessenen Einklang gebracht werden müssen. Wenn man denn überhaupt vertritt, dass das Eigentumsrecht von Droemer Knaur durch uns beeinträchtigt wird, dann ist diese Beeinträchtigung jedenfalls so marginal, dass sie aufgrund der Bedeutung des Grundrechts der Satire/Kunst hinzunehmen ist.

Und dies noch zum Argument, unser Titel störe die Verbreitung der Wanderhurentitel (d.h. zum Beispiel Leser kauften in der Annahme, ein Buch aus der Wanderhuren-Reihe zu erwerben): Vor dem Presserummel um das juristische Vorgehen von Droemer Knaur gab es keinerlei Indizien dafür, weder waren unsere Verkaufszahlen höher als bei Julius Fischers erstem Erzählband noch lieferte Amazon via »Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch«-Darstellung Hinweise darauf, dass Leute unser Buch mit einem der Wanderhuren-Reihe kauften. Der Leser ist nämlich nicht so dämlich, ein »falsches« Buch zu kaufen.

3) Das Gericht befindet schließlich, »die Freiheit der Kunst [habe] hinter das durch das Eigentumsgrundrecht und einfachgesetzlich durch §§5,15 MarkenG geschützte Recht der Antragstellerin an ihren Werktiteln [zurückzutreten]«.

Das heißt: Das Eigentumsrecht von Droemer Knaur ist höher zu bewerten als das Recht auf Kunstfreiheit, in unserem Fall: Satire.

Der weitgehende Titelschutz für die »Wanderhuren«-Romane von Droemer Knaur entsteht also nach Auffassung des Gerichts durch die enorme Bekanntheit der Bestseller-Reihe. Und damit sind wir wieder bei »Satire darf alles – außer kommerziellen Erfolg parodieren«.

Übrigens: der Begriff »Wanderhure« ist keine Erfindung von Iny Lorentz, wie dieser Titel des italienischen Autors Pietro Aretino beweist.

Dieser Rechtsstreit macht uns keine Freude, trotz all der Presse und Aufmerksamkeit. Wie schon mal bei Facebook gesagt: Wir würden lieber in Ruhe arbeiten. Worüber wir uns aber freuen: die vielen freundlichen Aufmunterungen, Durchhaltewünsche – sogar Spenden und Solipartys werden uns angeboten. Vielen Dank dafür!

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Buchpremiere: Zwiegespräche mit Gott – Das vierte Buch 

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© Oz Ordu

Dass unser Autor Ahne sich regelmäßig mit Gott in dessen Wohnung in Prenzlauer Berg trifft und sich mit ihm unterhält, ist weit über die Grenzen Berlins bekannt. Um seine Fans und Freunde (und Verleger) an diesen Gesprächen teilhaben zu lassen, bring er sie zu Papier.
Drei Jahre nach dem letzten Band ist mit »Zwiegespräche mit Gott – Das vierte Buch« nun endlich die Fortsetzung der Erfolgsreihe erschienen.

Noch mehr freuen wir uns darüber, die (bereits ausverkaufte) Buchpremiere mit grandiosen Gästen ankündigen zu dürfen.

Wo? Heimathafen Neukölln
Wann? Freitag, 28.03.2013, 20.00 Uhr

Neben Ahne und Gott (angefragt) sind für die musikalische Untermalung Fil, Marc-Uwe Kling, Konrad Endler und Christoph Theussl mit von der Partie.

Wir freuen uns auf alle, die so zahlreich Tickets erworben haben, und auf einen wunderbaren Abend.

Zur Einstimmung:

Regelmäßige Informationen zu den Zwiegesprächen und Ahne gibt es auf seinem Blog und seiner Facebook-Seite.

Rückblick Leipziger Buchmesse 2014 

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Donnerstag, 13.3.2014

Tag 1 der Buchmesse beginnt kurz vor zehn mit einem Kaffee am Stand …

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… und dann ging es auch gleich richtig los: ein MDR-Fernsehteam kam kurz nach Messebeginn für ein Interview zu uns an den Stand, danach trafen wir erstmals Andrej Nikolaidis, den Autor von »Die Ankunft «, persönlich zu einem Gespräch, eine große Freude. Schön, ihn im Verlag zu haben. Dass er meinte, unsere Buchausgabe sei die schönste für ihn bisher, war dann noch das i-Tüpfelchen für uns.

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Ich besuchte gegen Mittag seine Lesung beim Forum Südosteuropa, Leif und Tomke hingegen eine Veranstaltung zu EU-Fördermöglichkeiten für Übersetzungen (trocken, aber durchaus wichtig).

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Gegen Mittag sollte das Ergebnis der Verhandlung im »Wanderhurenstreit« verkündet werden. Das Düsseldorfer Gericht verschob seine Entscheidung aber um zwei Wochen bis Wochen bis zum 27.3. (Übrigens erhielten wir zahlreiche Solidaritätsbekundungen während der Messe. An dieser Stelle herzlichen Dank für die Unterstützung!)

Nachmittags lasen Ahne und Spider aus ihren Neuerscheinungen »Zwiegespräche mit Gott – das vierte Buch« bzw. »Die letzte WG von Prenzlauer Berg « auf der Leseinsel.

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Um 17 Uhr gab es dann auch einen Preis für einen VQ-Autor: Volker Strübing erhielt den Preis für den »Ungewöhnlichsten Buchtitel 2013« für »Das Mädchen mit dem Rohr im Ohr und der Junge mit dem Löffel im Hals«.

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Währenddessen las unser Schweizer Autor Michael Stauffer auf der Leseinsel aus seinem neuen Roman »Ansichten eines alten Kamels «.

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Anschließend tranken wir mit Ursula Bergenthal von btb unsere traditionelle Messelimo und dann gings auch schon in den Messestau bzw. in die Stadt zur Buchpremiere von Spider im Horns Erben. Von da weiter in die Moritzbastei, wo es bei der Langen Leipziger Lesenacht ein VQ-Triple geben sollte: Marlen Pelny, Ahne und Michael Stauffer.

Letzterer konnte leider wegen einer Erkrankung nicht lesen, weshalb kurzentschlossen  Thomas Meyer von Salis/Diogenes aus dem Buch des Schweizer Kollegen las (Dankeschön!).

Der Abend endete bei der berühmt-berüchtigten Tropen-Party (nein, keine Fotos!).

 

Freitag, 14.3.

Am Messefreitag erhöhten wir die Schlagzahl noch mal, Agenten, Taschenbuchlektoren, Journalisten, Kollegen von den Literaturhäusern in Köln, Berlin, Graz, Magdeburg, München usw., Termine im 30-Minutentakt. Wir stellten nicht nur das Frühjahrsprogramm, sondern auch schon das Programm für Herbst 2014 vor, eine Neuerung die sich bereits in Frankfurt letztes Jahr bewährt hatte (in der Pipeline haben wir Bücher von Viktor Martinowitsch, Kirsten Fuchs, Maik Martschinkowsky, Volker Surmann u.a.).

Um 12 war ich eingeladen, am Stand unserer Alma Mater HTWK mit den KollegInnen vom Phonus Verlag und Binooki über Verlagsgründung zu sprechen. Hat Spaß gemacht.

Nachmittags dann eines unserer Tageshighlights: das A-capella-Quintett Wortart Ensemble trat mit Nora Gomringer auf der Leseinsel auf und sangen Stücke von ihrer CD »Wie sag ich Wunder« …

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Und wieder gab es Preise, über die wir uns freuten. Zwei unserer Lieblingsverlage wurden mit den Kurt-Wolff-Preisen ausgezeichnet. Der Hauptpreis 2014 ging an den Verbrecher Verlag, der Förderpreis an den mairisch Verlag. Herzlichen Glückwunsch, liebe Kollegen! Man munkelt von einigen nach Messeschluss geleerten Fässern Wein …

Eine Veranstaltung hatten wir nachmittags abseits der Messe: Julius Fischer las aus seinem Skandalwerk »Die schönsten Wanderwege der Wanderhure« bei Hugendubel in der Innenstadt und hatte sein Publikum im Griff (hier ein Video , für das Foto danken wir Karen Arnold)

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Wenig später, wenige Kilometer Luftlinie entfernt: Michael Stauffer im stilvollen Ambiente der Deutschen Nationalbibliothek.

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Am Abend teilten wir uns auf, denn unsere AutorInnen lasen über die Stadt verteilt. Ich fuhr zur Lesung der unabhängigen Verlage in den wunderschönen Lindenfels Westflügel, um Lydias Dahers Lesung/Präsentation ihrer Lyrik-Collagen »Und auch nun gegenüber dem Ganzen – dies« anzuschauen …

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… und Tomke und Leif gingen ins Schauspielhaus, um Nora mit dem Wortart Ensemble und Michael Stauffer bei Read-O-Rama des Auftritts Schweiz zu sehen.

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Nach Mitternacht lasen dann noch Lydia in der Lyrikbuchhandlung und Ahne bei der Magazin-Lesenacht im Lindenfels. Und für uns endete der Tag einmal mehr mit Buchmessefeierei, und zwar bei der Party der jungen Verlage im Foyer des Schauspiels (wieder ohne Fotos, wir bitten um Verständnis).

Samstag, 15.3.

Wir freuten uns auf einen entspannten Tag: wenig Termine, Zeit für den Austausch mit den Kollegen und das Beschnuppern anderer Verlagsprogramme. Auf meiner Leseliste landeten also z.b.: »Aya« von Reprodukt, »Das Alphabet des Rabbi Löw« aus dem Verbrecher Verlag, der neue Lethem im Tropen Verlag, »Die Seltsamen« von Diogenes und einige andere.

Mit Jaroslav Rudiš sprachen wir am Nachmittag über neue Comicbuchideen, Künstler Jim Whiting und unsere Autorin in spe Anna Mateur (wenn ihr Buch dann mal irgendwann fertig wird) sorgten für Stimmung am Stand …

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… und ich traf Caterina von We read Indie, eine sehr nette neue Bekanntschaft. Abends hatten wir frei, d.h. keine eigenen Lesungen. Auch mal schön.

Sonntag, 16.3.

Wieder ein entspannter Tag … Eine herrliche Anekdote lieferte eine unserer Vertreterinnen, die von einem Buchhändler erzählte, der auf ihrem iPad bei der Buchvorstellung ganz klassisch mit dem angefeuchteten Zeigefinger »umblätterte«. Neue Technik trifft alte (Kultur-)Technik! Ungefähr so muss man sich das wohl vorstellen:

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Am Nachmittag sorgten wir für etwas Berliner Lesebühnenflair auf der Leseinsel mit Kirsten Fuchs, Ahne, Spider und Volker Strübing.

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Nach dem Abschlussgong der Messe (der für mich unverständlicherweise immer mit Applaus kommentiert wird), bauten meine Kollegen den Messestand ab und ich fuhr ins UT Connewitz, laut Volker einer der »schönsten Veranstaltungsorte der Welt«, wo die vier Berliner den traditionsreichen livelyriX-Lesebühnen-Messeabschluss bestritten.

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Alles in allem war es wieder eine sehr ereignisreiche Messe. Das könnte ich jedes Jahr schreiben, aber so ist es nun mal: viele Kontakte, viel Austausch, neue Ideen und Projekte. Was für uns sonst noch wichtig war: Wir hatten eine Vorabversion unserer Kurzgeschichten-App »A Story A Day« am Stand und stellten sie zahlreichen Besuchern und Kollegen vor. Das Feedback war erfreulich positiv, nun sind wir gespannt auf den Launch.

Danke auch an unser Messe-Team Tomke, Tino, Björn, Friederike, Werner und Verena!

Am 22.3. ist Indiebookday! 

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Am Sonnabend findet zum zweiten Mal der Indiebookday statt. Ihr könnt dann zeigen, dass euch Bücher von Indieverlagen wichtig sind: Geht am 22.03.2014 in einen Buchladen eurer Wahl und kauft euch ein Buch. Wichtig ist nur: Es sollte aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag stammen (Was Indie-Verlage sind, wird z.B. hier erklärt).

Danach postet ihr ein Foto des Covers, des Buches, oder Euch mit dem Buch in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Google+) oder einem Blog eurer Wahl mit »#Indiebookday«. Wenn ihr die Aktion gut findet, erzählt davon. Hier der Link zum Facebook-Event.

Der erste Indiebookday 2013 bekam in den deutschsprachigen Ländern große Aufmerksamkeit. 2014 wird der Indiebookday international.

Interessante Artikel zum Thema gibt es bei den Buchhändlern Ocelot und Lesen und lesen lassen.

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Buchmesse Leipzig 2014 

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Wir freuen uns sehr, nächste Woche ist es so weit: die Buchmesse Leipzig beginnt! Vom 13.3. bis 16.3. findet ihr uns in Halle 5, Stand D114/116 und unsere Autoren beim Lesefestival Leipzig liest. Wir stellen außerdem unsere Kurzgeschichten-App »A Story A Day« für iOS und Android vor, mehr dazu bald an dieser Stelle (oder bei uns am Messestand).

Hier erst einmal all unsere Veranstaltungen auf einen Blick.

* Andrej Nikolaidis, »Die Ankunft«

Donnerstag, der 13.3., 12.00 Uhr, Traduki-Südosteuropa-Forum: Halle 4, D507

* Michael Stauffer, »Ansichten eines alten Kamels«

Donnerstag, 13.3., 17.00 Uhr, Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand D200
Donnerstag, 13.3. 00:00 Uhr, LLL / Moritzbastei
Freitag, 14.03. 18 Uhr, in Kooperation mit der Deutschen Nationalbibliothek
Freitag, 14.03. 21 Uhr, Read-O-Rama 2014, Schauspielhaus

* Wortart Ensemble trifft Nora Gomringer, »Wie sag ich Wunder«

Freitag 14.3., 15.30 Uhr, Messe: Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand D200
Freitag 14.3., 21 Uhr, Schauspielhaus, Großer Saal

* Ahne, »Zwiegespräche mit Gott – Das vierte Buch«

Donnerstag, 13.3., 14.00 Uhr, Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand D200
Donnerstag, 13.3., 23.00 Uhr, Moritzbastei, Lange Leipziger Lesenacht
Freitag, 14.3., 20.30 Uhr, Schaubühne Lindenfels, MAGAZIN-Lesenacht
Sonntag, 16.3., 20.00 Uhr, UT Connewitz

* Lydia Daher, »Und auch nun, gegenüber dem Ganzen – dies«

Freitag, 14.3., 17.30 Uhr, Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand D200
Freitag, 14.3., 21.30 Uhr, Lindenfels Westflügel, UV – Lesung der unabhängigen Verlage
Freitag, 14.3., 0.00 Uhr, Lyrikbuchhandlung

* Andreas »Spider« Krenzke, »Die letzte WG von Prenzlauer Berg«

Donnerstag, 13.3., 14.00 Uhr, Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand D200
Donnerstag, 13.3., 19.00 Uhr, Horns Erben, Buchpremiere
Sonntag, 16.3., 20.00 Uhr, UT Connewitz

* Julius Fischer, »Die schönsten Wanderwege der Wanderhure«

Freitag, 14.3., 15.30 Uhr, Hugendubel

* Marlen Pelny, »Wir müssen nur noch die Tiere erschlagen«

Donnerstag, 13.3., 20.00 Uhr, Lyrikbuchhandlung
Donnerstag, 13.3., 22.00 Uhr, Moritzbastei, Lange Leipziger Lesenacht

* Berliner Lesebühne spezial präsentiert vom livelyriX e.V.
Mit: Ahne, Kirsten Fuchs, Andreas „Spider“ Krenzke, Volker Strübing
Sonntag, 16.3., 20.00 Uhr, UT Connewitz

Außerdem findet am Freitag, den 14.3. ab 22 Uhr die »Party der jungen Verlage« im Schauspiel Leipzig statt. Es laden ein: asphalt & anders, AvivA, ClaraPark, EDIT, Folio, hochroth Verlag, Junge Verlagsmenschen, Jungle World, Lilienfeld Verlag, luxbooks, LOG.OS, mairisch, Mitteldeutscher Verlag, Onkel & Onkel, Open House Verlag, Reprodukt, Salis, Satyr Verlag, sobooks, Verbrecher Verlag, Verlagshaus J. Frank Berlin und Voland & Quist.

Ausstellung von Lydia Daher ab 13. März in Augsburg 

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Unsere Autorin Lydia Daher hat für ihr neues Buch Zeitungen und ihre Literaturkritiken auseinandergenommen und wieder zusammengefügt. Sie hat geschnitten, gerissen, gedichtet und geklebt fast 150 Literaturkritiken hat sie zu Poesie-Collagen verarbeitet. Das Ergebnis erscheint am 10. März bei uns unter dem Titel »Und auch nun, gegenüber dem Ganzen – dies«.

Ab Donnerstag, den 13. März eröffnet im Kunstverein Augsburg ihre Ausstellung, die eine Auswahl der Cut-up-Arbeiten des Buches zeigt. Neben den Collagen gibt es ein exklusives Cross-over-Programm. Wie das genau aussieht, erfahrt ihr hier.

So viel sei schon an dieser Stelle verraten: Am Eröffnungsabend gibt Lydia Daher um 20 Uhr eine visuelle Lesung und spricht über ihre Arbeit an dem Cut-up-Projekt. Außerdem tritt sie am 28.3. als Feature der Klangkünstler Moritz Illner und Markus Christ auf, die in einer installativen Sound-Performance improvisieren und die Ergebnisse nach dem Loop-Prinzip direkt auf Vinyl pressen. Klingt schon in der Theorie sehr spannend!

Hier die Daten im Überblick:

13. bis 30. März 2014
Dienstag bis Sonntag, 11-17 Uhr,
und an den Veranstaltungsabenden
Kunstverein Augsburg
Holbeinhaus
Vorderer Lech 20, 86150 Augsburg

 

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Kloß und Spinne – Teil 25: Dings & Bums & Singlebörsen 

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Volker Strübings »Kloß und Spinne« sind zurück mit einer neuen Folge: Spinne hat sich bei einer Online-Partnerbörse angemeldet, Kloß beklagt die Marktwirtschaft der Liebe und Norbert erklärt und rettet die Welt.

Volkers Buch »Das Mädchen mit dem Rohr im Ohr und der Junge mit dem Löffel im Hals« ist übrigens für den Preis des »ungewöhnlichsten Buchtitel 2013« nominiert. Hier könnt ihr abstimmen!