Arras Preis 

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Gestern fand in der Dresdner scheune die Übergabe des von der »Hanna Johannes Arras Stiftung« zur Förderung von Kunst und Kultur in Dresden vergebenen Arras Preises statt. In den Genuss des Preisgeldes von je 5000 Euro kommt neben dem bildenden Künstler Jan Brokof (Galerie Baer) auch unser Verlag. Wir danken der Stiftung und der Familie Arras ganz herzlich. Die treffende und erquickliche Laudatio auf unseren Verlag hielt Undine Materni.

Da wir schon eine Weile um diesen großen Fang wussten, ist das Geld bereits verteilt. Der überwiegende Teil wird in die Finanzierung von Nachauflagen fließen, u.a. wird Nora Gomringers Sag doch mal was zur Nacht in wenigen Wochen in die dritte Auflage gehen. Nora Gomringer war es auch, die gemeinsam mit dem Perkussionisten Günter Baby Sommer den Hauptteil der Preisverleihung bestritt. Ergreifend fanden nicht nur wir dieses Zusammentreffen von Schlagzeug und virtuoser Sprachgewalt. Vielleicht wird dieses Duo noch mal gemeinsam zu erleben sein. Zurück zum schönen Mammon. Der nächste Teil wird verwendet, um Sebastians und meiner Freundin, die man als hilfsbereite Mäzene des Verlages bezeichnen kann, ein wenig Geld zurückzuzahlen. Und zu guter Letzt habe ich das Literaturfestival »Literatur Jetzt!« ins Leben gerufen, in das als Fehlbedarfsfinanzierung schließlich auch noch ein Sümmchen einfließen wird.

Herr Arras übergibt den Arras-Preis an Leif Greinus und Sebastian Wolter

4 Kommentare:

  1. ich wusste es ja auch schon was länger, aber an dieser stelle gibts auch noch mal einen herzlichen glückwunsch von mir. :)

    13. November 2007 | 16:49 

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