Weltall. Erde. Mensch. —  Jochen  Schmidt
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/ Jochen Schmidt
Weltall. Erde. Mensch.

Jochen Schmidts Interessen sind vielfältig, und er beobachtet genau. So entstehen Texte, die ebenso klug wie humorvoll sind: Kurzgeschichten für die Chaussee der Enthusiasten, Kolumnen für die FAZ oder die Süddeutsche, Comics. In seinem neuen Buch gewährt Jochen Schmidt einen Blick in die Wunderkammer seines Schaffens, denn es vereint die besten Texte der letzten Jahre. Und zum ersten Mal wird die beim Bachmann-Wettbewerb vorgetragene Erzählung »Abschied aus einer Umlaufbahn« veröffentlicht. Auf der CD zum Buch liest Jochen Schmidt einige der Texte selbst vor.

Jochen Schmidts Lesung aus diesem Band kann man bei Soundcloud nachhören.

Pressestimmen

  • »Jochen Schmidt ist ein kleiner Held, der unsere geballte Dummheit tapfer schultert. Diesem furchtlosen Mann gehört unsere Sympathie.«

    (Abini Zöllner, Berliner Zeitung)
  • »Man möchte eigentlich Satz für Satz rausschreiben und zitieren ... seine Prosa ist ein riesiges Feuerwerk.«

    (WDR3, Gutenbergs Welt)
  • »Texte, deren Traurigkeit mit schwarzem Humor verwaschen wurde, die dabei aber immer klug bleiben und bei deren Färbung man oft nicht weiß, ob man denn lachen oder weinen will.«

    (FM4)
  • »Die Textauswahl, die nun als Buch-plus-CD-Kombination erscheint, ist geprägt von Alltagsbeobachtungen, Selbstironie, der Kunst der gedanklichen Abschweifung und skurrilem Humor. Aber Vorsicht: Jochen Schmidt, der seine Texte mit unnachahmlicher Stoik vorträgt, ist der beste Beweis dafür, wieviel Melancholie sich manchmal hinter Komik versteckt.«

    (WDR5, Bücher)
  • »Jochen Schmidt erklärt uns ein wenig die Welt. Allerdings mit schwarzem Humor, intelligent aufgezogenen, augenzwinkernden Analysen oder detailverliebten Beobachtungen.«

    (Thüringer Allgemeine)
  • »Schmidts Kolumnen und Kurzgeschichten erlauben kurze Blicke in die ganz normalen Verrücktheiten des Alltags im seit 20 Jahren vereinten Deutschland. Stets balancieren sie an den Grenzen des Absurden, und dennoch kann sich jeder problemlos mit den leicht skurrilen Situationen identifizieren.«

    (Katharina Maier, Augsburger Allgemeine Zeitung)
  • »Ich hatte mir wie üblich einen Stift an die Seite gelegt, um mir die schönsten Stellen zu markieren. Aber schon die erste Geschichte ›Abschied aus einer Umlaufbahn‹ hätte ich eigentlich komplett unterstreichen müssen.«

    (Sax Royal)
  • »Hier nimmt jemand jede Zeitungsmeldung persönlich, hier bezieht einer noch das flüchtigste Alltagsgeschehen gekränkt auf sich selbst. Klar, dass einer die Welt als Zumutung empfindet, der sich all ihren Sticheleien mit der Leidensfähigkeit eines Hypochonders aussetzt. Dass dieses Beleidigtsein bei Jochen Schmidt in literarischen Witz umschlägt – viele Sätze gehen glatt als Aphorismen durch –, macht seine Texte leichtfüßig dialektisch.«

    (Martin Hatzius, Neues Deutschland)
  • »Letztendlich aber lacht man laut und oft – Jochen Schmidt darf zu der jungen Generation deutschsprachiger Autoren gezählt werden, die extrem lustig sind – keine Schenkelklopfende Heiterkeit, sondern intelligente Bemerkungen.«

    (Ö1)
  • »Es sind Geschichten von Menschen, die sich bereits verabschiedet haben, die meistens um sich selbst kreisen: ein bisschen traurig manchmal, melancholisch, aber immer mit diesem galligen, trotzigen Humor, der ihnen das Dasein zwar nicht erträglich, aber immerhin erlebbar macht. Es sind berührend schöne Geschichten, die eigentümlich still sind in ihrem unaufdringlichen, trotzdem so treffenden Witz.«

    (Spreeblick)
  • »Durch seine Sujets und gerade auch durch die Verwendung von ganz alltäglicher Sprache bricht Jochen Schmidt bewusst die Konventionen des ›Wahren, Guten und Schönen‹ und holt die Literatur damit aus dem Elfenbeinturm zurück ins Leben – wo sie hingehört. Denn gute Bücher sind immer auch gesellschaftskritische Spiegel, die den Leser da abholen, wo er steht.«

    (Gießener Allgemeine)
  • »Jochen Schmidt, der Berliner Autor und Lesebühnen-Protagonist, weiß ›Weltall. Erde. Mensch‹ und vor allem sich selbst so prononciert und lesenswert zu beobachten, dass es ein Genuss ist.«

    (Nordkurier)
  • »Das Leben ist für den Berliner kein trockener Untersuchungsgegenstand. Er lebt es. Und er ist so dünnhäutig, dass er auch über die Abgründe zu schreiben vermag, die ihm begegnen. […] Grotesk ist die eine eine oder andere Geschichte, humorvoll sind sie alle – auch wenn es ein feiner, sehr scheuer Humor ist.«

    (Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung)
  • »Das Individuum mit seinen ihm eigenen Stärken und Schwächen steht im Mittelpunkt von Schmidts humorigen Texten, in denen Nebensätze ganz schnell philosophische Dimensionen erreichen.«

    (Karen Lohse, Literaturkritik.de)
  • »Alle Schriftsteller müssen gut beobachten können, sowohl sich selbst von innen nach außen wie von außen nach innen, als auch die anderen in ihren Gesten, Worten und allerlei Fragwürdigkeiten. Junge, Junge, das kann dieser Autor!«

    (Georg Leifels, Hakem)

Leseproben


 

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