Lebt wohl, Cowboys —  Olja  Savičević
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/ Olja Savičević
Lebt wohl, Cowboys

Aus dem Kroatischen von Blazena Radas

Dada kehrt in ihren Heimatort zurück, um herauszufinden, warum sich ihr Bruder Daniel umgebracht hat. Von der Familie sind nur ihre Mutter und ältere Schwester übrig, die seinen Tod nie überwunden haben. Mit ihren Nachforschungen weckt Dada Erinnerungen an die Kindheit, an die Westernfilme, deren Helden Daniel und sie verehrten, an die Kämpfe zwischen Indianern und Cowboys, die sie sich mit den Kindern von der anderen Seite der Bahngleise lieferten. Daniels Selbstmord erscheint ihr wie ein Verrat, und mit den Bildern der Vergangenheit im Kopf macht sie sich auf die schmerzhafte Suche nach einer Erklärung.

Olja Savičevićs Roman »Lebt wohl, Cowboys« ist eine geistreiche und poetische Auseinandersetzung mit den allmächtigen Helden der Kindheit und der Frage nach Schuld und Rache.

»Für manche Autoren handelt es sich um Neo-Realismus oder magischen Realismus, ich bezeichne meine Arbeit gern als realistische Magie – ich schreibe über stinknormale Dinge in einer Art, die sie unrealistisch und fantastisch erscheinen lassen. Warum? Realität hat Fiktion immer in Grausamkeit und Unmöglichkeit übertroffen!« (Olja Savičević)

In der Reihe Sonar veröffentlicht Voland & Quist die Stimmen des jungen, urbanen Süd-Osteuropas.

Pressestimmen

  • »Zerrissen zwischen früher und jetzt: Olja Savičević erzählt die Geschichte vom Erwachsenwerden in einem kroatischen Dorf mit Cowboys und Indianern. [...] Sie beschreibt mit einer Mischung aus poetischen Alltagsbeobachtungen und staubtrockenen Schilderungen von Tod und Liebe die Geschichte der jungen Dada.«

    (Felix Zwinzscher, Die ZEIT)
  • »Olja Savičević mischt in ihrem ruppigen Debüt ›Lebt wohl, Cowboys‹ schöne und schmerzliche Erinnerungen.«

    (STERN)
  • »[...] eines von den Büchern, in denen eine empfindsame weibliche Seele ihre Welt reflektiert.«

    (Süddeutsche Zeitung)
  • »Savičević erzählt in einer hoch poetischen, sinnlichen Sprache voller geheimnisvoll glühender Bilder.«

    (Mathias Schnitzer, Berliner Zeitung)
  • »Die besondere Mischung aus unverblümten, schnellen Alltagsjargon und einer sehr lyrischen, poetischen Sprache tragen bei zum besonderen Reiz des Romans.«

    (Olga Hochweis, Deutschlandradio Kultur)
  • »Savičevićs Bücher sind grandios lakonisch geschrieben und dadurch so viel Gefühl hervorrufend wie selten.«

    (SWR2 Literaturen)
  • »›Lebt wohl, Cowboys‹ ist eine reife Leistung mit dem kratzbürstigen Charme der Jugend, der die Erwartung fürs nächste Buch hebt.«

    (Falter)
  • »›Lebt wohl, Cowboys‹ ist ein Abgesang auf eine Kindheit, Abschied von einem Bruder und ein Ausblick auf das Weggehen. Wunderbar! Ihre dichte und dichterische Sprache sollte unbedingt am Meer gelesen werden.«

    (Weltexpress)
  • »Wie Savičević die Lebensverhältnisse der Hauptprotagonistin Dada beschreibt, ähnelt fast schon Schlaglichtern, fotografischen Momentaufnahmen, grob hingeworfenen Skizzen eines durch sonnenbeschienene Städtchen ziehendes Malers. […] Ein Buch, welches nach weiteren Auszeichnungen schreit.«

    (Daniel Thalheim, Leipziger Internet Zeitung)
  • »Savičević schlägt einen rauen, direkten, mitunter derben Ton an – und wechselt unvermittelt in eine Sprache voller Poesie. [...] In der Schweiz blieb sie bisher eher unentdeckt – zu Unrecht, denn ihr eigenwilliges Romandebüt lohnt die Lektüre.«

    (Babina Cathomen, Kulturtipp Schweiz)
  • »›Lebt wohl, Cowboys‹ ist ein sprachmächtiger, gewaltiger, unendlich melancholischer Roman, manchmal so erfüllt von grandiosen Satzperlen, klingenden Metaphern, verblüffenden Formulierungen, dass es dem Leser nur so in den Ohren braust, manchmal so still und eindrucksvoll, wie es nur das Meer sein kann an einem bewegungslosen Tag. Olja Savičević ist eine Meisterin der Erzählkunst, eine Talentierte, eine Zauberin der Buchstaben.«

    (Bücherwurmloch)

Leseproben


 

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