Insgesamt so, diese Welt —  Lydia  Daher
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/ Lydia Daher
Insgesamt so, diese Welt

Lydia Daher beweist in »Insgesamt so, diese Welt« einmal mehr, dass sie mit ihren Texten nicht nur zu treffen, sondern auch zu berühren vermag. Ihre Lyrik ist suchend und fordernd, sinndicht und entwaffnend direkt. Die Flüchtigkeit zwischenmenschlicher Bündnisse, die unsichere Einrichtung dieser Welt – ihre lakonischen Verse zeugen davon und begehren zugleich dagegen auf. Gedichte, die in all ihrer Verletzlichkeit stark sind. Gedichte, die einen nicht loslassen wollen.

»Ohne falsche Larmoyanz entfaltet die Autorin hier eine eindringliche Ästhetik der Melancholie. Ihre Verse enthüllen die Risse der kleinen und großen Welt: die Bitterkeit nach einer Trennung, die Ratlosigkeit in einer Krisengesellschaft, die Flüchtigkeit von Sicherheiten und Jahreszeiten. Ihre Bildsprache – ›Das Reden vom Fehlen, das kranichgleich ist‹ – überzeugt ebenso wie ihre charmanten Auftritte und ihr literarisches Engagement. Nahe am Alltag, aber nie alltäglich schlägt Lydia Daher eine Brücke zwischen poetischer Intensität und inspiriertem Pop.«

(Aus der Laudatio zum Bayerischen Kunstförderpreis / Sparte Literatur 2012 – Karin Fellner)

Pressestimmen

  • »Schnörkellos formuliert Lydia Daher ihre Beobachtungen, hält alltägliche Situationen fest. [...] Lakonisch spürt sie Sehnsüchten nach, formuliert Ängste, findet wunderschöne Bilder.«

    (Sabine Reithmaier in der Süddeutschen Zeitung)
  • »Die Bescheidenheit als Tugend, auch als politische Tugend. Lydia Daher vernetzt ein sensibles lyrisches Ich mit einer schroffen Umgebung. [...] ›Insgesamt So, Diese Welt‹ sind poetische Beobachtungen, die auch herzzerreißende Poptexte sein könnten.«

    (Andi Hörmann, Deutschlandradio Kultur)
  • »So melodiös, so versonnen, so warm.«

    (Radio Eins)
  • »Spielerisch, drängend oder ironisch klingen ihre Texte. Momentaufnahmen urbanen Lebens, genau beobachtete Alltagsszenen, zarte Liebesgedichte, flüchtige Skizzen aus der Heimat ihres Vaters, dem Libanon. Abschiede und Neuanfänge wie im Leben.«

    (MDR Figaro)
  • »Ein tröstliches Betrachten, das die innere Vergeblichkeit zwischen ich und du gerade in ihrer äußeren Entsprechung momentweise zum Schimmern bringt. Und dafür findet sie [...] glänzende Bilder ...«

    (Michael Peter Bluhm in der Augsburger Allgemeinen)
  • »Lydia Daher, Jahrgang 1980 ist eine nimmermüde, präzise Beobachterin, die, was sie sieht, mal humorvoll, mal schonungslos in Worte verpackt.«

    (Die Welt Kompakt)
  • »Lydia Daher liest schlanke Texte, auf Gedankenblitz und Assoziation reduzierte Geschichten, webt an einem melancholischen Wortschleier.«

    (Michael Weiser im Nordbayrischen Kurier)
  • »Sie möchte hermetisch sein, ehrlich, auch in der Fiktion und tiefe, komplexe Texte leicht klingen lassen.«

    (Udo Eberl in Südwestpresse)
  • »Lydia Daher ist eines ganz gewiss nicht: Eine Vertreterin der hübschen Beliebigkeit. [...] Sie verzichtet auf Reimgeklapper und schafft stattdessen immer wieder Augenblicke des Schwebens inmitten der scheinbaren Festlegung dieser Welt.«

    (Jörn Borges, Culturmag)
  • »So schön, dass man drin baden mag. Eine CD lang, ein Buch lang. Eine Lesung lang.«

    (Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung)
  • »In ihrer filigranen Unaufdringlichkeit zeigen die Gedichte, welch kreatives Potential tatsächlich in zelebrierter Melancholie stecken kann.Davon kann sich der Leser zudem überzeugen, wenn er zum Hörer wird und die überaus gelungenen Vertonungen auf der beigefügten CD genießt.«

    (Fixpoetry)
  • »In Lydia Dahers Gedichten dreht sich die Erde langsamer, gegen die Hektik des Alltags darf schnell abgeschalten und in ihre Bilderwelt versunken werden.«

    (Andrea Reichart, a3 Kultur)
  • »Man findet selten eine so wahrhaftige Dichterin, die sich nicht zu bequem ist, hinzusehen. Auch dahin, wo es unangenehm wird. Und dann die Worte dafür sucht, die elegantesten Worte, ohne die Form zu hoch zu stellen.«

    (Joshua Groß, re>flex Magazin)
  • »Man fühlt sich wie in einem Rausch der Emotionen, weil einen diese Stimme einfach nicht mehr loslässt. Die Verletzlichkeit zahlreicher Passagen [...] wird von zurückgelehnten Klängen umspült, die dem Zuhörer einen wohligen Schauer über den Rücken jagen«

    (zuckerkick.com)
  • »... intensive Gedichte, die im Gedächtnis und über den Tag hinaus bleiben, eigenartig, präzise und ehrlich, überraschend in der Diktion, überraschend mit ihrem persönlichen trefflichen Blick, unangepasst und bewegend.«

    (Michael Starcke, Lyrikwelt)

Leseproben


 

Termine mit Lydia Daher

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