Und auch nun, gegenüber dem Ganzen – dies —  Lydia  Daher
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/ Lydia Daher
Und auch nun, gegenüber dem Ganzen – dies

101 Collagen

Lydia Dahers drittes Buch, mit dem sie nach zwei Gedichtbänden all jene überrascht, die glauben, Dichter täten den lieben langen Tag nichts anderes, als immer nur aus sich selbst zu schöpfen. Aber was genau hat Lydia Daher gemacht? Sie hat deutschprachige Zeitungen und ihre Literaturkritiken auseinandergenommen und wieder zusammengefügt, ein ganzes Jahr lang. Sie hat geschnitten und gerissen, sie hat gedichtet und geklebt. Herausgekommen ist eine neue Form der Cut-up-Lyrik, die aus nichts anderem besteht als aus dem Bildmaterial der jeweiligen Zeitung und dem Text je einer Literaturkritik.

Entstanden ist eine Art Tagebuch, man könnte auch sagen: Bilderbuch. Gegenstand und Inhalt der Quellen sind verschwunden. Die Welt des Feuilletons geht in Dahers Arbeiten unter, und sie tut es in der Anti-Ästhetik eines Brion Gysin und mit dem lässigen Stolz der Beat-Generation und ihrer Kinder.

Man lese darin eine Fürsprache, die Welt auseinanderzunehmen und noch einmal neu zu machen – nicht unbedingt netter, aber verwandelt, ganz und gar.

(Aus dem Vorwort von Ulrike Almut Sandig)

 

Mit »Ich hatte immer das Gefühl«, »Trost« und »Grant« gibt es nun drei der 101 Collagen als hochwertige Digitaldrucke im Din A4-Format für die eigenen vier Wände – handsigniert von Lydia Daher und für je 17,90 Euro im Online-Shop erhältlich.

Pressestimmen

  • »Dahers Cut-up-Gedichte bieten dem Leser viel Raum für eigene Interpretation, aber sie fordern diese Interpretation auch. Sie regen zum Nachdenken an. Dieses Nachdenken ist nicht unbedingt gelenkt. Wenn man sich auf sie einlässt, bilden die Collagen den Ausgangspunkt für Gedankenreisen.«

    (Katharina Maier, Augsburger Allgemeine)
  • »Markanterweise verwendet Daher Literaturkritiken [...], die sie nun im Wortsinne zerreißt, um die ausgerissenen Wörter, Sätze, Bilder und Bildausschnitte zu Collagen zu kleben, die sich als Gedichte lesen lassen, als eine neue Literatur also, die wie Phönix aus der Asche, beziehungsweise aus der Literaturkritik hervor steigt.«

    (Dirk Wagner, Süddeutsche Zeitung)
  • »Aus einem per se flüchtigen Medium erschuf sie so etwas Bleibendes. Ohne Zweifel: Lydia Daher weiß auch als Bildende Künstlerin zu gefallen, ohne dabei das Feld der Literatur völlig zu verlassen.«

    (a3kultur)
  • »Die Welt des Feuilletons geht in Dahers Arbeiten unter, und sie tut es in der Anti-Ästhetik eines Brion Gysin und mit dem lässigen Stolz der Beat-Generation und ihrer Kinder.«

    (KunstKulturLifeytle)
  • »Kleine Texträume, in denen sie auslotet, was jetzt ist — und was jetzt wichtig ist. Wo andere flott darüber hinweg reden, sieht sie die Worte, die sich anbieten zum Innehalten, Stutzen und Lauschen. [...] Wer anschauen und lesen will, der hat hier ein Bilderbuch der besonderen Art.«

    (Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung)
  • »Die Collagen machen einfach Spaß und besitzen einen eigentümlichen Reiz [...]. Bitte mehr solcher künstlerischen Grenzüberschreitungen!«

    (Philipp Schlüter, Rezensöhnchen)
  • »Melancholie und Komik liegen in ihren Gedichten ganz nah beieinander.«

    (BR-Magazin)
  • »Lydia Daher hat aus den Textschnipseln Gedichte gemacht, die — wie ihre ganz herkömmlich per Hand geschriebenen Texte auch — von versponnener Schönheit sind, von eigentümlicher schwebender Leichtigkeit. Man erkennt sie wieder, auch im listig geführten Seitenhieb auf die vom Feuilleton überwachten Sitten im Poesiebetrieb.«

    (Michael Weiser, Nordbayerischer Kurier)
  • »Erstaunlich, was eine Dichterin mit dem Wortfundus einer Rezension alles anstellen kann! So ganz und gar unpoetisch das Verfahren, so wunderbar das Ergebnis. In unerwarteten Kombinationen von Worten und (bekannten wie unbekannten) Bildern ist Lydia Dahers Collagenbuch eine schöne Entdeckungsreise. Eine Empfehlung nicht nur für Lyrikliebhaberinnen.«

    (Britta Jürgs, bücherfrauen.de)

Leseproben


 

Video


 

Termine mit Lydia Daher

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