Der Sohn —  Andrej  Nikolaidis
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/ Andrej Nikolaidis
Der Sohn

Roman

Aus dem Bosnischen von Margit Jugo

Nikolaidis treibt auf die Spitze, was Camus und Sartre begonnen haben: Sein Protagonist Konstantin verabscheut die Menschen aufs Äußerste und meidet sie, wo er nur kann. Als seine Frau es nicht mehr aushält und ihn verlässt, macht er sich auf den Weg in die Stadt und trifft auf die unterschiedlichsten grotesken Charaktere: die Familie, die von der Prostitution der Töchter lebt, den radikalislamischen Straßenprediger, die Flüchtlinge aus dem Kosovo, die in einer verlassenen Untergrundgarage hausen ... doch erst die Begegnung mit seinem geistigen Vater erschüttert ihn nachhaltig.

Nikolaidis seziert die zwischenmenschlichen Beziehungen mit Intelligenz und schwarzem Humor und nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Nacht.

Pressestimmen

  • »Was für eine Nacht, die wir da dank Nikolaidis miterleben dürfen, was für Gedanken, wieviel schwärzesten Humor und bitterstern Zynismus. [...] Ich will mehr davon!«

    (Ludwig Lohmann, Buchhandlung Ocelot)
  • »Die introspektiven Erzählteile [...] verknüpft Andrej Nikolaidis dramaturgisch großartig mit den bizarren Kleinstadterlebnissen seines Antihelden.«

    (Florian Schmid, neues deutschland)
  • »›Der Sohn‹ ist ein niederschmetternder, voll Melancholie und Hoffnungslosigkeit strotzender Kurzroman vom Autoren aus Sarajevo, der uns auch schon mit ›Der Ankunft‹ (2014) überraschte.«

    (Rogue Nation)
  • »Wieder ein düsterer Roman des Autors und Anti-Kriegs-Reporters aus Montenegro, der an die Literatur der Existenzialisten erinnert. [...] Anspruchsvolle Literatur für größere Bestände.«

    (Gabriele Fachinger, ekz.bibliotheksservice)
  • »Ein Buch wie eine Operation am offenen Herzen eines zutiefst Unglücklichen - dramaturgisch und sprachlich kunstvoll durchgeführt.«

    (Anke Wittkopp, Stadtkind)
  • »Er nimmt seine Heimat als Folie [...] Es ist eine eigenwillige, aber auch sehr illusionslose Generation von Autoren, die im ehemaligen Jugoslawien zu Stimmen der Zeit geworden sind, die genau beobachten, ihre Mitmenschen porträtieren, so wie sie sind, ihre Lethargie, ihre Anpassung, ihre Massenhaftigkeit.«

    (Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung)
  • »Faszinierend düster und schonungslos kritisch [...] Gute-Laune-Literatur ist das natürlich nicht. Wer sich aber auf diese so geschickt aufgebaute, ganz eigene Stimmung einlässt, wird mit einem bleibenden Eindruck belohnt.«

    (Elisabeth Miess, Kritische Ausgabe)
  • »Andrej Nikolaidis beschreibt mit abgründigem Humor eine sinistre Gesellschaft, die ihre Komplexe in Alkohol ertränkt und ihren Hass auf andere mit Turbofolk übertönt.«

    (Jutta Sommerbauer, Die Presse)

Leseproben


 

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