Ich bin doch nicht hier, um Sie zu amüsieren —  Nora  Gomringer
Abbildung anzeigen

/ Nora Gomringer
Ich bin doch nicht hier, um Sie zu amüsieren

Der Dichter als Lieferant abrufbarer Stimmungen ... so versteht sich Nora Gomringer nicht. Was die Lyrikerin neben der Poesie so umtreibt, kann man diesem heiteren und doch profunden zweiten Band Gomringers mit Texten und Reden entnehmen. Es geht um Freiheit und Fremdheit, Fernsehen und Kino, Literatur und Lesungen, Sprache und Rhythmus. Auch enthalten: der Text »Recherche«, für den sie den Ingeborg-Bachmann-Preis erhielt.

Nora Gomringer mag zwar nicht dazu da sein, ihre Leser zu amüsieren, kann dieses aber mit Leichtigkeit tun.

Pressestimmen

  • »[In den] Texten des Bandes hält sie die Spannung hoch, schafft überraschende Wendungen und verblüfft immer wieder mit lautmalerischen Überraschungen. Sie lotet darin die Potenziale der Sprache aus (›Wie klingt eigentlich Deutsch?‹), berichtet von Erfahrungen ihrer ›intimen‹ Beziehung zur Bühne und bekundet die Leidenschaft für das Fernsehen, insbesondere TV-Serien.«

    (Beat Mazenauer, viceversaliteratur.ch)
  • »Gomringer ist nicht (bloß) hier, um einen zu amüsieren, tut es aber vortrefflich. [...] [Sie] ist und bleibt eine der erfreulichsten Stimmen in der deutschen Gegenwartsliteratur.«

    (Martin A. Hainz, Fixpoetry)
  • »Eine sehr schöne Gelegenheit, Nora Gomringer kennenzulernen. [...] Hat mir viel Freude gemacht.«

    (Jakob Hein, radioeins)
  • »Wir erleben in diesen Texten eine von Film und Fernsehen infizierte Literatin, die Popkultur mit Heine-Zitaten vertieft, mit uns durch die ›Fernsehgärten‹ des Öffentlich-Rechtlichen und durch ihre mediale Adoleszenz spaziert, und erfahren wie nebenbei, warum der Musiksender MTV Autorität in die Popkultur brachte und warum amerikanische Serien und ihre shakespearschen Auswüchse die Fortsetzungsromane des 21. Jahrhunderts sind. Und bei alledem, so leid es uns tut, Frau Gomringer, amüsieren Sie uns doch!«

    (Julia Stephan, Neue Luzerner Zeitung)
  • »In einem Sammelband mit Reden und anderen Texten reflektiert Nora Gomringer auch ihr poetisches Verhältnis zu ihrem Vater Eugen - und kommt zu überraschenden Einsichten.«

    (Michael Braun, Neue Zürcher Zeitung)
  • »Gomringer balanciert [...] geschickt zwischen der Modernität der Slam-Szene und tiefgründigen Überlegungen zu Wort und Welt.«

    (Karsten Zimalla, Westzeit)
  • »Sehr unterhaltsam, klug und, ja, amüsant.«

    (Janina Fleischer, Hannoversche Allgemeine Zeitung)
  • »Sie ist doch nicht hier, uns zu amüsieren, erklärt Gomringer, Jahrgang 1980, im Titel. Aber uns zu langweilen: So weit geht sie noch lange, lange nicht.«

    (ith, Frankfurter Rundschau)
  • »[...] was sie uns zu sagen hat, ist nicht nur eloquent, sondern durchaus unterhaltsam und amüsant, darunter Feuilletonistisches, Linguistisches, Literarisches, Televisionäres und etliche öffentlich gehaltene Reden. [...] Das vorliegende Bändchen ist ein bunter, lesenswerter Querschnitt ihrer Arbeit der beiden letzten Jahre, der mit dem Text ›Recherche‹ abschließt, für den sie 2015 den Ingeborg-Bachmann-Preis bekommen hat.«

    (Frank Becker, Musenblätter)
  • »Nora Gomringer versteht es, über alles und nichts profund und kohärent zu schreiben. Sie verbindet Gedanken über Freiheit, Sport, das Jungsein, die Filmlandschaft, fremde Sprachen und die Querelen des Autorendaseins. Und begeistert durch ihre virtuose Wortkunst, ohne je prätentiös zu wirken. Im Gegenteil, alles liest sich wunderbar ungekünstelt und zwanglos. Aber zugleich weiß Gomringer um die Tragik des Unterhaltungskünstlers.«

    (Lisa Lenort, Kreuzer)
  • »Dem Titel muss [...] widersprochen werden: es handelt sich durchaus um ein höchst amüsantes Buch!«

    (Fabian Stiepert, Leipzig Almanach)
  • »Gomringer spielt hier mit ihrem Witz und ihrer Dichtkunst, wobei sie immer wieder persönliche Erlebnisse auf humoristische Weise einfließen lässt. Die Texte, auch wenn einige recht kurz sind, fesseln mit ihrer unerwarteten Spannung. Gomringer reizt das ganze Potential der Sprache aus und betrachtet kontroverse Themen von einer anderen Seite.«

    (Bücherstadtkurier)

Leseproben


 

Termine mit Nora Gomringer

  • 24.06.2018  19:30

    Literaturhaus, Freiburg im Breisgau

  • 29.06.2018  09:00

    Internationales Literaturfestival, Leukerbad

  • 13.07.2018  20:00

    Schwesternhäuser, Bautzen OT Kleinwelka

  • 28.09.2018  18:00

    Literaturhaus, Köln

  • 01.10.2018  19:00

    sogar theater, Zürich

  • 27.11.2018  19:00

    Kulturzentrum Kloster Herbrechtingen, Herbrechtingen

Empfehlungen

Newsletter

News zu Büchern, Autoren und Aktionen erhalten (Datenschutzerklärung):