Zátopek —  Jaromír Jaromír 99 Švejdík /  Jan  Novák
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/ Jaromír »Jaromír 99« Švejdík / Jan Novák
Zátopek

Aus dem Tschechischen von Mirko Kraetsch

Sommer 1952, das tschechoslowakische Olympiateam ist bereit zum Abflug nach Helsinki. Nur einer fehlt: Nationalheld Emil Zátopek, Goldmedaillenfavorit auf seiner Spezialdistanz 10.000 Meter. Er befindet sich im Streik und weigert sich mitzukommen, wenn nicht auch Mittelstreckenläufer Stanislav Jungwirth mit zu den Olympischen Spielen darf, der gerade ausgeladen wurde, weil sein Vater wegen antikommunistischer Umtriebe im Gefängnis sitzt. Man droht Zátopek, lockt ihn, versucht ihn zu bestechen, sogar Jungwirth selbst drängt ihn zu fliegen. Doch er bleibt stur.
Zwei Tage später fliegt ein Sonderflug von Prag nach Helsinki. An Bord: Emil Zátopek und Stanislav Jungwirth. Das Regime hat nachgegeben. Zátopek gewinnt danach alle drei Langlaufwettbewerbe, was nie wieder jemand schaffen sollte.

Nach dem großen Erfolg von »Alois Nebel« veröffentlicht Voland & Quist nun wieder einen Comic von Jaromir99. »Zátopek« ist eine Graphic Novel über einen der größten Sporthelden Europas und erscheint passend zu den Olympischen Spielen in Brasilien.

Pressestimmen

  • »Die beiden Prager Künstler dokumentieren eindrücklich ein wichtiges Kapitel der Zeitgeschichte. Ihr Comic ist mehr als eine Hommage an eine Jahrhundertsportler. Wie der französische Schriftsteller Jean Echenoz und auch der Österreicher Josef Haslinger erzählen sie vom ernsten zeithistorischen Kontext der schönen Olympiabilder – von Verfolgung, Einschüchterung und Willkürjustiz. Auch das macht diese Biographie mit ausdrucksstarken Zeichnungen und immer wieder überraschenden Bildern sehr besonders.«

    (Niels Beintker, Bayrischer Rundfunk)
  • »Den Autoren ist eine gut recherchierte und großartig umgesetzte Comic-Hommage an einen legendären Athleten geglückt, die nebenbei auch ein Stück Geschichte von den Zwanzigern bis in die fünfziger Jahre hinein schildert. Nicht nur für Sportinteressierte eine spannende Lektüre.«

    (Petr Jerabek, Prager Zeitung)
  • »Klare Mimik trotz grobem Strich und atmosphärische Dichte überzeugen. Hinzu kommt, dass die Farben entfernt an den Effekt vergilbter oder nachkolorierter Filme erinnern. Ebenso entführt der zeitlose, an historische Techniken erinnernde Strich diffus in die Vergangenheit.
    Der Comic (...) wird nebenbei zum kompakten Sport- und Politkrimi.«

    (Dimo Riess, Märkische Allgemeine)
  • »[...] weit mehr als eine typische Sportlerbiografie, die den Aufstieg eines jungen Mannes aus den Niederungen der Schuhproduktion zu internationalen Ehren beschreibt. Da wird ein Läufer beschrieben, der mehr getan hat, als sich im Training so zu schinden, dass es schon beinahe normal war, sich dabei zu übergeben. In den schwarz-grün-roten Zeichnungen geht es um ein Sportlerleben in den finstersten Zeiten der sozialistischen Tschechoslowakei.«

    (Andreas Rüttenauer, taz.de)
  • »Emil Zátopek ist in Tschechien Nationalheld. Seine kürzlich als Comic erschienene Lebensgeschichte steht symbolisch für die Kämpfe, die das Land im vergangenen Jahrhundert mit Hitler im Westen und Stalin im Osten zu führen hatte.«

    (Jan-Paul Koopmann, Kreiszeitung)
  • »Der über 200-seitige Comic ist fantastisch gezeichnet und mit vielen Details versehen. Selbst Szene-Kenner können in dem Werk noch etwas Neues über einen der größten Leichtathleten überhaupt erfahren.«

    (RUNNING - Das Laufmagazin)
  • »Die beiden Künstler Jaromir 99 und Jan Novak haben ein eindringliches Werk geschaffen, das auf subtile Weise ein Stück dramatischer Sport- und Zeitgeschichte in den Fokus rückt. Das ist Große Comickunst, beindruckende, halbdunkel gehaltene Bilder, die uns mächtig berücken und das Ereignis hautnah nachempfinden lassen. Dazu eine satte, ungekünstelte und lebensnahe Sprache! Bravo! Ein Muss für jeden Graphic Novel- Liebhaber!«

    (Frank Willmann, Kulturexpresso)
  • »Jaromír 99 [...] hat einen eigenen, distinktiven Stil für diesen Comic gewählt. Die Zeichnungen wirken stilisiert, genauso wie die Farbgebung. Diese orientiert sich vor allem an den klassischen Propagandadarstellungen der Sowjetunion, mit einem dominierenden Rotton. Es sind nur wenige Farben, die aber gezielt eingesetzt werden und den gewünschten Effekt erzielen, dass man sie nicht vergisst. Was zu diesem gelungenen Band passt.«

    (Götz Piesbergen, Splash Comics)
  • »Jan Novák und Jaromír 99 (″Alois Nebel″) haben dem Sportler mit ihrer außergewöhnlich gestalteten, an kommunistische Propaganda-Kunst erinnernden Biografie ein Denkmal gesetzt, das in Stationen von seinem Leben erzählt und nebenbei auch den politischen und sozialen Rahmen in
    dem Ostblockland skizziert.«

    (Christian Meyer, Choices)
  • »Das Buch ist gut recherchiert und eine überaus interessante Lektüre für historisch Interessierte sowie für Läuferinnen und Läufer bzw. Sportinteressierte allgemein. Die harten Trainingsmethoden von Emil Zátopek sind dargestellt, man fiebert mit ihm mit, wie er von Rekord zu Rekord eilt und während der Rennen bei den Olympischen Spielen. In ausdrucksstarken Zeichnungen wird uns hier sehr kurzweilig eine Legende der Laufgeschichte nahegebracht.«

    (Andrea Löw, Running Happy)
  • »Jan Novák und Jaromír haben die Geschichte dieses bemerkenswerten Sportlers in dichter Wort-Bildsprache umgesetzt und erinnern damit an einen Läufer, der noch immer Vorbild für Millionen Menschen auf der ganzen Welt ist.«

    (Andrea Wedan, Buchkultur)
  • »Ein sehr persönliches und ehrliches Porträt einer großen Sportlegende.«

    (August Werner, Straßenfeger)
  • »Die Comiczeichnungen von Jaromir 99, zum Teil gekonnt von gängigen Fotos umgesetzt oder eindrucksvoll nachempfunden, lohnen allein die Lektüre.«

    (Manfred Steffny, Spiridon)
  • »Jan Novák und Jaromír99 zeigen den tschechischen Nationalhelden als einen geradlinigen und liebevollen Schwerstarbeiter.«

    (Elisabeth Dietz, Büchermagazin)
  • »Mit liebevoller Freude weiden sich Text und Bild an den schrägen Eigenschaften ihres Helden, dem unverbogen Ungehobelten, der großen Klappe, der Aufmüpfigkeit.«

    (Oliver Reinhard, Sächsische Zeitung)

Leseproben


 

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