Liebesroman —  Ivana  Sajko
Abbildung anzeigen

/ Ivana Sajko
Liebesroman

Aus dem Kroatischen von Alida Bremer

Ivana Sajko führt uns in einen Krieg zwischen Küche und Schlafzimmer: Er, ein arbeitsloser Humanist, versucht die Welt zu verändern und einen Liebesroman zu schreiben. Sie, eine passable Schauspielerin, hat den sicheren Job im Theater gekündigt und kümmert sich um das gemeinsame Kind. Er ist berauscht, sie ist besorgt. Beide kreisen sie umeinander und dem Abgrund entgegen.

»Als ich Ivana Sajko das erste Mal traf und ihre Texte hörte und las, wusste ich sofort, das ist was Besonderes. Da spürte ich die Kraft ihrer Sprache, die Schmerzen der Liebe und des Krieges, und ich war getroffen von diesem klaren und poetischen Sajko-Sound.«

Clemens Meyer

Pressestimmen

  • »Es ist dies ein Sound, der von politischen und ökonomischen Leerstellen erzählt, die die Menschen in Bulgarien, Rumänien, Ungarn und den ehemals jugoslawischen Staaten bis heute spüren. [...] Ivana Sajko erzählt in bestürzenden Szenen davon.«

    (Jörg Schieke, MDR Kultur)
  • »Wir identifizieren uns und erkennen: So oder so ähnlich entgleiten uns allen manchmal die Dinge - Kommunikation, Ideale, Liebe. Wunderbar ist die schlichte, knackige Sprache des Buches, die laut hasst - und leise versöhnt [...] Dieser zwischenmenschliche Zauber, der abhanden gekommen ist, oder zumindest vergessen wurde, vor allem aber: vergiftet vom Übel ›da draußen‹. Kraftvoll und intensiv feiert Ivana Sajko diesen traurigen Umstand. Das ist unbedingt lesenswert.«

    (Juliane Bergmann, NDR Kultur)
  • »Der Leser springt abwechselnd in die Köpfe des Paares, greift in kurzen Episoden des Alltags nach ihren Gedanken, um sich daraus seine eigenen formen zu können. Zwischen inniger Liebe und tiefer Verzweiflung, dass alles könnte, aber nichts kann, umtanzt sich das Paar. Ein erschreckender, dabei aber unglaublich sensibler Text um das Gemeinsame.«

    (Mariana Friedrich, move36)
  • »Atemlos, mit wenig Punkt und Komma. Ihre Helden: ein namenloses Paar in einem mediterranen Nirgendwo, einander in Hass zugetan. Ein harter, großer Roman.«

    (Neue Presse)
  • »Ich bin wirklich (Verzeihen Sie den Ausdruck) geflasht. Was für ein unglaublich toller Roman. Diese Sprache! (Auch ein großes Lob der Übersetzerin!) Danke, dass Sie dieses Buch verlegen und vor allem in dieser schönen Ausstattung, es ist auch optisch ein Genuss!«

    (Katja Schneider, stories! Die Buchhandlung)
  • »Mit großer sprachlicher Intensität schildert Ivana Sajko diese Beziehung. [...] Ein wirklich außergewöhnliches Buch, beklemmend und fesselnd.«

    (Cornelia Wolter, Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
  • »Ivana Sajko zeigt in ihrem ›Liebesroman‹ viel Innenschau, aber auch virtuos ein Leben zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.«

    (Sarah Legler, Buchkultur)
  • »Es ist vielmehr ein Zerfleischungsroman, ein Kammerspiel, das ein junges Elternpaar beim Untergang vorführt, und atemlos diesen Hass, dieses Versteckspiel vor sich selbst und der Welt meisterlich porträtiert.«

    (Kristina Tencic, AVIVA)

Leseproben


 

Termine mit Ivana Sajko

  • 16.01.2018  19:30

    Leipzig: Haus des Buches,

Empfehlungen