Ein gutes Verbrechen —  Magdalena  Jagelke
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/ Magdalena Jagelke
Ein gutes Verbrechen

Tara ist noch ein Teenager, als ihre alleinerziehende Mutter beschließt, die Tochter sei ohne sie besser dran. Die Mutter verschwindet und überweist monatlich Geld. Die Tochter kämpft und überlebt. Sie sucht nach Liebe in Paris, findet so etwas wie eine Familie beim Milchmann am Stadtrand, pinkelt auf Geldscheine der Mutter, lässt sie auf der Heizung trocknen und bezahlt damit im Supermarkt ihre Brötchen.

Magdalena Jagelke verblüfft mit ihrem kunstvollen, klaren Sound und mit einer Geschichte, die uns hadern lässt: Kann das Verlassen des eigenen Kindes ein gutes Verbrechen sein?

Pressestimmen

  • »Camus lässt grüßen [...] ein Buch wie eine Bleistiftzeichnung: zerbrechlich, in gewisser Weise schon zerbrochen.«

    (Cornelius Dieckmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • »Reale Momente vermischen sich mit poetisch-fantastischen, die Sprache sinnt nicht auf psychologische Ausleuchtung, viel mehr auf Verdichtung, Assoziation, Bildhaftigkeit ...«

    (Carola Ebeling, taz)
  • »[...] eine bewegende, mit viel Empathie und psychologischem Spürsinn gezeichnete Erzählung [...], die obendrein gekonnt und spielerisch mit unterschiedlichen Genres jongliert.«

    (Marcus Neuert, FIXPOETRY)
  • »Tara, die von sich selbst nur als Princesse spricht, ist eine verletzte, eine irrlichternde Protagonistin auf der Suche nach Liebe und Halt. Ein beklemmender, aufrichtiger Roman.«

    (Sophie Weigand, Buchkultur)
  • »Es sind diese Fragen nach der Existenz an sich, nach den Gefühlen und Seinszuständen der Ich-Erzählerin, die Magdalena Jagelke unglaublich kunstvoll in lyrisch-lakonische, vielfach unbekannte Sprachbilder fasst.«

    (Uschi Schmidt-Lenhard, SR 2 Kulturradio)
  • »[D]amit wird diese am Ende ganz und gar nicht tröstliche Geschichte auch zu einer Geschichte über das Jungsein in unserer Zeit, das umso vieles verstörender ist als die Jugend der Eltern und Großeltern.«

    (Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung)
  • »[...] wunderbar konzentriert und dicht geschrieben«

    (Tania Folaji, Elektroprint)
  • »Wer mal fernab des Mainstream lesen will, dem sei ›Ein gutes Verbrechen‹ sehr ans Herz gelegt.«

    (Caro, Bücherwanderin)

Leseproben


 

Termine mit Magdalena Jagelke

Zur Zeit keine Termine.

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