Nora und Eugen Gomringer lesen in Berlin 

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Übermorgen lesen unsere Autorin Nora Gomringer und ihr Vater Eugen zusammen in der Reihe „Poetische Gene“ in der Literaturwerkstatt Berlin. Hier der offizielle Programmhinweis:

Do 12.4.20:00
Poetische Gene – Familie Gomringer

Mit Nora Gomringer, Autorin, Bamberg, und Eugen Gomringer, Autor, Rehau
Moderation: Michael Lentz, Autor, Berlin

Familienbande besonderer Art stellt die Reihe vor, die sich mit poetischen Verwandtschaftsbeziehungen ersten Grades beschäftigt. Gibt es lyrische Gene oder werden Dichter erzogen? Wachsen Konkurrenzen zwischen den Generationen? Verständigen sich beide trotz oder wegen der unterschiedlichen Sprachen? Nora Gomringer ist Tochter des Vaters der konkreten Poesie und Slammasterin, ihre Texte sind Sprech-Kunstwerke, sie erzählen – was die „Konstellationen“ Eugen Gormingers explizit nicht tun. Bei ihm ist die Sprache selbst Zweck des Gedichtes, Buchstaben und Wörter sind visuelle und phonetische Gestaltungselemente. Aber für beide sind Gedichte „Gebrauchsgegenstände“.
Eugen Gomringer (*1925 Bolivien) ist der Begründer der konkreten Poesie. Viele Jahre lang leitete er den Kulturbeirat der Rosenthal AG und unterrichtete Theorie der Ästhetik. 2000 gründete er das „Institut für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie“ in Rehau. Zuletzt erschien Band IV seiner Gesamtausgabe, „Quadrate aller Länder“, (edition splitter 2006). Nora Gomringer (*1980) wurde 2004 zur „besten deutschen Performance Poetin“ gewählt. 2006 erhielt sie den Bayerischen Kunstförderpreis. Im gleichen Jahr erschien „Sag doch mal was zur Nacht“ (Voland & Quist).

Ort: Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstraße 97 (Kulturbrauerei)
10435 Berlin

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