Rückblick Leipziger Buchmesse 2013 

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Tag 0, Mittwoch, 13.03.

Wie immer: Standaufbau. Dieses mal jedoch mit einem neuen, individuellen Standdesign.

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Abends stand die Ausstellungseröffnung von »Alois Nebel – Leben nach Fahrplan« im Haus des Buches auf dem Programm. Es war schön, die beiden Macher von Alois Nebel, Jaroslav Rudiš und Jaromir 99, wiederzutreffen, und sich beim anschließenden Konzert von Priessnitz ordentlich die Haare föhnen zu lassen.

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ausstellung alois nebel

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Tag 1, Donnerstag, 14.3.

Groß war die Freude, als wir morgens unseren neuen Stand zum ersten Mal vollständig aufgebaut sahen! Schnell Kaffee gekocht, Bücher in die Regale gestellt … und die Messe konnte beginnen.

Messestand Voland & Quist

Messestand Voland & Quist

Messeregal mit Alois Nebel

Messestand Voland & Quist

Der Donnerstag stand für Leif ganz im Zeichen zahlreicher Termine mit Veranstaltern, außerdem trafen wir uns mit Erwin Krottenthaler vom Literaturhaus Stuttgart und Dichter José Oliver wegen eines Buchprojekts für den Herbst.

Dann las Volker Strübing aus »Das Mädchen mit dem Rohr im Ohr und der junge mit dem Löffel im Hals« auf der benachbarten Leseinsel Junge Verlage …

Volker Strübing liest

… und sorgte anschließend für regen Signierverkehr an unserem Stand.

Signierstunde

Am Ende des (Messe-)Tages unterhielt ich mich mit Jaroslav über unsere Neuerscheinung »Alois Nebel – Leben nach Fahrplan« …

Sebastian Wolter und Jaroslav Rudis im Gespräch

… bevor wir schnurstracks ins Horns Erben zur Buchpremiere von Volkers »Mädchen mit dem Rohr im Ohr…« hetzten. Die Lesung war ein definitiv ein Höhepunkt des Tages: ein bestens aufgelegter Volker traf auf 100 ebenso gut aufgelegte Zuhörer.

Volker Strübing liest im Horns Erben

Der Tag endete für uns bei der Langen Leipziger Lesenacht, wo erst Nora Gomringer aus ihren »Monster Poems« las, und später kurz vor Mitternacht dann Volker noch einmal, in einer Doppellesung mit Mischa Sarim-Vérollet. Die beiden hatten das Publikum fest im Griff, trotz der späten Stunde.

L3 in der Moritzbastei

Tag 2, Freitag, 15.3.

Ein Stelldichein der Literaturhäuser bei uns: Leif hatte Termine mit den Kollegen von den Literaturhäusern Magedburg, München, Hamburg und Frankfurt.

Mittags las Ahne auf der Leseinsel aus seinem letzten Buch »Wieder kein Roman«…

ahne

… und später auch Nora Gomringer.

nora gomringer auf der leipziger buchmesse

Anschließend trafen Nora und wir uns noch mit Anne Munka und Hannah Fuchs vom Wortart-Ensemble, um unser neues CD-Projekt zu besprechen, das wir im Frühjahr 2014 veröffentlichen werden. Gefreut haben wir uns über die spontanen Besuche von Kirsten Fuchs und Jochen Schmidt am Stand.

Außerdem: Jürgen Trittin ist wirklich sehr groß.

jürgen trittin

Der Tag auf der Messe war auf jeden Fall sehr ereignisreich für uns, und abends bzw. nachts ging es im gleichen Stil weiter: Jaroslav Rudiš stellte den neuen Alois-Nebel-Comicband bei der ausverkauften Magazin-Lesenacht vor, Nora Gomringer las aus den »Monster Poems« bei der Lesung der unabhängigen Verlage, Ahne enterte zu später Stunde die Hinterbühne des Centraltheaters, und schließlich winkte noch die Party der jungen Verlage. Uff. Die Leipziger Taxifahrer waren uns sicherlich sehr dankbar.

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ahne im centraltheater leipzig

Tag 3, Sonnabend, 16.3.

Ein entspannter Tag war das, wenige Termine und keine Lesung am Abend. Muss auch mal sein. Ich traf außerdem endlich den Übersetzer unseres neuen Alois-Nebel-Comicbandes Mirko Kraetsch, und mit den Kolleginnen und Kollegen von Luxbooks, kookbooks, Onkel & Onkel und mairisch wurden Kooperationsmöglichkeiten bei der Pressearbeit erörtert. Außerdem schlug Bas Böttcher das Publikum der Leseinsel in seinen Bann.

bas böttcher in aktion

bas böttcher auf der leipziger messe

Den Abend ließen wir mit den geschätzten Kollegen Jörg vom Verbrecher Verlag und Irina von der Connewitzer Verlagsbuchhandlung ausklingen.

Tag 4, Sonntag, 17.3.

Highlight des Tages war die Aufführung des neuen Stücks vom Reggaehasen Boooo, das auf unserem gerade erschienenen Kinderbuch basiert. Mit dabei die Musiker von Yellow Umbrella und das durch Krankheit leider dezimierte Puppentheater Eckstein. Hier ein paar Eindrücke:

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Reggaehase Boooo in Aktion

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Am Nachmittag lasen die Herren von Sax Royal auf der Leseinsel …

Roman Israel von Sax Royal

… und dann ging es auch schon langsam ans Einpacken und Abbauen. Die VQ-Standbesatzung musste sich aufteilen, denn außer dem Standabbau fand im Centraltheater die Leseshow von Rainald Grebe und Freunden zum »Buch Dietmar« statt, im UT Connewitz der traditionelle Messeausklang mit Lesebühnenliteratur und, genau, dieses Jahr mit Sax Royal.

Sax Royal im UT Connewitz

Sax Royal im UT Connewitz

Fazit: Viel Freude hat uns unser neuer Stand gemacht, nach einigen Jahren schwarzen Stoffs auf den Regalwänden hatten wir Lust auf etwas ganz anderes. Ansonsten haben wir in den Bereichen Veranstaltungen und Pressearbeit einiges angeschoben, neue Buch- bzw. CD-Projekte vorangebracht, einige großartige Lesungen erlebt und nebenbei auch wieder viele herzliche und informative Gespräche mit Autoren und Kollegen geführt, die man sonst ja nicht alle Tage trifft. Wir freuen uns schon auf Frankfurt, die nächste »Klassenfahrt«.

Hier noch ein paar Links zu lesenswerten Messerückblicken beim Hedoniker, Sax Royal, und Binooki, die dieses Jahr den Kurt-Wolff-Förderpreis erhalten haben. Herzlichen Glückwunsch auch noch einmal an dieser Stelle!

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