Zum Fall der Preisbindung in der Schweiz 

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Heute im Börsenblatt: Seit Mai letzten Jahres gilt die Buchpreisbindung nicht mehr im Nachbarland, die dafür sorgte, dass alle Bücher überall das gleiche kosten – wie bei uns auch. Fachleute der Schweizer Buchbranche (Buchhändler, Verleger, Bibliothekare) trafen sich am vergangenen Freitag zu einem Symposium unter dem Titel »Vielfalt statt Einfalt«, um über Auswirkungen und Perspektiven zu diskutieren.

Ein kurzes Fazit der Beteiligten könnte so lauten: Tendenz zum Mainstream plus im Schnitt teuere Bücher plus Umsatzverluste vor allem für kleine Buchhändler. Das ist übrigens schon vorher befürchtet worden und scheint sich zu bewahrheiten (in Großbritannien war das auch nicht anders). In Deutschland würde es bei einem Fall der Preisbindung sicherlich genauso aussehen. Ein lesenswerter Artikel.

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