Der Verlag
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Der Verlag

Voland & Quist wird im Oktober 2004 gegründet. Die beiden Verlagsgründer Sebastian Wolter und Leif Greinus bringen im selben Monat ihren ersten Titel heraus und erobern mit der Kurzgeschichten-Anthologie »Die Surfpoeten« den literarischen Underground. Die Idee für den ungewöhnlichen Namen »Voland & Quist« entstand bereits während des Studiums des Buchhandels und der Verlagswirtschaft in Leipzig. Voland, der mephistophelische Teufel aus Michail Bulgakows »Meister und Margarita«, steht dem friedensstiftenden Quinten Quist aus Harry Mulischs »Die Entdeckung des Himmels« gegenüber. Mutmaßungen, dass sich die Wesenszüge der Verleger in »Voland & Quist« widerspiegeln, gab es bereits.

Der Verlag veröffentlicht junge, zeitgemäße Literatur, den meisten Büchern liegt eine CD oder DVD bei, auf der sich neben Lesungen der Autoren selbst oft auch Bonusmaterial befindet. Voland & Quist veröffentlicht hauptsächlich Lesebühnenliteratur, Spoken-Word-Lyrik und Romane und Erzählungen junger osteuropäischer Autoren. Seit 2010 werden Kinderbücher verlegt.

2007 wird der Verlag mit dem Preis der »Hanna Johannes Arras Stiftung zur Förderung von Kunst und Kultur in Dresden« ausgezeichnet, 2010 mit dem Kurt-Wolff-Förderpreis.