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Kleine Verlage am Großen Wannsee – Voland & Quist ist dabei 

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Zum dreizehnten Mal findet das jährliche Klassentreffen der Independent-Verlage am Literarischen Colloquium Berlin statt. Wir sind auch wieder dabei, wenn am 8. Juli mehr als dreißig Verlage in entspannter Atmosphäre am Wannsee Bücher und Autoren vorstellen.

An unserem Büchertisch könnt ihr ins Voland & Quist-Universum eintauchen oder mit Sebastian klönen. Am Abend gibt’s Musik von der Kafka Band: Um 19.30 Uhr präsentiert unser Autor Jaroslav Rudiš zusammen mit dem Zeichner und Sänger Jaromír 99 sowie fünf weiteren Musikern aus Prag »Das Schloss« von Franz Kafka.

Kommt vorbei!

Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung »Kleine Verlage am Großen Wannsee«

Hier findet ihr das Programm auf der Homepage des LCB

Eintritt 8 € / 5 €

Foto: LCB

Ahne wird 46. Stadtschreiber zu Rheinsberg 

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Ein Umzug steht an: Von Juli bis November zieht Ahne nach Rheinsberg. Er erhält das mit monatlich 1000 Euro dotierte Aufenthaltsstipendium des Kurt Tucholsky Literaturmuseums.

Wir gratulieren sehr herzlich zu dieser ehrenvollen Auszeichnung! Denn das Stipendium bekamen bereits renommierte Autoren wie Wolfgang Hilbig, Katja Lange-Müller, Wiglaf Droste, Volker Braun oder Marion Brasch.

Seit 1995 lädt das Literaturmuseum zweimal jährlich Autoren, »die sich dem demokratischen Verständnis Kurt Tucholskys verpflichtet fühlen«, zu einem Arbeitsaufenthalt ein.

Ahne, 1968 in Berlin-Buch geboren, war etliche Jahre bei den Surfpoeten aktiv und liest jeden Sonntag bei der Berliner Reformbühne Heim & Welt. Insgesamt sind vier Bände seiner »Zwiegespräche mit Gott«, drei Bücher mit Kurzgeschichten sowie ein Lyrikband bei Voland & Quist erschienen.

Für die nächsten fünf Monate hat unser Autor nun ein neues Quartier mit Blick auf den Rheinsberger Schlosspark. Wir freuen uns schon auf Neues von Ahne aus der Tucholsky-Stadt!

Alle Bücher von Ahne sowie Leseproben findet ihr hier.

Foto: Tim Jockel

Ziemowit Szczerek und Übersetzer Thomas Weiler für Internationalen Literaturpreis nominiert 

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Wir freuen uns für Ziemowit Szczerek und Thomas Weiler, die mit dem Roman »Mordor kommt und frisst uns auf« für den begehrten Internationalen Literaturpreis nominiert sind. Herzlichen Glückwunsch!

Die Jury wählte den Roman zusammen mit fünf anderen Titeln in die Shortlist 2017. „Dringlich, akut, fast live – mit diesem Gestus verhandeln die Titel der diesjährigen Shortlist weit auseinander liegende Existenzweisen, heterogene Lebenswelten und Themen, von denen ohne Aufschub erzählt werden muss“, schreibt die Jury zur Auswahl.

Der Internationale Literaturpreis wird seit 2009 vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin und der Stiftung Elementarteilchen vergeben. Er kürt jährlich einen herausragenden ins Deutsche übersetzten Titel der internationalen Gegenwartsliteratur und würdigt sowohl das Originalwerk als auch seine Übersetzung.

Die mit 35.000 Euro dotierte Auszeichnung ging bereits an bekannte Autoren und Übersetzer wie Amos Oz, Mirjam Pressler und Teju Cole. Ob sich Ziemowit Szczerek und sein Übersetzer Thomas Weiler in diese Liste einreihen, erfahren wir am 20. Juni. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Bekanntgabe der Preisträger!

Hier geht’s zum Buch.

Foto: Privat

Lesereise: Ziemowit Szczerek »Mordor kommt und frisst uns auf« 

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»Anstelle von Benzedrin hatten wir Vigor-Balsam. Anstelle des ländlichen Amerikas und des Mexikos der Fünfziger hatten wir die Ukraine. Aber es ging um dasselbe. Wir schnappten uns die Rucksäcke und waren on the road.«

Ziemowit Szczerek reist diesmal nicht in den »wilden Osten«, sondern quer durch Deutschland. Im Rucksack hat er seinen just auf deutsch erschienenen Roman »Mordor kommt und frisst uns auf«, der kongenial von Thomas Weiler übersetzt wurde.

Die Termine:

27.5 Berlin, Buchpremiere im buch|bund (mit Dolmetscher)
Sanderstr.8, 12047 Berlin / Beginn: 19 Uhr

29.5 Gießen, GiZO, Margarete-Bieber-Saal (mit Dolmetscher)
Ludwigstr. 34, 35390 Gießen / Beginn: 19 Uhr

30.5 Bochum, Ruhr-Universität Bochum (mit Thomas Weiler)
Raum GB 03/49. Universitätsstraße 150, 44801 Bochum / Beginn: 14:15 Uhr

31.5 Germersheim, Theaterkeller (mit Thomas Weiler)
An der Hochschule 2 , 76726 Germersheim / Beginn: 18 Uhr

1.6 Darmstadt, Deutsches Polen-Institut e.V. (mit Thomas Weiler)
Residenzschloss, Marktplatz 15, 64283 Darmstadt / Beginn: 20 Uhr

2.6. München, Muffatcafé im Muffatwerk
Zellstr. 4, 81667 München / Beginn: 20 Uhr

 
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Foto Szczerek: Sebastian Frackiewicz

Literatursalon im Mai: Jess Jochimsen 

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Für Marten ist der Friedhof der richtige Ort: Friedhöfe sind ruhig, gut ausgeschildert und bieten ausreichend Schatten. Schon als Kind hat er die Befürchtung, nicht in diese Welt zu passen – und als sich die Möglichkeit auf ein Dasein frei von Unwägbarkeiten bietet, greift er zu: Er wird Beerdigungstrompeter auf dem Nordfriedhof in München und spielt den Toten das letzte Lied. Als Marten die Bankkarte seines soeben zu Grabe getragenen Klassenkameraden Wilhelm findet, beginnt eine groteske Irrfahrt. Ohne eigenes Zutun wird er in einen Strudel merkwürdiger Ereignisse gezogen und lernt all das kennen, wovon er sich Zeit seines Lebens so mühsam ferngehalten hat: andere Menschen, Geld, Abenteuer, die Liebe. Ein komischer und anrührender Roman über einen wundersamen Lebensverweigerer, der binnen eines Sommers das Abenteuer seines Lebens besteht.

Im Literatursalon wird der Freiburger Autor, Kabarettist und Musiker Jess Jochimsen nicht nur die Möglichkeit bieten, seinen Roman »Abschlussball« (dtv) schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin kennenzulernen (und zu erwerben), er verspricht auch Urlaubsdias, Gute-Nacht-Geschichten und Schlaflieder für Menschen, die nicht ins Bett wollen. Zumindest nicht alleine.

Termine:
Donnerstag, 04.05.17, 20:00 Uhr – Potsdam, Waschhaus (fällt leider aus)
Mittwoch, 10.05.17, 20:15 Uhr – Chemnitz, NICHTS (Kulturhaus Arthur)
Donnerstag, 11.05.17, 20:00 Uhr – Berlin, Posh Teckel

Mttwoch, 17.05.17, 20:00 Uhr – Leipzig, Horns Erben
Donnerstag, 18.05.17, 20:30 Uhr – Dresden, Thalia-Kino

Karten gibt es direkt bei den Veranstaltern

Jess Jochimsen, 1970 in München geboren, studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie und lebt als Autor und Kabarettist in Freiburg. Seit 1992 tritt er auf allen bekannten deutschsprachigen Bühnen auf. Er ist regelmäßiger Gast in verschiedenen Fernsehsendungen (u.a. im »Scheibenwischer« und im »Quatsch Comedy Club«, »Mitternachtsspitzen«) und Talkshows (u.a. »3 nach 9«, »Kölner Treff‹, »NDR Talkshow«). Seit 2006 ist er Gastgeber der »SWR-Poetennächte«. In seiner Freizeit fotografiert er traurige Dinge, um diese dann als Dias vorzuführen oder Bücher damit zu bebildern.

Bei dtv erschien 2000 sein Debüt »Das Dosenmilch-Trauma«. Es folgten »Flaschendrehen« (Erzählungen), »DanebenLeben« (Bildband), »Was sollen die Leute denken« (Monolog), »Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?« (Erzählungen), »Liebespaare bitte hier küssen« (Bildband) sowie der Roman »Bellboy«, der Christian Lerch zu seinem Kinofilm »Was weg is´, is‘ weg« inspirierte. Seine CDs erscheinen bei WortArt.

Foto: Achim Hehn

Literatursalon im April: Volker Strübing 

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Kloß hat schlechte Laune, Spinne freut sich und Wirt Norbert erklärt die Welt. Mehr als fünf Millionen Mal wurden die Kloß-und-Spinne-Trickfilme bei YouTube angeschaut, jetzt präsentiert Volker Strübing sie auch als Buch, erschienen bei Voland & Quist. Im Literatursalon gibt er Antwort auf die großen Fragen nach dem Leben, dem Universum und dem Gehackten.

Termine:
Montag, 17.04.17, 20:00 Uhr – Jena, Café Wagner fällt leider aus
Dienstag, 18.04.17, 20:00 Uhr – Chemnitz, NICHTS (Kulturhaus Arthur) fällt leider aus
Mittwoch, 19.04.17, 20:00 Uhr – Leipzig, Horns Erben
Donnerstag, 20.04.17, 20:00 Uhr – Berlin, Posh Teckel
Freitag, 21.04.17, 20:00 Uhr – Potsdam, Waschhaus

VVK: 6 €, AK: erm. 6 € / 8 €
Karten gibt es direkt bei den Veranstaltern

Volker Strübing ist Slammer, Lesebühnenautor, Filmemacher, dreimaliger Sieger der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften, Erfinder von Kloß und Spinne und eigentlich ganz nett. Geboren wurde er 1971 in Thüringen. Er ist gelernter Facharbeiter für Datenverarbeitung und studierte nichts (das aber lange und in verschiedenen Fachrichtungen). Er wäscht gerne ab, hasst Staubsaugen und hat noch viel vor. 2028 erscheint sein bisher bester Roman »Das Eichhörnchen, das mit einem Kandelaber auf der Nase den Ärmelkanal durchschwamm und die Welt rettete«, mit dem er weltweit die Bestsellerlisten stürmt.

(Foto: Uwe Lehmann)

Leipziger Buchmesse 2017 

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Die Messe in Leipzig steht vor der Tür und wir freuen uns, euch unsere sieben Neuerscheinungen präsentieren zu dürfen:

Nora Gomringer »MODEN«
Nora Gomringer & Philipp Scholz »PENG PENG PENG!«
Uli Hannemann »Wunschnachbar Traumfrau«
Anna Mateur »Gut sortiert. Hörschnitzel Vol. 1«
Nadja Schlüter »Einer hätte gereicht«Ziemowit Szczerek »Mordor kommt und frisst uns auf« (aus dem Polnischen von Thomas Weiler)
Martin Becker/Martina Lisa (Hrsg.) »Die letzte Metro. Junge Literatur aus Tschechien«

Unseren Stand findet ihr in Halle 5, G114. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Außerdem habt ihr natürlich die Möglichkeit, zahlreiche unserer Autoren live zu erleben.

Die Termine im Überblick:

Die letzte Metro – Tschechische Literatur zwischen Prosa, Bier und Poesie / 22.3., 20 Uhr im Horns Erben
Mit Martin Becker, Martina Lisa, Tereza Semotamová, Peter Hruška, Michal Šanda
//Tickets

Der große Voland & Quist Abend / 23.3., 20 Uhr im Horns Erben
Mit Nadja Schlüter, Viktor Martinowitsch, Thomas Weiler, Uli Hannemann, Nora Gomringer
//Tickets

Kirsten Fuchs

24.3., 20 Uhr: Schaubühne Lindenfels, MAGAZIN-Nacht
26.3., 11 Uhr: Kinderbuchladen Serifee
26.3., 14 Uhr: LVZ Autorenarena (5, C100)
26.3., 20 Uhr: UT Connewitz, Die lange Nacht der Lesebühnen

Nora Gomringer

23.3., 17:30 Uhr: Forum Die Unabhängigen (5, H309)
23.3., 20 Uhr: Horns Erben, Der große Voland & Quist Abend
23.3., 20 Uhr: Moritzbastei, L3
24.3., 11:30 Uhr: MDR (Glashalle, Stand 17)
24.3., 14:30 Uhr: Blaues Sofa (Glashalle, Stand 4)
26.3., 11 Uhr: LVZ-Autorenarena (5, C100)

Uli Hannemann

23.3., 20 Uhr: Horns Erben, Der große Voland & Quist Abend
24.3., 11 Uhr: Leseinsel Junge Verlage (5, G200)
26.3., 20 Uhr: UT Connewitz, Die lange Nacht der Lesebühnen

André Herrmann

26.3., 20 Uhr: UT Connewitz, Die lange Nacht der Lesebühnen

Dalibor Marković

25.3., 14 Uhr: Leseinsel Junge Verlage (5, G200)

 

Viktor Martinowitsch

23.3., 13 Uhr: Forum Literatur (4, F100)
23.3., 20 Uhr: Horns Erben: Der große Voland & Quist Abend

Anna Mateur

25.3., 14 Uhr: MDR (Glashalle, Stand 17)
25.3., 15 Uhr: Voland & Quist-Stand: Signierstunde

Nadja Schlüter

23.3., 20 Uhr: Horns Erben, Der große Voland & Quist Abend
23.3., 22 Uhr: Moritzbastei, L3
24.3., 23 Uhr: Westflügel Lindenfels, UV – Die Lesung der unabhängigen Verlage
25.3., 15 Uhr: Hugendubel
26.3., 11 Uhr: Leseinsel Junge Verlage (5, G200)
26.3., 13:30 Uhr: LVZ-Autorenarena (5, C100)
26.3., 20 Uhr: UT Connewitz, Die lange Nacht der Lesebühnen

Förderpreis zum Straelener Übersetzerpreis 2017 für Thomas Weiler 

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Thomas Weiler erhält den mit 5000 Euro dotierten Förderpreis zum Straelener Übersetzerpreis 2017 für seine Übersetzung von Viktor Martinowitschs Roman »Paranoia«. Wir gratulieren herzlich!

Der Preis wird am 13. Juni 2017 im Europäischen Übersetzer-Kollegium in Straelen durch den Präsidenten der Kunststiftung Dr. Fritz Behrens überreicht.

Aus der Begründung der Jury:

»Den Förderpreis zum Straelener Übersetzerpreis 2017 erhält Thomas Weiler für seine Übersetzung von Paranoia, einem Werk des weißrussischen Autors Viktor Martinowitsch, das Liebesgeschichte und antiutopischen Diktaturroman verbindet. Lyrismen, Observationsprotokolle, Fach- und Funktionärssprachen, ein romantisch hoher Ton, Umgangssprache, nabokovsche Mikrobeobachtungen, Wortspiele – die verschiedensten Stilregister sind bei Thomas Weiler voller Saft und Kraft.«

Literatursalon im März: Nadja Schlüter 

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Da ist eine kauzige Frau, die ihren Bruder bisher gar nicht kannte und jetzt zu sehr mag. Und da ein junger Mann, der es nicht aushält, seinen Bruder besser zu kennen als sich selbst. Zwei völlig Fremde im Zug geben sich spontan als Geschwisterpaar aus und sind sich plötzlich ganz bekannt. Geschwister: Sie können uns sehr vertraut sein und sehr fremd. Wir können sie aus tiefstem Herzen lieben und wir können sie abgrundtief hassen.

Termine:
Donnerstag, 09.03.17, 20:00 Uhr – Berlin, Posh Teckel
Freitag, 10.03.17, 20:00 Uhr – Potsdam, Waschhaus
Montag
, 27.03.17, 20:00 Uhr – Jena, Café Wagner
Dienstag, 28.03.17, 20:00 Uhr – Chemnitz, NICHTS (Kulturhaus Arthur)
Mittwoch, 29.03.17, 20:30 Uhr – Dresden, Thalia Kino

VVK: 6 €, AK: erm. 6 € / 8 €
Karten gibt es direkt bei den Veranstaltern.

Nadja Schlüter lotet in zehn Erzählungen aus, was es heißt, sich auf diese ganz eigene Art nah zu sein. »Einer hätte gereicht« (Voland & Quist) ist ihr literarisches Debüt. Sie schreibt regelmäßig für jetzt.de, das junge Magazin der Süddeutschen, und ist festes Mitglied der Münchner Lesebühne Westend ist Kiez.