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Buchpremiere am 26. September: Nikita Afanasjew »Banküberfall, Berghütte oder ans Ende der Welt« 

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Bald ist er da, der erste Roman unseres Herbstprogramms 2017! Wir freuen uns auf die Buchpremiere von Nikita Afanasjews Debüt »Banküberfall, Berghütte oder ans Ende der Welt«. Kommt am 26. September in die Fahimi-Bar in Berlin, wo der Autor und Reporterpreisträger Afanasjew seinen Roman vorstellen wird. Natürlich stehen auch ein paar Buchmesse-Termine an – die findet ihr unten.

»Heute Nacht ist Berlin ein Abenteuerspielplatz. Afanasjew dreht das große Karussell der urbanen Selbstverwirklichung und er dreht es so schnell wie gekonnt«, sagt Benedict Wells über das Erstlingswerk von Afanasjew. Wir sind gespannt auf viele abenteuerliche Lesungen und Abende mit unserem Autor!

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Der Termin

Wann: Dienstag, 26. September 2017, 20 Uhr

Wo: Fahimi-Bar, Skalitzer Straße 133, 10999 Berlin

 

Nikita Afanasjew auf der Frankfurter Buchmesse

Freitag, 13.10., 18:30 Uhr Debütantenreihe im Rahmen von Open Books (mit Manja Präkels)
Sonntag, 15.10., 10:30 Uhr Leseinsel der Kurt Wolff Stiftung/Messegelände

Kirsten Fuchs – die 5 besten YouTube-Videos 

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In einer neuen Reihe wollen wir euch unsere Autoren und Autorinnen mittels Videos von ihren Auftritten näherbringen. Den Auftakt macht die Berlinerin Kirsten Fuchs. Sie versteht es, ihr Publikum mit Texten über Liebe, Beziehung, Kinder und andere Alltagsphänomene zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen zu bringen. Zum Beispiel, wenn sie durch das Stillen alles andere vergisst oder beim Einkaufen versucht, die Kassiererin glücklich zu machen … Aber seht und hört selbst: Wir haben für euch ganz subjektiv die 5 lustigsten Geschichten von Kirsten Fuchs auf YouTube zusammengestellt.


Foto: Paul Bokowski

 

Platz 5
»Liebeserklärung. Trotz grauem Star ist alles klar«

Über das gemeinsame Altern in einer Beziehung. Wenig romantisch, dafür humorvoll-ehrlich!

 

Platz 4
»Schatz und Liebchen«

Wer eben die Romantik vermisst hat, findet sie in diesem Text über die Anfänge einer Beziehung umso mehr. So verliebt sind Schatz und Liebchen, dass selbst eine Trennung übers Wochenende zu viel des Guten wäre …

 

Platz 3
»Interessant einkaufen«

Wem ist es nicht auch schon einmal so ergangen: Der alltägliche Einkauf wird zur lästigen Aufgabe. Nicht so für Kirsten Fuchs, die anstatt sich von der Eintönigkeit der Arbeit der Kassiererin anstecken zu lassen, dieser lieber mit ihren Einkäufen eine Freude machen will. Denn man muss die Welt im Kleinen verbessern.

 

Platz 2
»Humoranalyse – heute: Der Kuckuckwitz«

Über die philosophische Antwort auf die Frage, woher ein Kleinkind beim Kuckuck-Spiel wissen soll, wo es bzw. seine Mama sich genau befindet. Jaaaaaaa, wo ist denn die Mama?

 

Platz 1
»Stilldemenz für Anfänger«

Und zu guter Letzt: Alles, was ihr schon immer über das Stillen wissen wolltet. Oder auch nicht. Dann vergesst ihr diese Informationen einfach wieder; so wie auch die Autorin alles dank ihrer Stilldemenz vergisst.

 

»Liebeserklärung«, »Schatz und Liebchen«, »Humoranalyse – heute: Der Kuckuckwitz« erschienen in:
Kirsten Fuchs, Eine Frau spürt so was nicht. Voland & Quist 2015.
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»Interessant einkaufen«, »Stilldemenz für Anfänger« erschienen in:
Kirsten Fuchs, Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig. Voland & Quist 2014.
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Buchpremiere am 16. September: Kirsten Fuchs / Cindy Schmid »Der Miesepups hat was im Gesicht« 

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Es gibt fabelhafte Neuigkeiten: Der Miesepups ist zurück! Und sein Freund das Kucks ist auch dabei. Was für den Miesepups gar nicht so einfach ist. Denn immer, wenn er an das Kucks denkt, hat er was Komisches im Gesicht.

Wenn ihr die beiden wiedersehen wollt, kommt zur Buchpremiere am 16. September in Berlin mit Kirsten Fuchs und Cindy Schmid. Bestimmt erfahrt ihr dort auch, was der Miesepups denn nun im Gesicht hat.

Der Termin

Wann: Samstag, 16. September 2017, 15 Uhr

Wo: Krumulus, Südstern 4, 10961 Berlin

Eintritt frei, Anmeldung via Krumulus empfohlen

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Sarah Bosetti und Anna Mateur auf radioeins Parkfest 

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radioeins wird 20 und die Voland & Quist-Autorinnen Sarah Bosetti und Anna Mateur feiern mit. Vom 26. August bis 2. September gibt es im Berliner Park am Gleisdreieck acht Tage lang Livesendungen, Konzerte, Kinderprogramm sowie Kino auf der Wiese.

Sarah Bosetti tritt am Sonntag, den 27. August in der Sendung »radioeins live aus dem Park« auf. »Ihre Texte sind klug, witzig und sehen sehr gut aus!«, heißt es in der Programmankündigung. Bei radioeins ist sie durch ihre Radiokolumne »Eintagssiege« schon länger bekannt.

Mit »Chaos ist ihr Programm. Satire ihre Stärke«, wird der Auftritt von Anna Mateur für Dienstag, den 29. August angekündigt. Moderiert wird die Show von Marion Brasch, ebenfalls Voland & Quist-Autorin.

So viel Frauenpower aus unserem Verlag sollte man sich nicht entgehen lassen!

Die Termine:

Sarah Bosetti
27. August
radioeins live aus dem Park
Livesendung mit Sonja Koppitz
19 bis 20 Uhr
Park am Gleisdreieck (Ostteil)

Anna Mateur
29. August
radioeins live aus dem Park
Livesendung mit Marion Brasch
19 bis 20 Uhr
Park am Gleisdreieck (Ostteil)

Eintritt frei

Zum gesamten Programm des radioeins Parkfests vom 26. August bis 2. September

Sarah Bosetti, Anna Mateur und Marion Brasch bei Voland & Quist

Bild: radioeins

Jaromír 99 im Tschechischen Zentrum Berlin 

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Bei uns ist Jaromír 99 als Autor und Zeichner der Graphic Novels und Comics »Zátopek« und »Alois Nebel« bekannt. Wer seine Werke einmal in einem anderen Kontext sehen möchte, kann das noch bis 31. August im Tschechischen Zentrum Berlin im Rahmen seiner Ausstellung »Kill Time« tun.

Mit seinen Arbeiten will Jaromír 99 an die für ihn typische Poetik des Altvatergebirges anknüpfen, seiner Heimatregion im Sudetengebiet. Dafür hat der tschechische Künstler, der mit bürgerlichem Namen Jaromír Švejdík heißt, die alte Technik des Scherenschnitts neu erfunden und mit der Ästhetik des Comics verbunden.

Alle Bücher von Jaromír 99 sowie Leseproben findet ihr hier.

Bilder aus der Ausstellungs gibt’s hier.

Veranstaltungsort:

Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße
10117 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten: Di–Sa, 14–18 Uhr

Eintritt frei

Bild: Tschechisches Zentrum / Jaromír 99

Kleine Verlage am Großen Wannsee – Voland & Quist ist dabei 

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Zum dreizehnten Mal findet das jährliche Klassentreffen der Independent-Verlage am Literarischen Colloquium Berlin statt. Wir sind auch wieder dabei, wenn am 8. Juli mehr als dreißig Verlage in entspannter Atmosphäre am Wannsee Bücher und Autoren vorstellen.

An unserem Büchertisch könnt ihr ins Voland & Quist-Universum eintauchen oder mit Sebastian klönen. Am Abend gibt’s Musik von der Kafka Band: Um 19.30 Uhr präsentiert unser Autor Jaroslav Rudiš zusammen mit dem Zeichner und Sänger Jaromír 99 sowie fünf weiteren Musikern aus Prag »Das Schloss« von Franz Kafka.

Kommt vorbei!

Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung »Kleine Verlage am Großen Wannsee«

Hier findet ihr das Programm auf der Homepage des LCB

Eintritt 8 € / 5 €

Foto: LCB

Ahne wird 46. Stadtschreiber zu Rheinsberg 

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Ein Umzug steht an: Von Juli bis November zieht Ahne nach Rheinsberg. Er erhält das mit monatlich 1000 Euro dotierte Aufenthaltsstipendium des Kurt Tucholsky Literaturmuseums.

Wir gratulieren sehr herzlich zu dieser ehrenvollen Auszeichnung! Denn das Stipendium bekamen bereits renommierte Autoren wie Wolfgang Hilbig, Katja Lange-Müller, Wiglaf Droste, Volker Braun oder Marion Brasch.

Seit 1995 lädt das Literaturmuseum zweimal jährlich Autoren, »die sich dem demokratischen Verständnis Kurt Tucholskys verpflichtet fühlen«, zu einem Arbeitsaufenthalt ein.

Ahne, 1968 in Berlin-Buch geboren, war etliche Jahre bei den Surfpoeten aktiv und liest jeden Sonntag bei der Berliner Reformbühne Heim & Welt. Insgesamt sind vier Bände seiner »Zwiegespräche mit Gott«, drei Bücher mit Kurzgeschichten sowie ein Lyrikband bei Voland & Quist erschienen.

Für die nächsten fünf Monate hat unser Autor nun ein neues Quartier mit Blick auf den Rheinsberger Schlosspark. Wir freuen uns schon auf Neues von Ahne aus der Tucholsky-Stadt!

Alle Bücher von Ahne sowie Leseproben findet ihr hier.

Foto: Tim Jockel

Ziemowit Szczerek und Übersetzer Thomas Weiler für Internationalen Literaturpreis nominiert 

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Wir freuen uns für Ziemowit Szczerek und Thomas Weiler, die mit dem Roman »Mordor kommt und frisst uns auf« für den begehrten Internationalen Literaturpreis nominiert sind. Herzlichen Glückwunsch!

Die Jury wählte den Roman zusammen mit fünf anderen Titeln in die Shortlist 2017. „Dringlich, akut, fast live – mit diesem Gestus verhandeln die Titel der diesjährigen Shortlist weit auseinander liegende Existenzweisen, heterogene Lebenswelten und Themen, von denen ohne Aufschub erzählt werden muss“, schreibt die Jury zur Auswahl.

Der Internationale Literaturpreis wird seit 2009 vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin und der Stiftung Elementarteilchen vergeben. Er kürt jährlich einen herausragenden ins Deutsche übersetzten Titel der internationalen Gegenwartsliteratur und würdigt sowohl das Originalwerk als auch seine Übersetzung.

Die mit 35.000 Euro dotierte Auszeichnung ging bereits an bekannte Autoren und Übersetzer wie Amos Oz, Mirjam Pressler und Teju Cole. Ob sich Ziemowit Szczerek und sein Übersetzer Thomas Weiler in diese Liste einreihen, erfahren wir am 20. Juni. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Bekanntgabe der Preisträger!

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Foto: Privat

Lesereise: Ziemowit Szczerek »Mordor kommt und frisst uns auf« 

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»Anstelle von Benzedrin hatten wir Vigor-Balsam. Anstelle des ländlichen Amerikas und des Mexikos der Fünfziger hatten wir die Ukraine. Aber es ging um dasselbe. Wir schnappten uns die Rucksäcke und waren on the road.«

Ziemowit Szczerek reist diesmal nicht in den »wilden Osten«, sondern quer durch Deutschland. Im Rucksack hat er seinen just auf deutsch erschienenen Roman »Mordor kommt und frisst uns auf«, der kongenial von Thomas Weiler übersetzt wurde.

Die Termine:

27.5 Berlin, Buchpremiere im buch|bund (mit Dolmetscher)
Sanderstr.8, 12047 Berlin / Beginn: 19 Uhr

29.5 Gießen, GiZO, Margarete-Bieber-Saal (mit Dolmetscher)
Ludwigstr. 34, 35390 Gießen / Beginn: 19 Uhr

30.5 Bochum, Ruhr-Universität Bochum (mit Thomas Weiler)
Raum GB 03/49. Universitätsstraße 150, 44801 Bochum / Beginn: 14:15 Uhr

31.5 Germersheim, Theaterkeller (mit Thomas Weiler)
An der Hochschule 2 , 76726 Germersheim / Beginn: 18 Uhr

1.6 Darmstadt, Deutsches Polen-Institut e.V. (mit Thomas Weiler)
Residenzschloss, Marktplatz 15, 64283 Darmstadt / Beginn: 20 Uhr

2.6. München, Muffatcafé im Muffatwerk
Zellstr. 4, 81667 München / Beginn: 20 Uhr

 
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Foto Szczerek: Sebastian Frackiewicz

Literatursalon im Mai: Jess Jochimsen 

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Für Marten ist der Friedhof der richtige Ort: Friedhöfe sind ruhig, gut ausgeschildert und bieten ausreichend Schatten. Schon als Kind hat er die Befürchtung, nicht in diese Welt zu passen – und als sich die Möglichkeit auf ein Dasein frei von Unwägbarkeiten bietet, greift er zu: Er wird Beerdigungstrompeter auf dem Nordfriedhof in München und spielt den Toten das letzte Lied. Als Marten die Bankkarte seines soeben zu Grabe getragenen Klassenkameraden Wilhelm findet, beginnt eine groteske Irrfahrt. Ohne eigenes Zutun wird er in einen Strudel merkwürdiger Ereignisse gezogen und lernt all das kennen, wovon er sich Zeit seines Lebens so mühsam ferngehalten hat: andere Menschen, Geld, Abenteuer, die Liebe. Ein komischer und anrührender Roman über einen wundersamen Lebensverweigerer, der binnen eines Sommers das Abenteuer seines Lebens besteht.

Im Literatursalon wird der Freiburger Autor, Kabarettist und Musiker Jess Jochimsen nicht nur die Möglichkeit bieten, seinen Roman »Abschlussball« (dtv) schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin kennenzulernen (und zu erwerben), er verspricht auch Urlaubsdias, Gute-Nacht-Geschichten und Schlaflieder für Menschen, die nicht ins Bett wollen. Zumindest nicht alleine.

Termine:
Donnerstag, 04.05.17, 20:00 Uhr – Potsdam, Waschhaus (fällt leider aus)
Mittwoch, 10.05.17, 20:15 Uhr – Chemnitz, NICHTS (Kulturhaus Arthur)
Donnerstag, 11.05.17, 20:00 Uhr – Berlin, Posh Teckel

Mttwoch, 17.05.17, 20:00 Uhr – Leipzig, Horns Erben
Donnerstag, 18.05.17, 20:30 Uhr – Dresden, Thalia-Kino

Karten gibt es direkt bei den Veranstaltern

Jess Jochimsen, 1970 in München geboren, studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie und lebt als Autor und Kabarettist in Freiburg. Seit 1992 tritt er auf allen bekannten deutschsprachigen Bühnen auf. Er ist regelmäßiger Gast in verschiedenen Fernsehsendungen (u.a. im »Scheibenwischer« und im »Quatsch Comedy Club«, »Mitternachtsspitzen«) und Talkshows (u.a. »3 nach 9«, »Kölner Treff‹, »NDR Talkshow«). Seit 2006 ist er Gastgeber der »SWR-Poetennächte«. In seiner Freizeit fotografiert er traurige Dinge, um diese dann als Dias vorzuführen oder Bücher damit zu bebildern.

Bei dtv erschien 2000 sein Debüt »Das Dosenmilch-Trauma«. Es folgten »Flaschendrehen« (Erzählungen), »DanebenLeben« (Bildband), »Was sollen die Leute denken« (Monolog), »Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?« (Erzählungen), »Liebespaare bitte hier küssen« (Bildband) sowie der Roman »Bellboy«, der Christian Lerch zu seinem Kinofilm »Was weg is´, is‘ weg« inspirierte. Seine CDs erscheinen bei WortArt.

Foto: Achim Hehn