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PraktikantIn gesucht! 

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Von Mai bis einschließlich Juli 2016 haben wir einen spitzen Praktikumsplatz bei uns in Dresden zu vergeben. Euch erwartet ein Einblick in alle relevanten Bereiche eines Independentverlags: Vertrieb, Presse, Lektorat, Veranstaltungsmanagement u.a. Ideal, um zu lernen, wie ein Verlag so funktioniert. Und für neugierige Fragen oder eigene Ideen sind wir immer offen.

Bewerbungen mit aussagekräftigem Lebenslauf am liebsten digital an info@voland-quist.de.

Voland & Quists Literatursalon im Februar: Paul Bokowski 

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Foto von Paul Bokowski

Im Februar zu Gast im Voland & Quists Literatursalon: Paul Bokowski mit seinem Geschichtenband »Alleine ist man weniger zusammen«.
Mit Feingefühl und treffsicherer Analyse entwickelt der bekennende Stadtneurotiker Paul Bokowski aus den harmlosesten Situationen hinreißend humorvolle Geschichten. Seien es die Abenteuer einer wandernden Waschmaschine, die Hilflosigkeit eines Großstädters beim Anblick eines Kükens in der eigenen Küche, der stille Kampf um Beinfreiheit in überfüllten Zügen oder der nachbarschaftliche Wettstreit um die spektakulärste Balkonbegrünung. Paul Bokowski findet das Absurde im Zwischenmenschlichen und entlockt beiläufigen Begebenheiten das größtmögliche Maß an Komik. Neben der schleichenden Befürchtung, dass das alles wirklich so passiert ist, bleibt die augenzwinkernde Erkenntnis: Alleine ist man weniger zusammen…

Termine:
Montag, 15. Februar 2016, 20:00  Uhr – Jena, Café Wagner
Dienstag, 16. Februar 2016, 20:00 Uhr – Chemnitz, Atomino
Montag, 22. Feburar 2016, 20:30 Uhr – Potsdam, KuZe
Dienstag, 23. Februar 2016, 20:00 Uhr–  Berlin, Ocelot

Tickets gibt es hier oder direkt an der Abendkasse.

Paul Bokowski, geboren 1982, gehört zur Speerspitze der Berliner Lesebühnenszene. Der Autor, Vorleser und Geschichtenerzähler lebt seit über zehn Jahren in einem der unbeirrbarsten Problembezirke der bundesdeutschen Hauptstadt. Er ist jüngstes Mitglied der Lesebühne »Brauseboys«, sowie Gründungsmitglied der Lesebühne »Fuchs & Söhne«. Der ‘Woody Allen des Weddings’ entstammt einer deutsch-polnischen Familie und ist festes Redaktionsmitglied der Satirezeitschrift »Salbader«. Sein Überraschungserfolg »Hauptsache nichts mit Menschen« erschien im Dezember 2013 als Taschenbuchausgabe bei Goldmann sowie als Audiobook im Hörverlag München. Sein zweiter Kurzgeschichtenband »Alleine ist man weniger zusammen« erschien im Mai 2015 als Klappenbroschur bei Manhattan.

Foto: Paul Bokowski

»The Gomringer Rotations«: Vernissage und Lesung in Köln 

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Alles rotiert, nicht nur die Worte!

Am 22. Januar ist Nora Gomringer zu Gast im Kölner Kunstsalon ROMPONE.
Sie präsentiert ihr gesamtes schriftstellerisches Schaffen und liest unter anderem aus ihren Gedichtbänden »Monster Poems« und »Morbus«. Mit dabei ist Reimar Limmer, der Nora Gomringers Gedichte mit seinen bizarr-schönen Collagen illustriert.
»The Gomringer Rotations« sind also etwas ganz besonderes, nämlich Ausstellungseröffnung und literarischer Abend zugleich.

Achtung: Nicht nur die Worte, sondern auch die Besucher bleiben in Bewegung.

 

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Los geht es um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es hier.

Die Ausstellung mit Illustrationen von Reimar Limmer aus »Monster Poems« und »Morbus« läuft anschließend bis zum 12. März.

Untersützt wird die Veranstaltung durch das Literaturhaus Köln.

Voland & Quists Literatursalon im Januar: Vorverkauf für Nora Gomringer & Philipp Scholz läuft! 

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PENG_NG und PS_01_© Judith Kinitz_hohe Auflösung KopieIm Januar präsentieren Nora Gomringer und Philipp Scholz im Rahmen unseres Literatursalons ihr Programm »PENG! Du bist tot!«: Philipp Scholz lauscht, kombiniert, atmet und holt aus. Der Leipziger Schlagzeuger beschlägt und pointiert die Silben, die Nora Gomringer rezitiert. Mit seinem lebhaften, dynamischen und immer agilen Spiel ergibt sich in bester Wort- und Klangtradition des Jazz ein Zusammenspiel, das der Sprache nichts nimmt und der Musik eine weitere Farbe schenkt. Die »Farbe Gomringer« ist Humorvolles, weitreichend und tief. So etwas wie Magie liefern beide zusammen mit den verschiedensten Gedichten deutscher und englischer Sprache.

Die Termine:

18. Januar, 20 Uhr:  Potsdam, KuZe Wist – der Literaturladen (Nora Gomringer solo)
19. Januar, 20 Uhr: Jena, Café Wagner
20. Januar, 20 Uhr: Leipzig, Horns Erben
21. Januar, 20:30 Uhr: Dresden, Thalia Kino

Der Vorverkauf läuft, und zwar  hier.

 

Nora Gomringer, Jahrgang 1980, hat eine Vergangenheit in Spoken Word und eine Gegenwart im weiten Feld der Lyrik und der Rezitation. Für ihr Werk ist die Dichterin mit zahlreichen Aufenthaltsstipendien und Preisen bedacht worden. Besonders liebt sie Formen der Zusammenarbeit mit Musikern und Filmemachern, weshalb immer mehr Lyrik von ihr auch im Netz zu finden ist. Seit 2010 leitet sie als Direktorin das staatliche Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg. 2015 erhielt sie den Ingeborg-Bachmannpreis.

Philipp Scholz, Jahrgang 1990, ist Jazz-Schlagzeuger und hat seinen Lebensmittelpunkt in Leipzig. Er spielt in zahlreichen Bands und Formationen.

Neues von der Lesedüne 

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Am Montag kehrt die Lesedüne mit einem neuen Buch zurück. Und mit einem neuen Namen: Bühne 36. Und natürlich mit neuen Geschichten von Julius Fischer, Marc-Uwe Kling, Sebastian Lehmann und Maik Martschinkowsky. In »Über Arbeiten und Fertigsein« geht es um Arbeit oder um das, was die vier Autoren dafür halten. Zum Beispiel: sich um kommunistische Kängurus kümmern, sich um seine badischen Eltern kümmern, sich um seine sächsischen Prollkumpels kümmern, sich um sich selbst kümmern.

Hier gibt es das Buch zum Vorbestellen.

Die Buchpremiere und gleichzeitig das zehnjährige Jubiläum der Lesedüne wird am am 14. Dezember in der Volksbühne Berlin gefeiert. Um 20:00 Uhr geht’s los, Tickets gibt es hier.

Adieu, liebe Chaussee der Enthusiasten! Ein Nachruf 

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Die Berliner Lesebühne »Chaussee der Enthusiasten« hört nach 16 Jahren auf. Gegründet 1999 von Jochen Schmidt, Dan Richter, Robert Naumann und Andreas Gläser sind die »Enthusiasten« eine der dienstältesten Lesebühnen, auch uns haben sie viele Jahre begleitet: Wir haben 2005 und 2009 zwei Anthologien von ihnen veröffentlicht (diese und jene) und einige ihrer Mitglieder sind solo bei uns erschienen: Jochen Schmidt, Volker Strübing (Mitglied 2000-2008) und Kirsten Fuchs (2008-2013). Das Gefühl ist: Damit geht auch ein Stück Verlagsgeschichte zuende.

In 16 Jahren war diese Lesebühne stilprägend und hat das kulturelle Leben Berlins definitiv bereichert. Zeitweise war sie sogar die an Zuschauerzahlen gemessen erfolgreichste Lesebühne Berlins.

Heute um 20 Uhr findet die letzte Lesung in der Alten Kantine in Berlin statt. Mit dabei: Stephan Serin, Dan Richter, Andreas Kampa, Jochen Schmidt und die ehemaligen Mitglieder Andreas Gläser, Volker Strübing und Kirsten Fuchs in echt und Robert Naumann zugeschaltet per Video.

Macht’s gut, liebe Enthusiasten. Wir wünschen euch alles Gute.

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Autoren des Verbrecher Verlags in unserer App »A Story A Day« 

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Nachdem der mairisch Verlag letzten Monat den Anfang gemacht hat, folgt nun schon der nächste Verlag, der uns ein paar seiner Erzählungen für unsere Kurzgeschichten-App »A Story A Day« beisteuert. Ab Montag gibt es sieben auserwählte und wunderbare Geschichten des Berliner Verbrecher Verlags.
Und auf diese Geschichten könnt ihr euch freuen:

14.12. – David Wagner: Die Mülltüte
15.12. – Frédéric Valin: Fast keine Wände
16.12. – Anke Stelling: Aus dem Gröbsten raus
17.12. – Imran Ayata: Abseits und Abschaum
18.12. – Gisela Elsner: Die Auferstehung der Gisela Elsner
19.12. – Sarah Schmidt: Der Pottkopf
20.12. – Jörg Schröder: Ohrenbart und Nasenschere

Unsere App gibt es gratis für iOS und Android, 5 Texte von Voland & Quist sind schon dabei. Um die neuen Geschichten jeden Morgen auf euer Smartphone oder Tablet zu bekommen, müsst ihr ein Abo für knapp 4 Euro/30 Tage abschließen, das monatlich kündbar ist. Weitere Informationen dazu hier.

Förderpreis Komische Literatur 2016 für Kirsten Fuchs 

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Wie diese Woche bekannt gegeben wurde, wird der mit 3000 Euro dotierte Förderpreis Komische Literatur 2016 zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor an Kirsten Fuchs verliehen. Diesen Preis erhalten Autorinnen und Autoren, »die sich noch in einer frühen Phase ihres Lebenswerks befinden und auf hohem künstlerischem Niveau das Komische gestalten«.

Wir freuen uns sehr für Kirsten und gratulieren ihr zu diesem hochverdienten und passenden Preis!

Den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor erhält Wolf Haas. Die Preisverleihung findet am 20. Februar 2016 um 17 Uhr im Kasseler Rathaus statt.

Aus der Begründung der Jury:

»Kirsten Fuchs ist eine hervorragende Satirikerin und Erzählerin, die mit ihren Kolumnen und Lesebühnentexten, aber auch mit der großen Form des Romans begeistert. Ihre Texte haben einen unverwechselbaren Ton, der sich ebenso gut hören wie lesen lässt. Der Stil ist gewitzt und witzig, die Sprache so einfühlsam und lebendig wie poetisch. Dabei beherrscht Kirsten Fuchs souverän die Klaviatur des Komischen zwischen Albernheit, Wortspiel, Situationskomik und Zeitkritik. Auf diese Weise bietet ›die Schreinerin der Herzen‹ ihrem Publikum kurzweiliges Vergnügen, ästhetischen Genuss und Erkenntnisgewinn.«

Kirsten Fuchs, geboren 1977 in Karl-Marx-Stadt, ist Schriftstellerin, Lesebühnenautorin und Kolumnistin und lebt in Berlin. 2003 gewann sie den Literaturwettbewerb Open Mike, von 2003-2005 war sie Kolumnistin der taz und schreibt seit 2007 regelmäßig für Das Magazin. Kirsten Fuchs las bei verschiedenen Lesebühnen, u.a. »Erfolgsschriftsteller im Schacht“, »O-Ton Ute« und »Chaussee der Enthusiasten«. Seit 2014 liest sie bei der Lesebühne »Fuchs & Söhne«. Ihr Jugendtheaterstück »Tag Hicks oder fliegen für vier« wurde dieses Jahr mit dem Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet.

Veröffentlichungen:

2005 »Die Titanic und Herr Berg« (Roman, Rowohlt Berlin)
2006 »Zieh dir das mal an! Über Kleider und andere Sachen« (Kurzgeschichten, Rowohlt Taschenbuch)
2008 »Heile, heile« (Roman, Rowohlt Berlin)
2009 »Nicht der Süden«, zusammen mit Volker Strübing (Erzählung, Voland & Quist)
2009 »Chaussee der Enthusiasten – Straße ins Glück«, mit Andreas Kampa, Robert Naumann, Dan Richter, Jochen Schmidt, Stephan Serin (Kurzgeschichten, Voland & Quist)
2011 »Eine Frau spürt so was nicht« (Kurzgeschichten, Voland & Quist, 2015 neu aufgelegt als Taschenbuch)
2014 »Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig« (Kurzgeschichten, Voland & Quist)
2015 »Mädchenmeute« (Roman, Rowohlt Berlin)

 

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Foto: Paul Bokowski

Literatursalon im Dezember: Sebastian Lehmann 

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Sebastian Lehmann, ein Viertel der »Lesedüne« und ein ganzer Autor, gibt in der Dezember-Ausgabe von Voland & Quists Literatursalon Einblick in das brandneue Dünenbuch »Über Arbeiten und Fertigsein«, schwadroniert mithilfe seiner Geschichtensammlung »Kein Elch. Nirgends« (Aufbau Taschenbuch) über lebensrelevante Themen wie Isländische Feen, fette Katzen oder Langeweile in Berlin und erzählt von einigen seiner 100 liebsten Jugendkulturen. Wenn er dann noch Luft hat, kann er auch Songtexte übersetzen. Alles an einem Abend. Beziehungsweise – an fünf Abenden:

10.12. ocelot Buchhandlung in Berlin-Mitte

15.12. Café Wagner in Jena

16.12. Horns Erben in Leipzig

17.12. Thalia Kino in Dresden

18.12. KuZe in Potsdam

Karten gibt’s hier!

Zum Autor
Sebastian Lehmann, in Freiburg geboren, lebt in Berlin. Seit über zehn Jahren schreibt er Kurzgeschichten über Themen wie Schlafen, Apokalypse, Kapitalismus und neuerdings auch Elche. Er liest auf Poetry Slams in ganz Deutschland und bei der Lesebühne »Lesedüne« in Kreuzberg. Zuletzt erschienen beim Aufbau-Verlag sein Hyperrealität-Hipster-Roman »Genau mein Beutelschema« und die Geschichtensammlung »Kein Elch. Nirgends«.

Autoren des mairisch Verlags in unserer App „A Story A Day“ 

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Wir haben es ja bereits angekündigt: Wir haben unsere Kurzgeschichten-App A Story A Day für befreundete Verlage geöffnet. Los gehts nächste Woche, mit dem mairisch Verlag und Erzählungen der großartigen Autoren Finn-Ole Heinrich, Dorian Steinhoff, Andreas Stichmann, Florian Wacker und Michael Weins. Hier die Running Order:

23.11. – Michael Weins – Die heilige Musik der Derwische
24.11. – Florian Wacker – Muffe
25.11. – Andreas Stichmann – Alleinstehende Herren
26.11. – Michael Weins – Avocado
27.11. – Finn-Ole Heinrich – Zeit der Witze
28.11. – Dorian Steinhoff – Macheten-Bande

Unsere App mit gibt es gratis für iOS und Android, 5 Texte von Voland & Quist sind schon dabei. Um die neuen Geschichten jeden Morgen auf euer Smartphone oder Tablet zu bekommen, müsst ihr ein Abo für knapp 4 Euro/30 Tage abschließen, das monatlich kündbar ist. Weitere Informationen dazu hier.

Ach ja, im Dezember werden wir einen einen weiteren befreundeten Indie-Verlag in unserer App präsentieren. Seid gespannt!

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