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André Herrmann auf Lesereise 

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André  Herrmann

André Herrmann erzählt in »Platzwechsel« nicht nur von den schönen Seiten des Lebens, sondern von Krankheiten, Ängsten und vom Altern – aber auch von lebensgroßen T-Rex-Skulpturen, gescheiterten Fluchtversuchen, bissigen Heimbewohnern, Trennungsfeiern und davon, was passiert, wenn man den eigenen Eltern zu Weihnachten einen Joint schenkt. Wie immer mit viel Humor. Jetzt geht er auf Lesereise:

22.01., 20:00 // Dresden // Scheune -> Tickets

23.01., 20:00 // Jena // Paradiescafé

24.01., 20:00 // Hamburg // Grüner Jäger -> Tickets

25.01., 20:00 // Chemnitz // Das Tietz

05.02., 20:00 // Düsseldorf // zakk -> Tickets

14.02., 20:00 // Berlin // Monarch

26.02., 20:00 // Bruneck // Jugend- und Kulturzentrum UFO

31.03., 20:00 // Wittenberge // Kultur und Festspielhaus -> Tickets

09.05., 18:00 // Zwickau // Bibliothek

Ticketgewinnspiel 

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Der Verlag Voland & Quist, Grunewaldstr. 85, 10823 Berlin, verlost im Rahmen der Ticketverlosung je zwei von insgesamt zwölf Tickets für Lesungen aus André Herrmanns »Platzwechsel«. Mit der Teilnahme an der Verlosung erklären sich die Teilnehmer*innen mit den nachfolgenden Teilnahmebedingungen einverstanden:

1. Gewinn: Je zwei von insgesamt zwölf Tickets für die Lesungen aus André Herrmanns »Platzwechsel« zu folgenden Terminen:

22.01.2019 – Dresden: scheune
23.01.2019 – Jena: Paradiescafe
24.01.2019 – Hamburg: Grüner Jäger
25.01.2019 – Chemnitz: Das Tietz
05.02.2019 – Düsseldorf: zakk
14.02.2019 – Berlin: Monarch

2. Die Teilnahme erfolgt via Mail. Die Tickets werden unter allen Teilnehmer*innen verschenkt, die die Gewinnspielfrage richtig beantwortet haben. Die Dauer des Gewinnspiels beläuft sich ab dem 20.12.2018 um 17 Uhr auf vierzehn Tage. Am 14. Tag, nach 15.00 Uhr werden die Gewinner*innen festgestellt. Die Gewinner*innen werden via Mailnachricht von Voland & Quist informiert.

3. Zeitraum der Verlosung: Die Aktion startet am 20.12.2018 um 17.00 Uhr und endet am 3.1.2019 um 15.00 Uhr.

4. Teilnehmen dürfen alle natürlichen Personen ab 14 Jahren, bei minderjährigen Teilnehmer*innen wird das Einverständnis der Erziehungsberechtigten vorausgesetzt.

5. Ausgeschlossen werden können einzelne Personen durch den Verlag Voland & Quist, sofern berechtigte Gründe, wie z. B. Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen, vorliegen. Mitarbeiter*innen des Verlags Voland & Quist sowie deren Angehörige dürfen an diesem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Gewinnspielvereine sowie automatisierte Gewinnspiel-Dienste sind nicht teilnahmeberechtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

6. Die Gewinner*innen werden unter allen Teilnehmer*innen vom Verlag Voland & Quist in einem unabhängigen Losverfahren ermittelt.

7. Die Gewinner*innen erhalten ihren Gewinn, indem sie ihre Postanschrift als Privatnachricht per Mail an Voland & Quist übermitteln. Voland & Quist versendet den Gewinn dann an die Adresse der Gewinner*in. Für die Richtigkeit der angegebenen Kontaktdaten sind die Teilnehmer*innen verantwortlich.

8. Vorbehaltsklausel: Der Verlag Voland & Quist behält sich vor, die Verlosung zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung und ohne Angabe von Gründen zu modifizieren, zu unterbrechen oder zu beenden. Dies gilt insbesondere, wenn aus technischen Gründen oder aus rechtlichen Gründen eine ordnungsgemäße Durchführung des Spiels nicht gewährleistet werden kann. Der Verlag Voland & Quist haftet nicht für Verluste, Ausfälle oder Verspätungen, die durch Umstände herbeigeführt wurden, die außerhalb unseres Verantwortungsbereichs liegen (wenn beispielsweise ein Preis auf dem Postweg verloren geht).

9. Und sonst noch: Gewinne können nicht bar ausgezahlt werden. Die Übertragung der Gewinnansprüche auf Dritte ist ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. In dem Fall, dass einzelne Bestimmungen der Teilnahmebedingungen ungültig sind oder ungültig werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Teilnahmebedingungen unberührt. Der Verlag Voland & Quist behält sich vor, die Teilnahmebedingungen jederzeit zu modifizieren.

10. Freistellung von Mailchimp: Diese Verlosung wird durchgeführt von der Verlag Voland & Quist GmbH, Grunewaldstr. 85, 10823 Berlin. Er steht in keiner Verbindung zu Mailchimp und wird in keiner Weise von Mailchimp gesponsert, unterstützt oder organisiert. Informationen werden an den Verlag Voland & Quist, nicht an Mailchimp übermittelt.

Toi Toi Toi!

Weihnachtsgewinnspiel – Unsere Teilnahmebedingungen 

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Der Verlag Voland & Quist, Grunewaldstr. 85, 10823 Berlin, verlost im Rahmen des Weihnachtsgewinnspiels je einen von insgesamt fünf im Verlagsprogramm erschienenen Kalendern. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklären sich die Teilnehmer*innen mit den nachfolgenden Teilnahmebedingungen einverstanden:

1. Gewinn: Je einer der fünf Kalender, die im Verlagsprogramm des Verlags Voland & Quist erschienen sind: Der falsche Kalender, Der falsche Kalender 2, Der furchtbare Kalender, Der barbarische Kalender, Der Kalender des Scheiterns.

2. Die Teilnahme erfolgt via Mail. Die Preise werden unter allen Teilnehmer*innen verlost, die die Gewinnspielfrage richtig beantwortet haben. Die Dauer des Gewinnspiels beläuft sich ab dem 13.12.2018 um 15 Uhr auf sieben Tage, am siebten Tag, nach 15.00 Uhr findet die Verlosung statt. Die Gewinner*innen werden via Mailnachricht von Voland & Quist informiert.

3. Zeitraum der Verlosung: Die Aktion startet am 13.12.2018 um 15.00 Uhr und endet am 20.12.2018 um 15.00 Uhr.

4. Teilnehmen dürfen alle natürlichen Personen ab 14 Jahren, bei minderjährigen Teilnehmer*innen wird das Einverständnis der Erziehungsberechtigten vorausgesetzt.

5. Ausgeschlossen werden können einzelne Personen durch den Verlag Voland & Quist, sofern berechtigte Gründe, wie z. B. Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen, vorliegen. Mitarbeiter*innen des Verlags Voland & Quist sowie deren Angehörige dürfen an diesem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Gewinnspielvereine sowie automatisierte Gewinnspiel-Dienste sind nicht teilnahmeberechtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

6. Die Gewinner*innen werden unter allen Teilnehmer*innen vom Verlag Voland & Quist in einem unabhängigen Losverfahren ermittelt.

7. Die Gewinner*innen erhalten ihren Gewinn, indem sie ihre Postanschrift als Privatnachricht per Mail an Voland & Quist übermitteln. Voland & Quist versendet den Gewinn dann an die Adresse der Gewinner*in. Für die Richtigkeit der angegebenen Kontaktdaten sind die Teilnehmer*innen verantwortlich.

8. Vorbehaltsklausel: Der Verlag Voland & Quist behält sich vor, das Gewinnspiel zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung und ohne Angabe von Gründen zu modifizieren, zu unterbrechen oder zu beenden. Dies gilt insbesondere, wenn aus technischen Gründen oder aus rechtlichen Gründen eine ordnungsgemäße Durchführung des Spiels nicht gewährleistet werden kann. Der Verlag Voland & Quist haftet nicht für Verluste, Ausfälle oder Verspätungen, die durch Umstände herbeigeführt wurden, die außerhalb unseres Verantwortungsbereichs liegen (wenn beispielsweise ein Preis auf dem Postweg verloren geht).

9. Und sonst noch: Gewinne können nicht bar ausgezahlt werden. Die Übertragung der Gewinnansprüche auf Dritte ist ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. In dem Fall, dass einzelne Bestimmungen der Teilnahmebedingungen ungültig sind oder ungültig werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Teilnahmebedingungen unberührt. Der Verlag Voland & Quist behält sich vor, die Teilnahmebedingungen jederzeit zu modifizieren.

10. Freistellung von Mailchimp: Dieser Wettbewerb wird durchgeführt von der Verlag Voland & Quist GmbH, Grunewaldstr. 85, 10823 Berlin. Er steht in keiner Verbindung zu Mailchimp und wird in keiner Weise von Mailchimp gesponsert, unterstützt oder organisiert. Informationen werden an den Verlag Voland & Quist, nicht an Mailchimp übermittelt.

Toi Toi Toi!

Unterwegs – Voland & Quist im Dezember 

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Zum Ende des Jahres wird es noch einmal richtig geschäftig. Gleich auf vier Verlags- und Kunstmärkten werden wir in den nächsten Wochen dabei sein. Einen kurzen Überblick gibt’s hier:

1./2.12. »Andere Bücher braucht das Land«, Literaturhaus, München

Rund 30 Verlage stellen sich jedes Jahr auf dem Markt unabhängiger Verlage »Andere Bücher braucht das Land« vor. Neben den Verleger*innen werden dieses Jahr zum ersten Mal auch Autor*innen vor Ort sein und Bücher signieren. An unserem Stand zu Gast ist der in München lebende Autor Benedikt Feiten, dessen Roman »Hubsi Dax« 2016 bei uns erschienen ist – am Samstag wird er aus dem Nähkästchen plaudern und vielleicht ja sogar schon erste Einblicke in seinen neuen Roman »So oder so ist das Leben« geben.

Termin Signierstunde: Samstag, 1.12., von 14-15 Uhr

Sa 11-19 Uhr / So 11-18 Uhr, Eintritt frei
Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, München, 3. OG


8./9.12. »BuchQuartier«, Museumsquartier, Wien

Zum sechsten Mal findet dieses Jahr die Messe der Independent- und Kleinverlage »BuchQuartier« im Museumsquartier in Wien statt. Von uns gibt’s einen Stand mit Büchern und eine Lesung unserer Autorin Anna Herzig aus ihrem Roman »Sommernachtsreigen«, erschienen im Frühjahr dieses Jahres.

Termin Lesung: Samstag, 8.12. um 16 Uhr

Sa & So 11-19 Uhr, Eintritt frei
MuseumsQuartier/Arena21, Ovalhalle und Freiraum, Museumsplatz 1, Wien


8./9.12.: »T-Shirt Festival«, scheune, Dresden

Am gleichen Wochenende treffen sich die Kreativen außerdem schon zum vierzehnten Mal auf dem »T-Shirt-Festival« in der scheune Dresden, dem idealen Ort zum Geschenke finden. Wir lassen es uns nicht nehmen, wieder mit einem Stand auf dem Kunst- und Designmarkt vertreten zu sein.

Sa 13-20 Uhr / So 12 bis 18 Uhr, Eintritt 1,-
scheune, Alaunstr. 36 – 40, Dresden

8.12.: »Holy Books«, Mehringhof, Berlin

Und nun eine Premiere!
Dreizehn unabhängige Verlage laden dieses Jahr zum ersten Mal zum Weihnachtsmarkt ihrer besten Bücher »Holy Books« im Mehringhof ein – Voland & Quist ist einer davon. Samstag ab 12 Uhr bis in die Abendstunden hinein kann man hier durch die Auslagen der Verlagsstände stöbern, Buchgeschenke finden und mit uns plaudern.

Sa 12-20 Uhr, Eintritt frei
Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 2. Hinterhof, Aufgang 3, 1. OG links, Berlin

Kommt vorbei – wir freuen uns!

Buchmesse Frankfurt 2018 

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Am Mittwoch geht’s los, die Frankfurter Buchmesse beginnt. Ihr findet uns in Halle 4.1, G23/25. Wir freuen uns auf eine geschäftige und inspirierende Zeit!

Besonders freuen wir uns auf den Gastlandauftritt Georgiens, zu dem wir zwei Titel beisteuern: Gela Tschkwanawas »Unerledigte Geschichten« und Beka Adamaschwilis »Bestseller«. Beide Autoren werden in Frankfurt sein und ihre aktuellen Romane vorstellen.

Folgende Neuerscheinungen haben wir im Gepäck:

* André Herrmann: »Platzwechsel«
* Magdalena Jagelke: »Ein gutes Verbrechen«
* Gela Tschkwanawa: »Unerledigte Geschichten«
* Olja Savičević: »Sänger in der Nacht«
* Michelle Steinbeck: »Eingesperrte Vögel singen mehr«
* Nico Semsrott: »Der Kalender des Scheiterns«
* Marc-Uwe Kling: »Der falsche Kalender 2«

Und diese Veranstaltungen mit unseren Autor*innen gibt es:

Mittwoch, 10.10.
* 10 Uhr, Feierliche Eröffnung des Frankfurt Pavilion mit Ivana Sajko, Frank-Walter Steinmeier und Stefan Hertmans (Zutritt nur mit persönlicher Einladung)

Donnerstag, 11.10.
* 11 Uhr: Gela Tschkwanawa liest aus »Unerledigte Geschichten«, Leseinsel der unabhängigen Verlage, Halle 4.1, D 36
* 17 Uhr: Magdalena Jagelke liest aus »Ein gutes Verbrechen« OPEN BOOKS, »Junges Doppel« mit Karoline Menge im Frankfurter Kunstverein

Freitag, 12.10.
* 11 Uhr, Nico Semsrott im Frankfurt Pavilion, Messegelände (Agora)
* 17 Uhr, Nico Semsrott im Interview, detektor FM, Halle 4.1, N99
* 18 Uhr: Nico Semsrott, Leseinsel unabhängige Verlage, Halle 4.1, D36
* 21 Uhr: Verleihung der Hotlist 2018 und anschließend Party der Independents, Literaturhaus Frankfurt
* 21.30 Uhr, André Herrmann, Poetry Slam Buchmesse special, English Theatre

Samstag, 13.10.
* 10.30 Uhr: André Herrmann beim ARTE Wake-up Slam, Halle 4.1, D14
* 10:30 Uhr: Marc-Uwe Kling im Frankfurt Pavilion, Messegelände (Agora), Tickets hier.
* 14:00 Uhr: André Herrmann im Interview, detektor FM, Halle 4.1, N99
* 15:00 Uhr: Michelle Steinbeck & André Herrmann beim Literarischen Speeddating, Kreatives Sachsen, Halle 3.1, H33
* 16:45 Uhr: Michelle Steinbeck im Interview, detektor FM, Halle 4.1, N99
* 19.30 Uhr: Beka Adamaschwili liest aus »Bestseller«, Büchergilde Buchhandlung und Galerie
* 20:00 Uhr: Michelle Steinbeck liest aus »Eingesperrte Vögel singen mehr«, Teil der Bewegung, Lyriknacht an Musik im Römer am Markt

Sonntag, 14.10.
* 20:00 Uhr: André Herrmann bei Die Lesebühne Ihres Vertrauens, Elfer Club

 

Fotos: Semsrott: Andreas Hopfgarten, Steinbeck: Dirk Skiba, Kling: Ramon Kramer, Sajko: Hassan Abdelghani, Adamaschwili: George Karanadze, Jagelke: Marion Koell, Herrmann: Enrico Meyer, Tschkwanawa: privat

Julius Fischer auf Tour mit „Ich hasse Menschen“ 

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Julius Fischer hasst Menschen. Das fängt bei Kindern an. Pubertät geht auch gar nicht. Noch ätzender sind eigentlich nur Studenten. Und natürlich Berufstätige. Die sind am schlimmsten. Aber nichts im Vergleich zu Rentnern.
In seinem Programm erzählt er davon, wie er versucht, all diesen Leuten aus dem Weg zu gehen. Und wie er daran scheitert.
Er berichtet von dem Agenten, der ihn als „der lustige Dicke“ meistbietend an große Verlage verhökern wollte, oder der esoterischen Reiseführerin auf seiner Hochzeitsreise am Stechlin. Von der Tour mit seinen Lesebühnen-Kollegen oder dem Besuch der Leipziger Buchmesse mit seinem Freund, dem Ultra Enrico.
Und davon, wie er immer wieder verzweifelte.

Die Termine:

09.10. // Hamburg // übel & gefährlich –> Tickets
11.10. // Osnabrück // Lagerhalle –> Tickets
14.10. // Hannover // Pavillon –> Tickets
15.10. // Göttingen // Literaturherbst
16.10. // Jena // Paradiescafé
17.10. // Berlin // Mehringhoftheater –> Tickets
18.10. // Dresden // scheune –> Tickets
14.11. // Darmstadt // Centralstation –> Tickets
15.11. // Düsseldorf // zakk –> Tickets
18.11. // Stuttgart // Rosenau –> Tickets
19.11. // Mannheim / Alte Feuerwache –> Tickets
20.11. // München // Vereinsheim

Wer vorher schon lachen will, hier geht’s zum Buch!

PraktikantIn gesucht! 

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Ab November 2018 haben wir einen spitzen Praktikumsplatz in unserem neuen Büro in Berlin zu vergeben. Euch erwartet ein Einblick in alle relevanten Bereiche eines Independentverlags: Vertrieb, Presse, Lektorat, Veranstaltungsmanagement u.a. Ideal, um zu lernen, wie ein Verlag so funktioniert. Und für neugierige Fragen oder eigene Ideen sind wir immer offen. Das Praktikum sollte mindestens sechs Wochen, optimalerweise drei Monate dauern, im Falle eines Pflichtpraktikums gerne auch länger.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben am liebsten digital an info@voland-quist.de.

Edit: Der ausgeschriebene Zeitraum ist mittlerweile belegt, vielen Dank für die zahlreichen Bewerbungen!

Nominierung für die Hotlist 2018: Francis Neniks »Reise durch ein tragikomisches Jahrhundert« 

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Zum 10. Mal findet in diesem Jahr die Wahl zur Hotlist 2018 statt. Aus 161 Einsendungen hat das Kuratorium der Hotlist eine Vorauswahl der besten Bücher aus unabhängigen Verlagen getroffen. 30 wunderbare Bücher sind noch im Rennen, unter ihnen Francis Neniks »Reise durch ein tragikomisches Jahrhundert. Das irrwitzige Leben des Hasso Grabner«. Zehn Bücher werden am Ende die Jubiläums-Hotlist bilden.

Bis zum 20. August kann mitgewählt werden: Drei Verlage erhalten durch die Abstimmung auf der Website einen garantierten Platz auf der Hotlist. Über die anderen sieben Plätze entscheidet die Jury.

HIER geht’s zur Abstimmung, klickt fleißig mit!

Ivana Sajko und Alida Bremer bekommen den Internationalen Literaturpreis 2018 

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Ivana Sajko und Alida Bremer werden für den »Liebesroman« mit dem Internationalen Literaturpreis vom Haus der Kulturen der Welt ausgezeichnet! Der Internationale Literaturpreis wird seit 2009 vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin und der Stiftung Elementarteilchen vergeben. Den mit insgesamt 35.000 Euro dotierten Preis erhielten bereits bekannte Autor*innen und Übersetzer*innen wie Amos Oz, Mirjam Pressler und Teju Cole.

 

Ivana Sajko: © Hassan Abdelghani | Alida Bremer: © Carola Loeser

 

Das sagt die Jury:

»Ivana Sajkos Liebesroman spricht über eine Welt in Agonie, darüber, wie das politische System auf das Leben übergreift, es unter Druck setzt und das Private schleichend vergiftet. Hauptdarsteller sind ein junges erfolgloses Künstlerpaar, ein Kind, eine Wohnung, ein Nachbar und ein aus den Fugen geratenes Land. Mit wenigen, gezielten Strichen zeichnet Ivana Sajko ein durch und durch politisches Tableau und holt die Welt in den kammerspielartigen Erzählraum ihres Romans. Was sich in Kroatien abspielt, könnte überall geschehen. Unter der Oberfläche dieses Liebesromans, der auch ein Entliebungsroman ist, geht es um die Macht und Ohnmacht des Individuums in unserer globalisierten Gegenwart. Ivana Sajkos wuchtige Worte erzeugen explosive Helle. Alida Bremer, die wichtige Vermittlerin kroatischer Literatur ins Deutsche, hat für sie eine mitreißende Sprache gefunden.«

Hier gehts zum Buch.

Feiert mit uns! Das Fest zum 10. Internationalen Literaturpreis findet am 28.6. ab 18 Uhr im Haus der Kulturen der Welt (John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin) statt. Der Eintritt ist frei.
Infos zu Preis und Programm findet ihr hier.

Ein Gespräch mit Lyrikerin Nora Gomringer 

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»Ich musste mich an mehreren Fronten verausgaben.«

Mit ihrer Lyrik knackt NORA GOMRINGER Denkschablonen – an der Schule, in Theatern oder im Netz. Im Kulturkampf um ein Gedicht ihres Vaters allerdings haben alle Seiten versucht, sie in ihre Schablonen zu pressen.

von Oliver Uschmann

In der Villa Concordia herrscht Bahnhofsstimmung. Das internationale Künstlerhaus in Bamberg, dem Nora Gomringer als Direktorin vorsteht, wird renoviert. Immer wieder ruft sie in den Hintergrund, um die emsigen Männer zu delegieren. Hat man ihre stark von der Performance lebende Lyrik im Ohr, könnte mit dem Ruf »Herr Stöcklein, Handwerker!« auch ein frisches Gedicht beginnen.

Journalisten denken in Stoffen, Romanciers in Konflikten. Wie denkt eine Lyrikerin?
Ich achte darauf, wie Menschen sprechen. Ich denke in Klang als ein die Existenz tief berührendes Echo. Den Ausschlag für mein Schreiben geben häufig Geschichten anderer Leute, die Freunde mir zutragen, weil sie diese Erlebnisse umtreiben. Da meine Texte stark von der Aufführung leben, denke ich außerdem in Pointen. Den Wunsch vieler Lyriker, man möge ihnen wie einem Glas Whisky alleine im Ohrensessel begegnen, teile ich nicht.

Dennoch braucht Lyrik Konzentration. Wie verträgt sich das mit der fleißigen Bestückung Ihrer Profile in den sozialen Netzwerken?
In meinem Fall sehr gut, denn ich brauche eine Menge Stoff, um daraus ein Extrakt bilden zu können. Die größte Veränderung in meinem Leben hat sowieso nicht die Technik verursacht, sondern die Trennung von meinem Mann. Seither habe ich noch weniger Geduld. Lange Bücher lese ich kaum noch. Ich verknappe in Lektüre wie Produktion.

Sie besuchen gerne Schulen. Ihre aktuelle Anthologie »#poesie« kombiniert gegenwärtige Lyrik bis zum HipHop mit Kurzporträts von Epochen sowie weitläufiger Verschlagwortung. So soll in den Köpfen der Teenager ein assoziatives Feuerwerk gezündet werden. Wie erleben sie die Pubertierenden von heute?
Meiner Erfahrung nach sind alle Jugendlichen erstmal Marxisten. In dem Sinne, dass sie dich nur respektieren, wenn du der Gesellschaft nützlich bist. Daher begegnen sie einem Kulturmenschen mit Skepsis. Bis ihnen klar wird, dass auch ich arbeitstätig bin und statt Feuer zu löschen oder Autos zu bauen eben professionell Lyrik produziere. Auf der anderen Seite ist man niemals offener für Poesie als in dieser Lebensphase. Die Kids reflektieren entwaffnend offen über die depressive Mama oder ringen mit der Tyrannei des Vaters.

In den vergangenen Monaten ist die konkrete Lyrik ihres Vaters Eugen Gomringer zum Politikum geworden. Auf Drängen des AStA wurde sein Gedicht »avenidas« von der Südfassade der Alice Salomon Hochschule in Berlin entfernt. Die Studentinnen werteten die Verse über einen »Bewunderer« von Natur und Weiblichkeit als »sexistisch«. Bei Ihnen konnte man daraufhin Klebeschablonen des Gedichtes bestellen, um sie überall im Land anzubringen.
Wobei ich an dieser Stelle den Eindruck korrigieren muss, ich hätte eine nähere Beziehung zu meinem Vater. Ich sehe den Mann drei Mal im Jahr, wir mögen uns, halten aber Abstand. Wenn allerdings seine Kunst angegriffen wird, äußere ich mich natürlich. Zumal ich schon als Kind von ihm selber über die konkrete Poesie gelernt habe: Was da steht, ist genauso gemeint. Alles andere geschieht nur im Gehirn. Das musste ich deutlich machen.

Wie kann ein AStA dermaßen unterbelichtet sein, den Kontext nicht zu sehen? Sie sind Feministin. Die von ihrem Vater erfundene konkrete Poesie hätten die Nazis als »entartete Kunst« gewertet. Hat überhaupt jemand vor der Kampagne gegen das Wandgedicht mit Ihrer Familie gesprochen?
Es ist schön, dass Sie sich so aufregen. Die Studierendenschaft war seit 2012 damit unzufrieden, dass die Anbringung des Gedichts ursprünglich ohne studentische Mitsprache geschehen war. Als sie vergangenen Spätsommer schließlich ernst gemacht haben, öffneten sie damit die Büchse der Pandora. Nach dem ersten Bericht begann das ganze Land auf den Nerven dieses kleinen AStA herumzutrampeln. Eine Delegation flehte meinen Vater förmlich an, sich nicht erneut öffentlich zu äußern. »Ich bin 93 Jahre alt«, meinte er, »ich werde mich äußern, wenn ich es für richtig halte.« Er war immer diskussionsbereit. Sein Gespräch mit 3Sat zeigt seine gelassene Größe. Nach dem Delegationsbesuch gab es keine Begegnung mehr, sondern nur die Nachricht, dass das Gedicht abgeräumt wird.

… und ausgerechnet Sie werden mittlerweile von Rechtskonservativen als Heldin gegen die linke Gesinnungsdiktatur gefeiert.
Dabei schätze ich das Engagement der Studierenden. Nur je verbiesterter sich die Linken benehmen, desto mehr Platz gibt es für ein intellektualisiertes Spektrum auf der rechten Seite. Die AfD hätte mich am liebsten in ihrem Kulturausschuss gesehen. Sie haben eine Lesbe als Parteivorsitzende und ziehen so viele ausländische Mitbürger auf ihre Seite, wie sie nur können, um zu behaupten: »Seht her, wir sind der Pool der Verfemten, wir sind das eigentliche Volk.« Dabei geben mir die ganzen Empörten implizit einen drauf, indem sie mich zur Sekretärin meines Vaters degradieren.

Sexismus und Ageismus in einer Geste.
Ich bin froh, dass das mal einer sagt. Ich musste mich an mehreren Fronten verausgaben.

Kann man sagen, dass trotz Parallelwelten, in denen man formal Texte gendert, Geschlechterklischees im realen Leben genauso ungebrochen vorhanden sind wie Altersdiskriminierung und Bodyshaming?
Absolut! Von diesen Diskussionen kommt im klassischen Frau-Mann-Spiel nichts an. Es gibt zwar einerseits eine Armee wunderbarer übergewichtiger Frauen, die auf Instagram Yoga machen, aber gleichzeitig wächst der Markt der Size-Zero-Mode. Und so sehr wir Heidi Klum hassen, so sehr lieben wir auch die Heidi. Den jungen Schülerinnen erzähle ich immer, dass ein Leben jenseits Größe 36 möglich ist.

Das Gegenteil alberner Symbolpolitik ist wirklich mutiger Aktivismus. Haben Sie in diesem Sinne eine persönliche Heldin?
Ganz aktuell bewundere ich Jennifer Lawrence, die ein Jahr Pause von Hollywood nimmt, um durch die Schulen zu reisen und auf die Lobbymacht der NRA aufmerksam zu machen. Veränderungen geschehen in den USA selten auf nationaler Ebene, sondern immer Bundesstaat für Bundesstaat. Auch das Frauenwahlrecht oder die Schwulenehe wurden so erkämpft. Das wird ein harter Ritt für die junge Frau, vor der ich dafür den Hut ziehe.


© Judith Kinitz

Nora Gomringer gilt als eine der bedeutensten Lyrikerinnen der Gegenwart. Die Schweizerin und Deutsche lebt in Bamberg, wo sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia leitet. Gefördert vom Freistaat Bayern, gastieren und arbeiten dort Künstlerinnen und Künstler internationaler Herkunft. Seit 2000 hat Gomringer acht 8 Lyrikbände sowie Essays, Kurzgeschichten, Radiostücke, Sprechtexte und (Opern-)Libretti publiziert. Nach Dozenturen in Koblenz/Landau, Kiel, Sheffield und Wien hat sie seit 2018 gemeinsam mit Philipp Scholz die Poetikprofessur der Uni Klagenfurt inne.

Hier gehts zu ihren Büchern bei Voland & Quist.

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