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Viktor Martinowitsch auf Lesereise 

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Unser weißrussischer Autor Viktor Martinowitsch war im März Stipendiat am LCB, im Anschluss geht er noch einmal auf eine kurze Lesereise, um seinen Erfolgsroman »Paranoia« vorzustellen. Hier die Termine:

Di, 31.03.2015, 20 Uhr in der Kvartira 62, Berlin (zusammen mit Sandra Gugić und Tom Bresemann)

Di, 07.04.2015, 19.30 Uhr im Literaturhaus Zürich

Do, 09.04.2015, 19 Uhr im Literaturhaus Wien

Fr, 10.04.2015, 20 Uhr in der Villa Ichon in Bremen

Sa, 11.04.2015 20 Uhr im Koeppenhaus Greifswald

 

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Links im Bild: Übersetzer Thomas Weiler, rechts: Viktor Martinowitsch.

Trickfilm zur App A Story A Day 

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Langweilige Geschichten gibt es wahrlich genug – Abhilfe schafft unsere Kurzgeschichten-App A Story A Day. Hier unser erstes Filmchen zum Thema.

A Story A Day – Jeden Tag eine Kurzgeschichte auf dein Smartphone! Denn es gibt wirklich bessere Geschichten.

Kurzgeschichten zum Schmunzeln, Lachen oder Nachdenken, für unterwegs und zwischendurch. Mit dabei sind bekannte Autoren und Autorinnen wie Kirsten Fuchs, Ahne, Marc-Uwe Kling, Volker Strübing, Jochen Schmidt, Julius Fischer uva. Du kannst die App kostenlos herunterladen und dank der enthaltenen 5 Gratisgeschichten sofort loslesen. Gefällt dir, was du liest, kannst du ein 30-Tage-Abo abschließen, das monatlich kündbar ist. Preis: 3,59 Euro für Android, 3,99 Euro für iOS. Probier es aus! A Story A Day gibt es jetzt in den App-Stores.

Für iOS: https://itunes.apple.com/us/app/a-story-a-day/id844148040?l=de&ls=1&mt=8

Für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.volandquist.app

Leipziger Buchmesse 2015 

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Nächste Woche ist wieder Literaturausnahmezustand: Die Leipziger Buchmesse (12.3.-15.3.) findet mitsamt Europas größtem Lesefestival »Leipzig liest« statt. Wie immer mischt auch Voland & Quist ordentlich mit. Ihr findet uns auf der Messe in Halle 5, Stand D114 (neben der Leseinsel junge Verlage) und unsere Autoren und Autorinnen bei folgenden Veranstaltungen:

André Herrmann – Klassenkampf
12.03.2015 | Moritzbastei | L3. Lange Leipziger Lesenacht – 23.00 Uhr
13.03.2015 | Hugendubel | Lesung + Gespräch – 14.30 Uhr
14.03.2015 | Messe: Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand D200 | Lesung – 13.30 Uhr
14.03.2015 | Plan B | Buchpremiere – 20.00 Uhr
15.03.2015 | UT Connewitz | Nacht der Lesebühnen – 20.00 Uhr

Nora Gomringer – Morbus
12.03.2015 | Moritzbastei | L3. Lange Leipziger Lesenacht – 23.00 Uhr
13.03.2015 | Messe: Forum Hörbuch, Halle 3, Stand B500 | Lesung und Gespräch – 14.00 Uhr
13.03.2015 | Messe: Forum Die Unabhängigen, Halle 5, Stand E309 | Lesung – 17.00 Uhr
13.03.2015 | Galerie für zeitgenössische Kunst | Wirtschaft trifft Literatur – 20.00 Uhr

Beate Kruse – Was machen die anderen nachts?
12.03.2015 | Messe: Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand D200 | Lesung – 14.00 Uhr
12.03.2015 | Horns Erben | Buchpremiere (Gast: Kirsten Fuchs) – 20.00 Uhr
13.03.2015 | El Bustamante | Speisen und Lesung – 18.00 Uhr

Yellow Umbrella – Der Reggaehase Boooo und der gute Ton
12.03.2015 | Zoo, Gondwanaland | Lesung – 10.30 Uhr
14.03.2015 | Werk II | Buchpremiere, Lesung mit Puppenspiel – 16.00 Uhr
15.03.2015 | Messe: ARD-TV-Forum, Halle 3, C500/501 | Lesung mit Puppenspiel – 10.30 Uhr
15.03.2015 | Messe: Lese-Treff, Halle 2, Stand G401 | Lesung mit Puppenspiel – 12.30 Uhr
15.03.2015 | Messe: Forum Hörbuch, Halle 3, Stand B500 | Lesung mit Puppenspiel – 14.00 Uhr

Viktor Martinowitsch – Paranoia (mit Übersetzer Thomas Weiler)
12.03. | Messe: Forum OstSüdOst, Halle 4, Stand E505 | Lesung und Gespräch – 15.30 Uhr

Kirsten Fuchs – Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig
12.03. | Messe: Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand D200 | Lesung – 13.00 Uhr

 

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Autoreninterview Maik Martschinkowsky 

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Maik Martschinkowsky hat vor Kurzem seinen Geschichtenband »Von nichts kommt was« bei uns veröffentlicht – Grund genug, ihn zum Interview zu bitten. Die Fragen stellte Simone Schiffer.

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1) Dein neues Buch heißt »Von nichts kommt was« – gewagte These! Hast du ein Beispiel oder Vorbild?
Na ja. Den Urknall. Die eindeutige Widerlegung des Spruchs »Von nichts kommt nichts«. Deshalb ist der Urknall ein großes Vorbild für mich – nichts machen und irgendwann, paff!, alles da.

2) Der Maik im Buch soll ein nützliches Mitglied der Gesellschaft werden. Wie ist der echte Maik?
Es soll doch jeder ein nützliches Mitglied der Gesellschaft werden. Bzw. jeder soll wollen, ein nützliches Mitglied der Gesellschaft zu werden. Ob man das nun will oder nicht, hängt dann halt von der Gesellschaft ab, und dem, was so als nützlich betrachtet wird. Der echte Maik ist Ninja.

3) Im Buch gibt es gleich zwei Inhaltsverzeichnisse: ein offizielles und ein »vom Verlag nicht gebilligtes Inhaltsverzeichnis«. Was war da los?
Eine lange Geschichte. Wenn man ein Buch schreibt, produziert man ja letztlich eine Ware. Eine Ware hat immer mindestens zwei Werte, den Gebrauchswert und den Tauschwert. Die Leser_innen haben vor allem ein Interesse am Gebrauchswert, das äußert sich in Fragen wie »Ist das unterhaltsam, was da drin steht?«, »Macht das Spaß zu lesen oder zu hören?« etc. Das Interesse des Verlags gilt naturgegeben in erster Linie dem Tauschwert, das äußert sich in der Aussage »13,90 Euro«. Deshalb schaut der Verlag aber natürlich auch darauf, dass der Gebrauchswert möglichst breit gefächert ist, um das maximale aus dem Tauschwert raus zu holen. Und da war er halt der Meinung, das Inhaltsverzeichnis müsse irgendwie griffiger werden. Manchmal habe ich aber auch das latente Gefühl, mein Verlag denkt, ich hätte eine Neigung, Dinge kompliziert zu machen …versteh ich gar nicht.

4) Bitte vervollständige die folgenden Sätze:
Wer nicht will, … den oder die sollte man vielleicht in Ruhe lassen.
Wer anderen eine Grube gräbt, … ist beschäftigt.
Auf alten Pferden … haben so manche gesessen.

5) Was ist besser: Lesedüne mit Marc-Uwe Kling, Julius Fischer und Sebastian Lehmann oder ein eigenes Buch?
Nichts ist besser als mit Freunden etwas zusammen zu machen. Allerdings ist auch nichts anstrengender, als mit Freunden etwas zusammen zu machen …
So ganz kann man das bei uns aber ohnehin nicht trennen: Wenn einer von uns ein Buch macht, pfuschen die anderen garantiert darin herum.

6) Deine Vorsätze für 2015?
Früh genug aufstehen, um meinen Verlag damit zu beeindrucken.

 
(Foto: Hendrik Schneller)

Ausflug zum Kurt Tucholsky Museum Rheinsberg 

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Am Freitag waren wir mit Julius Fischer in Rheinsberg, um im Rahmen seiner Lesung einen Spendenscheck über 12.500 Euro an den Förderverein des Kurt Tucholsky Literaturmuseums zu übergeben (mehr zu den Hintergründen hier im Blog).

Es war ein gelungener Abend, uns hat’s viel Spaß gemacht. Danke dafür an Dr. Peter Böthig, den Leiter des Museums, seine Mitarbeiter und alle Zuhörer. Und vielen Dank auch noch einmal an dieser Stelle all unseren Crowdfunding-Unterstützern im »Wanderhurenstreit«, die diese Spende indirekt ermöglichten.

Dr. Böthig zur geplanten Verwendung des Geldes:

»Wir wollen die Spende einsetzen für das Tucholsky-Jubiläum, das wir in diesem Jahr begehen, seinen 125. Geburtstag. Wir haben eine ganze Reihe von Veranstaltungen geplant, eine Ausstellung und einen Katalog/Text-Bild-Band zu Tucholskys Stationen im I. Weltkrieg. Das Museum ist finanziell knapp ausgestattet, so dass wir über diese Spende mehr als erfreut sind, weil sie uns unterstützt, das zu tun, was wir vorhaben, nämlich Tucholskys brillanten Geist, seinen Esprit, seinen Witz und seine satirische Scharfsichtigkeit in die Gegenwart zu transportieren.

›Woher das Geld kommt, ist unbekannt. Es ist eben da bzw. nicht da – meist nicht da.‹, schrieb Kurt Tucholsky in: Kurzer Abriss der Nationalökonomie, Die Weltbühne, 15.09.1931. Bei der Spende wissen wir, woher das Geld kommt, und die Geschichte, die hinter der Spende steht, ist eine, die Tucholsky gefallen hätte.«

Hier ein paar Eindrücke von der Lesung.

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Weitere Fotos findet ihr auf unserer Facebookseite.

Literatursalon im Februar: Volker Surmann 

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Im Februar ist Volker Surmann mit seinem neuen Roman »Extremely Cold Water« zu Gast im Voland & Quist Literatursalon. Locker erzählt, dabei spannend und humorvoll, berührt der Roman aber auch zwei existenzielle Fragen: Wie will man eigentlich leben? Was ist wirklich wichtig?

Protagonist Eugen Thomas macht irgendwas mit Medien. Doch dann steigt er plötzlich aus: aus seinem Sportwagen, aus seinem halbdigitalen Social-Network-Leben in Berlin. Eine Stunde später besitzt er Wanderstiefel und ein Flugticket in die Sierra Nevada …

Termine:
Mo, 16. Februar, 19:00 Uhr  –  Potsdam, Literaturladen Wist

Di, 17. Februar, 20:00 Uhr  –   Jena, Café Wagner
Mi, 18. Februar, 20.00 Uhr  –  Leipzig,  Horns Erben
Do, 19. Februar, 20:00 Uhr  –  Dresden, Hole of Fame

Volker Surmann ist Autor, Multifunktionssatiriker, Gelegenheitsslammer und Verleger des Satyr Verlags. Er lebt in Berlin und ist Mitglied der Lesebühne »Brauseboys«. Er schrieb für diverse Fernsehcomedy-Produktionen und stand 15 Jahre als Kabarettist auf der Bühne. Aktuell ist er regelmäßig für die »Titanic«, das Kabarett »Die Stachelschweine« und das queere Hauptstadtmagazin »Siegessäule« tätig. 2010 erschien sein erster Roman »Die Schwerelosigkeit der Flusspferde« (Querverlag), 2012 die Geschichtensammlung »Lieber Bauernsohn als Lehrerkind« (Satyr Verlag).

(Foto: Ingo Hoffmann)

Epilog im »Wanderhurenstreit«: Spende ans Kurt Tucholsky Literaturmuseum 

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Wie ihr wisst, hat uns das OLG Düsseldorf im August 2014 im Streit um Julius Fischers Buch »Die schönsten Wanderwege der Wanderhure« Recht gegeben und wir durften es weiter unter diesem Titel vertreiben (mehr Info zum Urteil hier). Um das Berufungsverfahren im Falle einer Niederlage zu finanzieren, hatten wir im Frühjahr letzten Jahres eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Da wir nun aber gewonnen haben, fallen für uns keine Anwalts- und Gerichtskosten an (die Kosten der ersten Abmahnung Droemer Knaurs vom Dezember 2013 in Höhe von etwa 1.800 Euro werden uns allerdings nicht erstattet).

Wir wollen im Folgenden zeigen, was wir eingenommen und was ausgegeben haben. Denn wir hatten ja zu Beginn unserer Crowdfunding-Aktion versprochen, die Differenz zu spenden.

Wie ihr in der Tabelle sehen könnt, blieben etwas mehr 12.000 Euro übrig. Wir haben die Summe auf 12.500 aufgerundet, und das werden wir dem Kurt Tucholsky Literaturmuseum Rheinsberg spenden. Die Übergabe findet offiziell am kommenden Freitag statt, natürlich mit einer Lesung von Julius Fischer.

Freitag, 13. Februar 2015, um 19:30 Uhr
Julius Fischer liest aus »Die schönsten Wanderwege der Wanderhure«
im Kurt Tucholsky Literaturmuseum
 Schloss Rheinsberg
16831 Rheinsberg

 

Einnahmen
Dankeschöns 11.965,00 Euro
freie Spenden 2.704,00 Euro
Gesamteinnahmen (brutto)
14.669,00 Euro
abzgl. MwSt
1.075,22 Euro
Gesamteinnahmen (netto) 13.593,78 Euro
Ausgaben
Transaktionskosten startnext 292,38 Euro
Porto 352,45 Euro
Herstellung Unterstützerbeutel 485,70 Euro
Herstellung Unterstützerticket 30,00 Euro
Kosten Wanderung mit Julius Fischer 150,00 Euro
Kosten Essen mit dem Verlagsteam 150,00 Euro
Gesamtausgaben netto 1.460,53 Euro
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Differenz 12.133,25 Euro

 

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Unverlangt eingesandte Manuskripte 

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Uns erreichen täglich mehrere unverlangt eingesandte Manuskripte.
Wir nehmen uns Zeit, jedes Expose anzuschauen und müssen jedoch bei einem Großteil der Manuskripte feststellen, dass die einsendenden Personen nicht mit unserem Verlagsprofil auseinandergesetzt haben.

Wir arbeiten sehr eng mit unseren bestehenden Autoren  zusammen und unterstützen sie beim Verfassen neuer Werke. Neue Titel unserer bestehenden Autoren machen daher den Großteil unseres Programms aus.

Sollten Sie dennoch denken, dass ihr Manuskript genau in unser Verlagsprofil passt, senden Sie es uns gerne zu.
Die Einsendung sollte folgende Unterlagen umfassen:
– Exposé
– Leseprobe von etwa 20 Seiten
– Lebenslauf sowie, wenn vorhanden, Bibliografie

Handschriftlich verfasste Manuskripte können nicht berücksichtigt werden.

Bitte senden Sie Ihr Manuskript als PDF-Dokument an: manuskript@voland-quist.de

Wir bevorzugen eine elektronische Zusendung. Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, adressieren Sie das Manuskript bitte an:

Verlag Voland & Quist OHG
Manuskript
Bautzner Str. 22
01099 Dresden

Die Prüfung des Manuskripts dauert auf Grund des hohen Aufkommens in der Regel etwa 3 Monate. Sollten Sie in dem Zeitraum keine Antwort von uns erhalten haben, gehen Sie bitte davon aus, dass wir eine Veröffentlichung nicht in Betracht ziehen. Wir bitten Sie, von telefonischen Nachfragen abzusehen.

Literatursalon im Januar: Kirsten Fuchs 

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Kirsten Fuchs ist zurück! Mit einem neuen Buch und auf den Bühnen unseres Literatursalons. Mit »Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig« liefert sie erneut zahlreiche skurrile Geschichten und Beobachtungen aus ihrem Alltagswahnsinn. Wie macht man Kassiererinnen glücklich? Welche Vorteile hat ein Pfropfen im Ohr? Wie kann man Wehen zur Stromgewinnung nutzen? All die Fragen werden beantwortet. Sie wird auch versuchen an diesen Abenden nichts falsch zu machen. Vielleicht.

Termine:
Mo, 19. Januar, 19.00 Uhr –  Potsdam, Literaturladen Wist
Di, 20. Januar, 20.00 Uhr –  Jena, Café Wagner
Mi, 21. Januar, 20.00 Uhr 20.30 Uhr – Leipzig, Horns Erben
Do, 22. Januar, 20.00 Uhr – Dresden, Hole of Fame

Kirsten Fuchs ist Lesebühnenautorin und Kolumnistin und lebt in Berlin. Mehrere Veröffentlichungen: »Die Titanic und Herr Berg« und »Heile, Heile« bei Rowohlt Berlin, »Zieh dir das mal an« bei Rowohlt Taschenbuch sowie »Nicht der Süden« (zusammen mit Volker Strübing) und »Eine Frau spürt so was nicht« bei Voland & Quist. Sie schreibt regelmäßig Kolumnen für »Das Magazin«. Seit Neuestem ist sie mit ihrer Lesebühne »Fuchs und Söhne« in Berlin-Moabit zu sehen.

»Ach, es ist einfach großartig, in der Welt von Kirsten Fuchs zu leben, die genauso unaufgeräumt, provisorisch, überfordernd ist wie die Welt von uns allen« Jan Drees, WDR 1Live

(Foto: Paul Bokowski)