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Neuerscheinungen von Anna Mateur und André Herrmann 

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2015 - Cover - Wehwechenatlas

Am 29. August erscheint der »Wehwehchen-Atlas« von Anna Mateur. Zunächst als Teil des Sammelbands »RIHCTIG« geplant, erscheint er nun als eigenständiges Werk.

Der Wehwehchen-Atlas ist ein Bilderbuch für Erwachsene, ein gezeichnetes Selfie-Desaster. Es geht um Körperkontrolle und PlusquamPerfektionismis, Zeitgeistblödsinn und Eitelkeit – kurz: um den allgegenwärtigen Schönheits- und Selbstoptimierungswahn.

Alle Illustrationen wurden von Anna Mateur selbst gezeichnet, geklebt und koloriert.

Wer das Buch schon jetzt in den Händen halten möchte, kann es hier direkt bei uns bestellen.

Die Buchpremiere findet am Samstag, den 29.08.2015 um 20 Uhr in der Saloppe in Dresden statt.

 

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»Klassenkampf« von André Herrmann gibt es jetzt auch zum Anhören. Nachdem die Hörbuch-Tnaller innerhalb kürzester Zeit vergriffen waren, gibt es jetzt den Roman nun als Hörbuch auf MP3-CD.
Das Buch wurde ungekürzt und natürlich vom Autor selbst eingelesen.

Weitere Infos zum Hörbuch gibt es hier.

Wer sich doch lieber für’s Selberlesen entscheidet, wird weiterhin hier fündig.

Bachmannpreis-Gewinnertext »Recherche« jetzt als E-Book und Hörbuch 

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Am vergangenen Wochenende gewann Nora Gomringer im Rahmen der Tage der deutschsprachigen Literatur mit ihrem Text »Recherche« den mit 25.000 Euro dotierten Hauptpreis des Bachmannpreises.

Nun ist der Text endlich erhältlich.
Als E-Book, enhanced E-Book (mit Hörbuch) und als Hörbuch.

Bisher ist es in den folgenden Shops erhältlich.
Die Liste wird kontinuierlich ergänzt.

E-Book (2,99 Euro)
kobo (EPUB)
Amazon
iBooks

enhanced E-Book (5,99 Euro)
kobo (EPUB)
Amazon
iBooks

Hörbuch (MP3-Download, 4,99 Euro)
buecher.de
ebook.de

Einen Bericht über die Tage der deutschsprachigen Literatur, den Pressespiegel zum Sieg und ein Autoreninterview mit Nora Gomringer findet ihr auf unserem Blog.

 

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Pressespiegel zum Bachmannpreis für Nora Gomringer 

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Der Bachmannpreis für Nora Gomringer sorgte naturgemäß für einiges Rauschen im Blätterwald. Hier eine kleine Auswahl an Pressestimmen.

»In einer Montage aus Stimmen und Medientexten, die an Alfred Döblin erinnert, kreist der Text um die Schuldfrage nicht nur der Mitbewohner, sondern letztlich sogar der Rezipienten des Textes, der auf immer neuen Beobachterebenen selbst reflektiert, verschiedene Stillagen integriert und zwischen Humor und tiefem Ernst changiert.« (Jan Wiele, FAZ)

»Als Nora Gomringer, gleich als Zweite im ausgelosten Tournament, ihre verblüffende Recherche vortrug, überbot man sich gegenseitig an Preis und Ehr: Eine Verstörungskomödie(Sandra Kegel); ein Hörspiel, das den Raum als Kunstwerk ausfüllen könnte (Winkels); der Schweizer Juri Steiner war völlig losgelöst und erblickte gar ein kosmisches Experiment. […] tatsächlich ein virtuoses Erzählkunststück auf engstem Raum. […] eine zutiefst tragische Geschichte im hochkomischen Register, hüpft leichtfüßig auf diversen Metaebenen, dem Verhältnis von Mündlichkeit und Schrift etwa oder dem von Journalismus und Dichtung.« (Richard Kämmerlings, Die Welt)

»Die Jury lobte die vielstimmige Verstörungskomödie als Werk voller Anspielungen mit ständigem Perspektivwechsel. Gomringers Stimme sei stark, klug und präsent, heißt es weiter.« (Süddeutsche Zeitung)

»Nicht nur durch die Zuhilfename von Nora Bossong, auch durch andere grelle Effekte wie den Tod eines dreizehnjährigen Jungen oder eine Anspielung auf den Co-Piloten der Germanwings-Maschine betreibt Gomringer in ihrem Text vor allem eines: eine Kritik – nicht im Sinne von Verurteilung, sondern von Freilegung der Prinzipien – unserer Sehgewohnheiten, nicht nur in der Literatur.« (Wiebke Porombka, Zeit Online)

»Dass aber Gomringer die Wettbewerbssituation und den Raum, in dem sie sich selbst fünf Tage lang bewegte, in ihren Text spiegelt, passte gerade dieses Mal perfekt. […] Das Schöne an Gomringers Recherche ist, dass sie still gelesen tatsächlich ähnlich gut funktioniert wie bei ihrem Auftritt am Donnerstag.« (Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel)

»Mit Favoritenpotenzial und einer Wucht trägt sie ihren Text vor, dass es Bravo-Rufe gibt und der Applaus euphorischer wird als man es für möglich halten würde in diesem stickigen Raum, die Strahlerhitze prallt von oben, die Sommerhitze von außen. […] Überhaupt wird in diesem zweiten, vorgetragenen Werk alles zum Spiel, Literatur in der Literatur in der Literatur, heißt es in der Jury, mitsamt Bezügen zur Branche und zum Bachmann-Preis selbst. Das ist Dada, das ist kunstvoll und humorvoll, das ist Nachdenken über die Tätigkeit, die die Touristen dieser Stadt momentan dauerbeschäftigt […] Eine meisterlich gemachte Stimmenvielfalt. Raffiniert abgründig. Dass dieser Text keine Rettung braucht, ist klar.« (Annabelle Seubert, TAZ)

»Indem Gomringer den Text ins Komische kippen liess und damit laufend Gelächter im Saal hervorrief, zwang sie ihre Zuhörer in die Komplizenschaft mit dem verlogenen, jämmerlichen oder skurrilen Personal dieser Recherche – und offenbarte im performativen Nachvollzug die manipulativen Möglichkeiten der Sprache. Für diesen Text, der in existenzielle Abgründe blickt und die Abgründe wiederum in sich selbst anlegt, der damit eine poetische Selbstbefragung par excellence vorführt und zugleich den Leser und die Zuhörerin dazu herausfordert, hat Nora Gomringer den mit 25 000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis 2015 erhalten.« (Roman Bucheli, NZZ)

»Ihr Text ist eine Art Hörspiel, ein literarischer Soundtrack. […] Gomringer benutzt Sprechweisen der experimentellen Avantgarde, um das Versagen der Sprache vor einer solchen Tragödie zu thematisieren und zugleich komisch zu brechen.« (Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung (nur print))

Nora Gomringers Bachmanntext erscheint in wenigen Tagen als E-Book und enhanced E-Book sowie im Herbst in ihrem neuen Buch »Ich bin doch nicht hier, um sie zu amüsieren«.

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Bachmannpreis 2015 für Nora Gomringer 

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Am Sonntag hat die Jury der Tage der deutschsprachigen Literatur den mit 25.000 Euro dotierten Hauptpreis an Nora Gomringer für ihren Text »Recherche« vergeben.

Bachmannpreis. Einer der wichtigsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum. Für unsere Nora Gomringer. Das muss man erstmal verdauen.

Leif und ich waren vor Ort, zusammen mit Noras Mutter Nortrud Gomringer, Judith Kinitz und Philipp Scholz – zusammen waren wir das »Team Gomringer« und haben mitgefiebert. Fotos von unserer Reise nach Klagenfurt gibt es hier.

Nach mehrfachem Stechen hat die Jury am Sonntagvormittag schließlich Nora den Ingeborg-Bachmann-Preis zugesprochen. Was für eine Freude das war! Jurorin und FAZ-Literaturkritikerin Sandra Kegel, die Nora eingeladen hatte, teilzunehmen, hielt die Laudatio und lobte die »einzigartige Stimmenpolyphonie«, dieser »überaus komplex gestalteten« »Verstörungskomödie« und bescheinigte dem Text irres Tempo, aber auch Nachdenklichkeit. Den Kelag-Preis bekam Valerie Fritsch zugesprochen, welche auch den BKS-Publikumspreis erhielt, den 3sat-Preis bekam Dana Grigorcea.

Wir, die Mitarbeiter des Verlags Voland & Quist, gratulieren Nora Gomringer ganz, ganz herzlich und freuen uns sehr über diesen Erfolg! Wir wissen, dass Nora viele Talente und Interessen hat, nun hat sie aber auch noch unter Beweis gestellt, dass sie neben der Lyrik auch Prosa »kann«. In den zehn Jahren der Zusammenarbeit mit ihr ist der Bachmannpreis ohne Zweifel ein Höhepunkt. Wir freuen uns sehr auf die weiteren Jahre mit dieser wunderbaren Autorin.

Voland & Quist wird den Siegertext in den nächsten Tagen als E-Book (EPUB, enhanced EPUB mit Audiodaten, d.h. mit dem Text gelesen von Nora Gomringer selbst) sowie in dem im Herbst erscheinenden Band mit Reden und Essays »Ich bin doch nicht hier, um Sie zu amüsieren« veröffentlichen.

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(Team Gomringer freut sich, leider nicht im Bild: Philipp Scholz)

Autoreninterview Nora Gomringer 

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Nora Gomringer hat dieses Jahr bereits zwei Bücher bei uns veröffentlicht: »Morbus« und, soeben erschienen, »Mein Gedicht fragt nicht lange reloaded«. Anfang Juli wird sie beim Bachmannpreis in Klagenfurt lesen. Hier steht sie uns für unsere Interviewreihe Rede und Antwort, die Fragen stellte Carolin Dahms.

Nora Gomringer3_© Judith Kinitz

In »Morbus« hast du 25 Gedichte zu unterschiedlichen Krankheiten verfasst. Wie kamst du auf die Idee, über Krankheiten zu schreiben? Bei den »Monster Poems« hast du uns ja schon erzählt, dass du mit einer Faszination für Monster aufgewachsen bist. War so eine Faszination auch der Grund, wieso du »Morbus« geschrieben hast?

Eine Trilogie soll entstehen. Da plant man länger am Ganzen, und weil ich weiß, dass oberflächliche Phänomene wie eben Monster, Krankheiten und Mode (soll 2017 erscheinen) alle Leute zum Mitreden einladen, war mein Gedanke, eine »Trilogie der Oberflächlichkeiten« anzugehen. Diese Oberflächen täuschen und funkeln. Schließlich sind die Monster unter dem Bett, die du nie siehst, und die Krankheiten, die sich in deinem Blut und nicht auf deiner Haut spiegeln und die Effekte der Mode, die eher Unsichtbarkeiten ausdrücken als Sichtbarkeiten (Glatze, Unterwäsche etc.) verheerender, fataler, dramatischer. So was interessiert mich. Auch habe ich seit 2001 eine chronische Krankheit und beschäftige mich intensiv damit, Patientin zu sein.

25 Krankheiten, eine kleine Auswahl an der Fülle von Leiden, die es gibt. Gab es bestimmte Kriterien, nach denen du die Krankheiten für »Morbus« ausgewählt hast?

Effekt und Geschichte, poetische Verwendbarkeit und persönlicher Zugang.

Deine Gedichte in »Morbus« unterscheiden sich teilweise sehr stark im Aufbau. Die Verse von »Cave Canem« bestehen beispielsweise bist auf den letzten Satz nur aus jeweils einem Wort, in »Die Mädchen in Bergen-Belsen« ergeben sie hingegen vollständige Sätze. Wie entscheidest du, welche Form deine Gedichte bekommen, und was für Überlegungen stellst du an, bevor du mit dem Schreiben beginnst?

Der Ton des Textes ist schnell gefunden, und der Ton diktiert dann die Form in diesem Fall. Tollwut muss auseinanderbrechen, dich anbellen. Ein Typhus-Gedicht kann eine Geschichte erzählen.

Du hörst Musik bei der Enstehung deiner Gedichte. Wieso? 

Oft, nicht immer. Meistens läuft eine Serie nebenher. Ich mag es, wenn Stimmen, mir etwas erzählen.

Hast du einen Lieblingsort, an dem dir das Schreiben besonders leicht von der Hand geht?

Jede Steckdosennähe, die mir suggeriert: es kann weitergehen! (Der Akku meines MacBooks ist total hinüber, von daher …)

Du hast bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Wann entstand die Idee, eine Trilogie und »Monster – Morbus – Mode« zu schreiben?

Siehe oben. UND: Mein Tagwerk als Direktorin besteht aus 8 Bürostunden und oft noch 4-5 Abendstunden für Veranstaltungen. Kurz: ich habe nicht viel Zeit, muss gut planen, mich organisieren, fleißig sein, wenn ich noch Eigenes herstellen möchte. Diese Disziplinierung klappt nun seit fünf Jahren, verändert aber natürlich das Schreiben und den Umfang der literarischen Arbeit. So will ich mich Themen widmen und gezielt auf ein Thema hinschreiben. »Aus mir selbst« und so ganz »unbeobachtet« entstehen kaum noch Texte.

»Morbus« ist erst der zweite Teil deiner Lyriktrilogie. Der Band »Mode« wird die Reihe abschließen. Kannst du schon verraten was die Leser_innen erwarten wird?

Ich stelle da schon verschiedene Überlegungen an. Mode und Zeitphänomene, Blogs und Nacktheit, Pelze und Selbstmordwellen Verkleideter (wie bei Goethes Werther), Rollenspiele und Uniformen. Mode ist Vanitas in jeder Bedeutung des schönen, lateinischen Wortes … Todsünde und Wahrheit.

(Foto: Judith Kinitz)

Autoreninterview Beate Kruse 

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Beate Kruses Buch »Was machen die anderen nachts?«, eine Sammlung melancholischer Sexgeschichten, ist vor Kurzem bei uns erschienen. Wir baten die Autorin zum Interview. Die Fragen stellte Carolin Dahms.

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Diese Frage hast du sicherlich schon öfter gehört, aber wie kommt man dazu, über Sex zu schreiben?

Vor allem schreibe ich ja über misslungene Begegnungen. Das hat damit zu tun, dass Pannensex mit all seinen lustigen Peinlichkeiten so häufig ist, man aber so selten darüber liest. Und weil‘s nichts zu lesen gibt, schreibe ich eben selbst.

Liebe oder Sex, was ist wichtiger?

Wirklich großartig finde ich, wenn beides zusammenkommt. Sex mit Herz. Klingt nach Tierschutzbund, ist aber geil.

Die Protagonistin in deinem Buch benutzt Sex an einer Stelle als Bauch-Beine-Po-Workout. Hast du so was auch schon mal gemacht?

Früher ständig. Inzwischen kann ich auch einfach entspannt daliegen und Sex einatmen und ausatmen. Fürs Workout muss ich jetzt natürlich ins Fitnessstudio.

Glaubst du die Leser_innen deines Buches können etwas von dir lernen?

Ich würde das nie öffentlich zugeben, aber heimlich halte ich mich natürlich für die Sexgöttin. Und bei den Tausenden von Euro, die ich in Tantrakurse investiert habe, wäre es schade, wenn es nicht so wäre. Also: eindeutig ja!

Bitte vervollständige die folgenden Sätze:

Wahre Liebe ist … sowieso immer da.
Sex kann … einen immer aufs Neue überraschen und beleben.
Dates sind … Minenfelder.

Was machst du heute noch?

Mit einem Dreijährigen, den ich heute ins Bett bringe, zu den Liedern aus eurem Buch »Der Reggaehase Boooo« tanzen! Hinterher? Mal sehen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Die Buchpremiere von »Was machen die anderen nachts?« kann man hier nachhören (Lesung mit Kirsten Fuchs):

Nora Gomringer beim Bachmannpreis 2015 

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Unsere Lyrikerin Nora Gomringer wurde eingeladen, bei den Tagen der deutschprachigen Literatur in Klagenfurt (01.-05.07.15) zu lesen. Wir freuen uns mit ihr und sind natürlich auch sehr stolz auf sie, denn der nach Ingeborg Bachmann benannte Literaturwettbewerb ist einer der renommiertesten für junge Autoren im deutschsprachigen Raum.

Die anderen Autoren des #tddl15 sind:

Anna Baar
Michaela Falkner
Valerie Fritsch
Dana Grigorcea-Monioudis
Jürg Halter
Tim Krohn
Saskia Hennig von Lange
Katerina Poladjan
Teresa Präauer
Sven Recker
Ronja von Rönne
Monique Schwitter
Peter Truschner

Nora ist unserem Verlag schon sehr lange verbunden, worauf wir ebenfalls stolz sind. Hier eine kurze Übersicht ihrer Veröffentlichungen bei uns, eine ausführlichere Auflistung gibt es dort.

2006: Sag doch mal was zur Nacht (Gedichte, vergriffen)
2008: Klimaforschung (Gedichte, vergriffen)
2010: Nachrichten aus der Luft (Gedichte, vergriffen)
2011: Ich werde etwas mit der Sprache machen (Essays, Reden, Artikel)
2011: Mein Gedicht fragt nicht lange (Sammelband Gedichte, vergriffen)
2013: Monster Poems (Gedichte)
2014: Wie sag ich Wunder (CD mit dem Wortart Ensemble)
2015: Morbus (Gedichte)
2015: Mein Gedicht fragt nicht lange reloaded (Sammelband Gedichte, erscheint im Juni)
2015: »Ich bin doch nicht hier, um sie zu amüsieren« (Essays, Reden, Artikel, erscheint im Oktober)

Zum besseren Verständnis: Die vergriffenen Gedichtbände »Sag doch mal was zur Nacht«, »Klimaforschung« sowie »Nachrichten aus der Luft« wurden in den Sammelbänden »Mein Gedicht fragt nicht lange« bzw. »Mein Gedicht fragt nicht lange reloaded« neu aufgelegt.

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(Foto: Judith Kinitz)

Literatursalon im Mai: André Herrmann 

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Im Mai gibt es den letzten Voland & Quist Literatursalon vor der Sommerpause und zu Gast ist diesesmal der Leipziger Lesebühnenautor André Herrmann. Im Gepäck hat er sein neues Buch »Klassenkampf« – ein Roman über die Quarterlife-Crisis, über zehn vergebliche Versuche, nicht zum Klassentreffen zu gehen, und über eine Kleinstadt, in der jeder eine Thunderdome-CD besitzt.

Termine:
Montag, 18. Mai 2015, 20.00 Uhr –  Potsdam, KuZe
Dienstag, 19. Mai 2015, 20.00 Uhr –  Jena, Café Wagner
Mittwoch, 20. Mai 2015, 20.00 Uhr –  Leipzig, Horns Erben
Donnerstag, 21. Mai 2015, 20.30 Uhr – Dresden, Thalia Kino

André Herrmann ist studierter Politikwissenschaftler und lebt als Autor in Leipzig. Er ist Gründungsmitglied der Lesebühne »Schkeuditzer Kreuz« und Teil des legendären »Team Totale Zerstörung« mit Julius Fischer, das 2011 und 2012 die Deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam gewann. Als Schöpfer des Begriffs »Hypezig« schreibt er eine wöchentliche Kolumne für das Leipzig-Portal Weltnest und ist Autor der TV-Sendung »Comedy mit Karsten«.

(Foto: Felix Förster)

 

Der Reggaehase Boooo auf großer Sommertour 

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Ab Mai geht der Reggaehase Boooo erneut auf Tour. Dabei hat er natürlich auch sein neuestes Abenteuer »Der Reggaehase Boooo und der gute Ton«. Mit der passenden Musik von Yellow Umbrella wird es mit Sicherheit nicht nur ein Spaß für die Kleinsten der Familie. Hier sind alle Termine im Überblick:

Mai:
02.05.2015, Erlangen, Theater Erlangen, Boooo I
02.05.2015, Leipzig, Neues Schauspiel, Boooo III
03.05.2015, Erlangen, Theater Erlangen, Boooo I
10.05.2015, Plaußig, Rittergut, Boooo II
17.05.2015, Magdeburg, Moritzhof, Boooo I
23.05.2015, Leipzig, Neues Schauspiel, Boooo III
24.05.2015, Radebeul, Schloss Wackerbarth, Boooo III, mit YELLOW UMBRELLA
25.05.2015, Radebeul, Schloss Wackerbarth, Boooo III, mit YELLOW UMBRELLA

Juni:
27.06.2015, Rosslau, This is Ska Festival, Boooo I
28.06.2015, Erlangen, Theater Erlangen, Boooo I
29.06.2015, Erlangen, Theater Erlangen, Boooo I

Juli:
09.07.2015, Darmstadt, Centralstation, Boooo I
06.07.2015, Jena, Kulturarena, Boooo II, mit GREEN RAINJACKETS

August:
01.08.2015, Burg Herzberg, Boooo II
02.08.2015, Burg Herzberg, Boooo III

September:
19.09.2015, Stuttgart, Merlin, Seefest, Boooo I
20.09.2015, Stuttgart, Merlin, Seefest, B
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reggaehase boooo auf der bühne

Literatursalon im April: Beate Kruse 

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Im April besucht Beate Kruse den Voland & Quist Literatursalon und liest aus ihrem Kurzgeschichtenband »Was machen die anderen nachts?«
Die Ex-Sexkolumnistin des MAGAZINs gewährt uns Einblicke in das Berliner Nachtleben: von »Wann ist es Liebe?« über »Spielt die Größe eine Rolle?« bis hin zu »Wie geht richtiger Sex?« werden alle wichtigen Fragen rund um Körper, Liebe und One Night Stand beantwortet. Und zwar von einer, die es wissen muss …

Termine:
Montag, 13. April 2015, 20.00 Uhr –  Potsdam, KuZe
Dienstag, 14. April 2015, 20.00 Uhr –  Jena, Café Wagner
Mittwoch, 15. April 2015, 20.00 Uhr –  Leipzig, Horns Erben
Dienstag, 21. April 2015, 20.30 Uhr – Dresden, Thalia Kino

Beate Kruse ist seit ein paar Jahren 35, lebt in Berlin, hat einen netten Job, interessiert sich aber im Grunde nur für ihren Bauchnabel bzw. für Form und Funktion diverser Körperteile. Mittlerweile hat sie alle Zeitungsabos gekündigt, die Bildungsbürgerbibliothek ins Antiquariat getragen und steht zu ihrer Obsession.

Hier gibts ne kleine Kostprobe einer Lesung mit ihr: