Mit einem Fuss draussen

Nominiert für den Literaturpreis für Magic, Pop und Ewigkeit

In einer mittelgroßen Schweizer Stadt lauert einer im Schilf. Es ist Gerhard, selbsternannter Kommissär, schrulliger Protagonist und eigenwilliger Erzähler in Anaïs Meiers Debütroman. Im See des Parks, in dem er jeden Morgen und jeden Abend seinen »Flamingo« macht, um Kontakt zum Universum herzustellen, sieht er einen Fuss. Gerhard, der einsiedlerisch am Rande der Gesellschaft lebt, will den Frieden im Park wieder herstellen und macht sich auf, um diesen Kriminalfall zu lösen. Dabei kommt es zu Kontakten mit der Außenwelt: Er trifft auf biertrinkende Angelfischer mit ihrem Vereinspräsidenten Krückenpatrick, eine dauerbekiffte Jugendgang, nachtwandernde Hundehalterinnen, einen schmierigen Lokalreporter und die Parkwächterin Blüehler, die gar nicht so schlimm ist wie anfangs gedacht. Sie alle haben wie Gerhard weder Geld noch Perspektiven, aber sie haben den Park: Und der bedeutet ihnen die Welt.

Stimmen

»Anaïs Meier erzählt vom Leben am Rand, vom Aufgeschmissensein und Aufgehobensein in einem bitterschönen Kosmos, in dem eine Ente spricht, Angelfischer Böses im Schilde führen und eine Leiche im Teich auftaucht. Man möchte noch viel länger als die Geschichte dauert, dort bleiben.«

Gianna Molinari

»Endlich! Kommissär Gerhard ist Kult!«

Michelle Steinbeck

»An R. Walser geschult. Gern empfohlen.«

ekz-Bibliotheksservice

»Anaïs Meier vermag aus Alltagsmüll Gold zu schürfen und wer kann das schon von sich behaupten?«

Robert Renk, Prosafestival Innsbruck