Spiele ohne Grenzen

Aus dem Slowenischen von Erwin Köstler

Aus der Flüchtlingskrise ist in naher Zukunft ein lukratives Geschäft geworden: Während die einen Leichen aus dem Meer sammeln, um diese und deren Habseligkeiten zu Geld zu machen, begeben sich die anderen zu den gekenterten Flüchtlingsbooten, um die Überlebenden als billige Arbeitskräfte zu verkaufen — beides wird von der EU subventioniert. Und dann gibt es noch jene, die illegalerweise versuchen, die Geflüchteten sicher an ihre Ziele zu bringen.
Der Leichensammler Kastelic gerät zwischen die Fronten und seine Überzeugung aus den Fugen, als er eine fliehende Somalierin mit Baby in Obhut nimmt …

  • Spiele ohne Grenzen
    Buch 18.00 EUR
    gebunden
    160 Seiten
    11. Oktober 2017
    9783863911843
    9783863911843
  • Spiele ohne Grenzen
    ebook 9.99 EUR
    ePub
    11. Oktober 2017
    9783863911911
    9783863911911
Pressestimmen

Wer ›Spiele ohne Grenzen‹ liest, merkt, was uns leider noch zu oft entgeht: Auch ›kleine‹ Sprachen haben brilliante Erzähler. Gut 70 Prozent der belletristischen Übersetzungen in Deutschland wurden 2016 aus dem Englischen übertragen. Diese Obsession der großen Verlage mit anglo-amerikanischen Autoren verstellt den Blick auf Talente wie Skubic. Talente, die etwas zu sagen haben, über das Europa von heute und morgen.

Marten Hahn, Deutschlandfunk Kultur

Es ist wieder so ein Buch aus der Reihe ›Sonar‹ von Voland & Quist, in dem deutlich wird, wie intensiv und anspruchsvoll sich Autoren aus Ost- und Südosteuropa mit den wirklich großen Fragen Europas beschäftigen.

Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung

Hierin beschäftigt sich der Autor in einer durchaus dystopischen Erzählung mit dem Fortgang der Flüchtlingskrise [...].

Bücherherbst

Andrej E. Skubic entfaltet in seinem neuen Roman die Idee einer kompletten kapitalistischen Verwertung der Fluchtbewegung nach Europa.

Christoph Kutzer, Melodie & Rhythmus