Einer hätte gereicht —  Nadja  Schlüter
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/ Nadja Schlüter
Einer hätte gereicht

Geschwister können uns sehr vertraut sein oder sehr fremd. Wir können sie lieben oder hassen. Aber immer ist die Verbindung von Geschwistern eine besondere – einzigartig, oft eigenartig. In zehn Erzählungen lotet Nadja Schlüter aus, was es heißt, sich auf diese ganz eigene Art nah zu sein. Da ist die kauzige Frau, die ihren Bruder bisher gar nicht kannte und jetzt zu sehr mag. Ein junger Mann, der daran verzweifelt, dass er seinen Bruder viel zu gut kennt. Da sind die zwei Fremden im Zug, die spontan ein Geschwisterpaar spielen, um einen aufdringlichen Betrunkenen abzuwehren. Und wie wäre es eigentlich, wenn wir uns in der Zukunft den Bruder oder die Schwester selbst aussuchen könnten, statt sie einfach als Blutsverwandte vorgesetzt zu bekommen?

Pressestimmen

  • »Die Kurzgeschichten sind mal lakonisch, mal bitter und immer einfühlsam. Jede für sich ein kleines Meisterwerk.«

    (Kathrin Hollmer, freundin)
  • »Zwei Dinge sind es vor allem, die das Buch zu einem bemerkenswerten Debüt machen: Zum einen ist das die sehr empathische, gleichzeitig aber sehr unterhaltsame Erzählweise, die die so unterschiedlichen Gefühle wie Verlustangst, Anziehung, Nähe, Enttäuschung, Scham [...] unmittelbar erlebbar machen. [...] Zum anderen ist es die Sprache, die auf einem hohen Niveau mit großer Varianz agiert.«

    (Christian Eidloth, ekz)

Leseproben


 

Termine mit Nadja Schlüter

  • 21.09.2017  

    Buch in der Au, München

  • 16.11.2017  

    Buchhandlung Reuffel, Koblenz