Ansichten eines alten Kamels

Ein Altersheim brennt. Der Autor Michael Stauffer geht spazieren und pflückt einem Hund einen USB-Stick vom Halsband. Er findet die unglaubliche Geschichte von Henri Choffat, der kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag erfährt, dass er zweiundzwanzig gen-ähnliche Doppelgänger hat. Eine ominöse Genfer Behörde bietet ihm eine Sofortrente, wenn er im Gegenzug seine Lebensgeschichte liefert. Als Choffat für ein knappes Jahr ins Altersheim zieht, um dort seine Biografie zu verfassen, entdeckt er Unglaubliches.

  • Ansichten eines alten Kamels
    book 16.90 EUR
    gebunden
    144 Seiten
    3. März 2014
    9783863910648
    9783863910648

Die Story trägt absurde Züge und legt den Blick auf bedenkliche gesellschaftliche Tendenzen frei. [...] Ein kompakter Lesespaß zum Nachdenken.

Dimo Rieß, Leipziger Volkszeitung

Ein Autor, der aus den gängigen Mustern fällt. Michael Stauffer schreibt alles andere als gefällig ... Er ist auf jeden Fall eine markante, wenig verwechselbare, zugespitze Stimme in der deutschsprachigen Literatur der Schweiz.

Martin Schwarz, hr2 Kultur

Choffats tagebuchartige Einträge [sind] zwar kurzweilig und amüsant zu lesen, nicht zuletzt wegen Stauffers Hang zum Vergnüglich-Grotesken – die Geschichte als solche bleibt aber merkwürdig und bizarr, genauso wie die Machenschaften von geheimen Überwachungsorganisationen.

Gisela Feuz, Der Bund

Stauffer breitet als Verfasser des Romans ein kafkaesk anmutendes Thema mit vereinzelt dürrenmattschen Figuren aus.

Christophe Pochon, Bieler Tagblatt

Sehr lustig, sehr schräg, also – wie alles von Dichterstauffer: Lesen!

Jess Jochimsen

Ein Roman von erschreckender Aktualität, dabei herrlich komisch und spannend erzählt.

Das Magazin

Unter dem Strich ein echter Stauffer mit viel Witz, Drive und Überraschungseffekten, der in ›Ansichten eines alten Kamels‹ eine Geschichte à la ›Einer flog übers Kuckucksnest‹ entspinnt. – Nur ganz anders.

Torsten Woywood, Was liest du?

Ein Meister des Erbost-Schreibens

Lukas G. Dumelin, St. Galler Tagblatt

Der Roman ist schräg, originell, hat aber auch eine ernste Seite.

Christine Hunziker, Syndicom

Ein wenig verrückt, viel knackiger Stoff auf übersichtlichen 144Seiten, und lustig ist es auch.

Valentin Kimstedt, TagesWoche

Der Quatsch des Michael Stauffer ist nicht einfach Quatsch. Vielmehr nähert sich der Autor, der am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste in Bern unterrichtet, über Umwege ins Absurde den gesellschaftlichen Problemen dieser Tage. Umso schöner, dass die Leser und Zuschauer vom ›Dichterstauffer‹ darüber herzhaft lachen können.

Simon Rayss, Märkische Online Zeitung
Michael Stauffer

Bela Schmitz, von seiner Frau verlassen, schmeißt hin, beginnt zu wandern, und zwar so richtig, bis ihm die Füße schmerzen. Er spaziert durch neblige Landschaften, trinkt Schnaps und isst riesige Schinkenbrote, verteilt goldene Pilgervisitenkarten an die Menschen, die er unterwegs trifft, und hofft, sowohl zu vergessen als auch zu sich zu finden. Auf der CD

  • Pilgerreise
    ebook 9.99 EUR
    ePub
    2. September 2012
  • Pilgerreise
    Buch 19.90 EUR
    240 Seiten
    2. September 2012