Liebesroman —  Alida  Bremer (Übersetzerin) /  Ivana  Sajko
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/ Alida Bremer (Übersetzerin) / Ivana Sajko
Liebesroman

Aus dem Kroatischen von Alida Bremer
Ausgezeichnet mit dem Internationalen Literaturpreis 2018 des Hauses der Kulturen der Welt

Ivana Sajko führt uns in einen Krieg zwischen Küche und Schlafzimmer: Er, ein arbeitsloser Humanist, versucht die Welt zu verändern und einen Liebesroman zu schreiben. Sie, eine passable Schauspielerin, hat den sicheren Job im Theater gekündigt und kümmert sich um das gemeinsame Kind. Er ist berauscht, sie ist besorgt. Beide kreisen sie umeinander und dem Abgrund entgegen.

»Als ich Ivana Sajko das erste Mal traf und ihre Texte hörte und las, wusste ich sofort, das ist was Besonderes. Da spürte ich die Kraft ihrer Sprache, die Schmerzen der Liebe und des Krieges, und ich war getroffen von diesem klaren und poetischen Sajko-Sound.«

Clemens Meyer

Pressestimmen

  • »Es ist dies ein Sound, der von politischen und ökonomischen Leerstellen erzählt, die die Menschen in Bulgarien, Rumänien, Ungarn und den ehemals jugoslawischen Staaten bis heute spüren. [...] Ivana Sajko erzählt in bestürzenden Szenen davon.«

    (Jörg Schieke, MDR Kultur)
  • »Wir identifizieren uns und erkennen: So oder so ähnlich entgleiten uns allen manchmal die Dinge - Kommunikation, Ideale, Liebe. Wunderbar ist die schlichte, knackige Sprache des Buches, die laut hasst - und leise versöhnt [...] Dieser zwischenmenschliche Zauber, der abhanden gekommen ist, oder zumindest vergessen wurde, vor allem aber: vergiftet vom Übel ›da draußen‹. Kraftvoll und intensiv feiert Ivana Sajko diesen traurigen Umstand. Das ist unbedingt lesenswert.«

    (Juliane Bergmann, NDR Kultur)
  • »Ein Trauerspiel, perfekt in Szene gesetzt.«

    (literaturpalast, instagram)
  • »Atemlos, mit wenig Punkt und Komma. Ihre Helden: ein namenloses Paar in einem mediterranen Nirgendwo, einander in Hass zugetan. Ein harter, großer Roman.«

    (Neue Presse)
  • »Ich bin wirklich (Verzeihen Sie den Ausdruck) geflasht. Was für ein unglaublich toller Roman. Diese Sprache! (Auch ein großes Lob der Übersetzerin!) Danke, dass Sie dieses Buch verlegen und vor allem in dieser schönen Ausstattung, es ist auch optisch ein Genuss!«

    (Katja Schneider, stories! Die Buchhandlung)
  • »Mit großer sprachlicher Intensität schildert Ivana Sajko diese Beziehung. [...] Ein wirklich außergewöhnliches Buch, beklemmend und fesselnd.«

    (Cornelia Wolter, Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
  • »Ein wirklich schönes Schmerzensbuch.«

    (Tomo Pavlovic, Stuttgarter Zeitung)
  • »Ivana Sajkos ›Liebesroman‹ ist keine Romanze, viel eher eine Tragödie. Oder eine Bilanz aus dem heutigen Kroatien, das die Autorin ›die ausgeplünderte Provinz‹ nennt. Hauptdarsteller sind ein junges erfolgloses Künstlerpaar, ein Kind, eine Wohnung, ein Nachbarn und ein ganzes Land aus den Fugen. Jeder ist jederzeit bereit zur Rebellion, bereit in die Luft zu gehen wie ein ›Vulkan‹. Ivana Sajko setzt wuchtige Worte so ein, dass sie Helle erzeugen, für die Alida Bremer eine mitreißende Sprache gefunden hat.«

    (Verena Auffermann)
  • »Sajko gelingt es in dem – meisterlich übersetzten – Roman, das ganze Elend der Gesellschaft aus zwei Menschen heraus zu erzählen. Man kann lesen, wie Gefühle entstehen, sich verstärken, mit Gedanken vermischen, wie sie falsch werden und absterben. [...] Es ist nicht der romantischste Liebesroman, aber doch einer der ganz wenigen wahrhaftigen.«

    (Norbert Mappes-Niediek, Frankfurter Rundschau)
  • »Wie erdrückend die nicht endenden Missverständnisse sind, wie erlösend eine Pause wäre: All das muss Ivana Sajko [...] keinen Erzähler sagen lassen, die Sprache selbst verrät es: mit dem Tempo dieses Textes, mit einer unglaublichen Dynamik, die beim Lesen fasziniert und im Leben erschöpft.«

    (Marie Schoeß, Bayern 2)
  • »Ivana Sajko zeigt in ihrem ›Liebesroman‹ viel Innenschau, aber auch virtuos ein Leben zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.«

    (Sarah Legler, Buchkultur)
  • »Ein furioses Buch.«

    (Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung)
  • »Die Erzählung von Liebesroman setzt da ein, wo laut Tucholsky ›abjeblendt‹ wird. In der Zeit nach dem ›Happy End‹, das zwei Menschen zueinander geführt hat.«

    (Christa Nebenführ, der Standard)
  • »Mit ihrem Liebesroman hat Ivana Sajko erneut einen Roman geschrieben, der wie nur wenige den Nerv der Zeit trifft, frei von sich selbst bespiegelndem Subjektivismus und Larmoyanz.«

    (Tomas Fitzel ,SR 2)
  • »Sajko erzählt die Geschichte vom Künstlerpaar in seitenlangen, beinahe aggressiv anmutenden und wunderbar ins Deutsche gebrachten Sätzen. Stellenweise nimmt der Roman essayistische Züge an und verwandelt sich in eine kluge Analyse, die zwar von kroatischen Verhältnissen ausgeht, aber auch viel über hiesige Zustände erzählt.«

    (Katharina Bendixen, :logbuch, Kreuzer)

Leseproben


 

Termine mit Alida Bremer (Übersetzerin)

  • 21.01.2019  19:00

    Haus des Buches, Leipzig

Termine mit Ivana Sajko

Zur Zeit keine Termine.

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