Gottesanbieterin —  Nora  Gomringer
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/ Nora Gomringer
Gottesanbieterin

2. Auflage

Immer öfter lässt sich Nora Gomringer die Gretchen-Frage stellen, sie antwortet in Essays, Reden, Geschichten und natürlich: in Gedichten. Das geschieht oft komisch und mit einem Augenzwinkern, ihr und jedes Gläubigsein ist persönlich. Die Lyrikerin hat sich zuletzt mit irdischen Ängsten, Krankheiten und Phänomenen des Oberflächlichen beschäftigt, doch das Metaphysische wohnte dem schon immer inne – und denken wir an Gomringers Wanderung mit einem lispelnden, über die Einsamkeit des Menschen sprechenden Hermelin, so wundert es kaum, dass erneut eine tierische Begegnung Auslöser für die in diesem Band versammelten Gedichte ist: Schon vor vielen Jahren traf die Dichterin auf eine riesige Heuschrecke im US-amerikanischen Hinterhof ihrer damaligen Gastfamilie: die Gottesanbeterin. Es war diese einstündige Begegnung des Schweigens, die Gomringer zur Hinterfragung des irdischen Seins und der Vielgestaltigkeit von Religion gebracht hat, jenem »geschmacksverstärkenden, mal verträglichen, mal unverträglichen Glutamat des Seins«.

Der vorliegende Gedichtband versammelt eine Auswahl der von Gomringer seither unternommenen Betrachtungen des Dies- und Jenseitigen.



Pressestimmen

  • »Neben poetischen Miniaturen, die der Mode entsprechend das Sakrale dekonstruieren und ›gott und toast‹ in einem Zug auftischen, erweisen sich jene Texte als am eindrucksvollsten, die der Macht des Übernatürlichen Raum gewähren.«

    (Björn Hayer, Neue Zürcher Zeitung)
  • »... Texte [...], in denen sie sich mit der Brüchigkeit und Endlichkeit des Lebens und der menschlichen Rollenspielerei beschäftigt.«

    (Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung)
  • »Alles typisch Nora Gomringer - verspielt, verblüffend, mit Lauten gemalt. Zuletzt hält die Gottesanbieterin uns den Spiegel vor: Glaube ich? Und wenn ja, woran?«

    (Katrin Schumacher, 3sat)
  • »Im silbrig-spiegelnden Gedichtband erblickt der Leser, die Leserin sich selbst. Nora Gomringer schreibt sich darin die Trauer über den Tod des nahen Freundes vom Leib; aber nicht nur das. Sie rührt an die grossen Themen des Lebens, Abschied, Wandlung, Liebe, eher noch, sie packt die grossen Themen mit beiden Händen, dichtet nah am Leben.«

    (Ivana Pribakovic, SRF)
  • »Die Religion durchzieht alle fünf Kapitel von Nora Gomringers Lyrikband, dem übrigens eine Audio-CD beigelegt ist, auf der die Dichterin selbst sämtliche Gedichte vorliest – ein großer Gewinn und eine wertvolle Interpretationshilfe. Zara Teller illustrierte den Gedichtband mit Schwarz-Weiß-Fotografien, Skizzen und grafischen Elementen sehr stimmig.«

    (Philipp Adolphs, Stimmen der Zeit)
  • »Und immer wieder findet man sich selbst, schon im Blick auf das silberne Cover spiegelt man sich. Mag das Cover glänzen, noch mehr glänzt der Inhalt.«

    (Stefan Möller, LEO Magazin)
  • »Die poetische Kraft und sprühende Energie der vielgestaltige Texte kommt aus dieser Quelle und der dichterischen Arbeit: Die Poetin schaut sehr genau und nimmt wahr, auf und an, was ist, was fehlt. Sie holt heraus und zerrt ans Licht, stellt dar und klar, schreibt auf und ab, hält fest, macht klar und manchmal scharf - in jeder (!) Hinsicht - was ihr ins Auge springt und an die Nieren geht, was ihr aufgeht, in den Sinn kommt und auf dem Herzen liegt.«

    (Walter L. Buder, Voralberger KirchenBlatt)
  • »Nora Gomringers Werk als Literatin (...) und Literaturvermittlerin verdeutlicht eine große Sprachlust, die sich auch in ihrem neuen Lyrikband artikuliert. Die Erinnerung an die Beobachtung einer großen Heuschrecke in einem US-amerikanischen Hinterhof wird darin zum Auslöser vielschichtiger poetischer Betrachtungen über Existenzielles, vornehmlich im Angesicht ihres Glaubens.«

    (Markus Jäger, ekz)
  • »Gedichte, die ohne die Selbstgefälligkeit verrätselter Sprache auskommen; sie sind zugänglich in Worten und Sprachbildern, überraschend auch, rau und gelegentlich ins Lächeln lockend. Beigelegt ist eine CD, auf der die Autorin  selbst ihre Gedichte vorträgt - und das kann sie!«

    (Dorothee Tröger, Korrespondenzblatt)
  • »Der neue Band stimmt nachdenklich, ist kritisch und klagt an.«

    (Herbert Fuchs, literaturkritik.de)

Video


 

Termine mit Nora Gomringer

  • 07.11.2020  19:00

    Literaturhaus, Freiburg i.B.

  • 08.11.2020  15:00

    Literaturhaus, Freiburg

  • 14.11.2020  

    Hotel Beau-Séjour, Luzern

  • 15.11.2020  

    Südpol, Luzern

  • 17.11.2020  

    Jean-Paul-Gymnasium, Hof

  • 21.11.2020  

    Leipzig, Leipzig

  • 14.12.2020  

    Alte Schmiede, Wien

  • 15.12.2020  

    Alte Schmiede, Wien

  • 28.01.2021  

    Loge, Luzern

  • 13.03.2021  23:00

    Schlossliteraturnacht, Ettlingen

  • 27.03.2021  

    Wortlaut Literaturfestival, St. Gallen

  • 20.04.2021  19:30

    Literaturhaus, Hamburg

  • 25.04.2021  

    Literaturhaus, Krems

  • 21.05.2021  

    Donnersberg,

  • 04.09.2021  19:30

    Kniestedter Kirche, Salzgitter

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