Rückblick Slam 2006

Vergangene Woche waren wir beim Slam 2006 in München. Eine Riesenveranstaltung mit zig Vorrunden, Halbfinals, Themenslams etc. Und obwohl einige sehr gute Poeten meiner Meinung nach unverdient früh ausgeschieden sind, waren die Halbfinals und die Finale im Team und Einzel hochklassig.

Das Team-Finale am Samstag gewannen unsere beiden LSD-Lesebühnen-Autoren Micha Ebeling und Volker Strübing. Das (favorisierte) Team SMAAT hat richtig gerockt, aber Team LSD überzeugte mit einem aberwitzigen Sittenbild Deutschlands („Strübeling – seit Goethe und Schiller das fetteste Ding“, zum Nachhören hier) sowie einer titellosen, vertrackten, abwechselnd vorgetragenen Mediensatire (?), zum Nachhören hier. Man beachte den frenetischen Applaus! Hier noch ein Interview mit den beiden bescheidenen Siegern. Herzlichen Glückwunsch auch von uns!

Beim Einzel-Finale in den Kammerspielen stand dann auch Volker Strübing auf der Bühne, ins Stechen (die besten vier) schafften es dann aber Felix Römer, Lars Ruppel, Marc-Uwe Kling und Tobias Borke. Felix’s Text über seinen Großvater im WK II bescherte Gänshaut und die Gewissheit: Das wars, da kann nix mehr kommen. Kam dann aber doch: Marc-Uwe Kling. Seine „Anklage“ als Vertreter der Generation Praktikum hatte einfach alles: Humor, Tiefe und dazu noch eine mitreißende Performance. Er gewann dann knapp aber verdient.

Sehr lesenswert und anschaulich wie immer: Volkers Blogpost aus der Sicht eines Teilnehmers.

Hier noch ein paar visuelle Eindrücke vom Slam 2006:

Hablbfinale im Literaturhaus

Halbfinale im Volkstheater München

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.