Saša Stanišić im Horns Erben Leipzig

Hiermit eröffnen wir mal eine neue Rubrik in diesem Blog: „Stiefbücher“, d.h. Bücher die wir gut finden, auch wenn sie nicht bei uns erschienen sind. (Aber gerne bei uns hätten erscheinen können ;-) ). Ich war nämlich gestern bei der Lesung von Saša Staniši? im Horns, organisiert von voneinander hören. An seinem Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ kam man ja in den letzte Wochen nicht mehr vorbei: Shortlist für den Deutschen Buchpreis, Rezensionen, Interviews, Lesereise etc..

Es geht um einen außergewöhnlich fantasievollen bosnischen Jungen namens Aleksandar, dem seine Fabulierlust hilft, das Leben in Deutschland nach der Flucht vor dem Jugoslawischen Bürgerkrieg zu meistern. Gespickt ist das Ganze mit zahlreichen aberwitzigen, kuriosen und tragikomischen Anekdoten aus der Zeit vor dem Krieg und verpackt in eine dichte und bildhafte Sprache voller origineller Metaphern und Ideen.

Saša kann aber auch noch sehr gut vorlesen und hatte uns (das Publikum) bald in der Tasche: Vor meinem inneren Auge lief das Gehörte flüssig wie ein Film ab. Der Schlussapplaus war dann auch entsprechend lang.

Am Sonntag liest er übrigens im MDR Lese-Café im Leipziger Pfeffermühlenclub. Hingehen!

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