Ist hier das Jenseits, fragt Schwein

Seit ein paar Wochen ist Schwein allein. Trübe blickt es aus dem Fenster. Irgendwo hinter diesem Himmel wird noch ein Himmel sein und dahinter noch einer. Gut, dass Dachs einen Apparat erfunden hat, mit dem sich in Gottes Wohnung wechseln lässt. Dort sitzen sie dann, mit dem Schöpfer am Küchentisch und zitternd nimmt etwas seinen Anfang.

»Ist hier das Jenseits, fragt Schwein« erzählt vom Glück Verbündete zu finden. Von Fernweh und der Sehnsucht nach dem Bekannten. Vom Diesseits, vom Jenseits und den wunderlichen Weiten dazwischen.

Autorin im Gespräch: Buchpremiere im Literaturhaus Berlin am 15.02.22

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In einer bildstarken Sprache entführt Noemi Somalvico in ihrem Debütroman »Ist hier das Jenseits, fragt Schwein« mit Humor und Poesie vom Diesseits ins Jenseits und in die wunderlichen Weiten dazwischen.

Literaturpreis Kanton Bern

Mit »Ist hier das Jenseits, fragt Schwein« ist der Schweizerin Noemi Somalvico letztlich eine sehr liebevolle und tröstliche Geschichte über Freundschaft gelungen, die ohne plakative Gesten oder großes Getöse auskommt.

Ingo Eisenbeiß, SR2 Kulturradio

In der Masse neuerer literarischer Debüts, die sich vor allem um die realistische Darstellung menschlichen Lebens im Spiegel sozialer Probleme drehen, fällt Somalvico […] durch die erzählerische Grundentscheidung ihres Romans als außergewöhnlich auf.

Hanna Engelmeier, Zeit Online

Ein sehr menschliches und anrührendes Bestiarium. Noemi Somalvico gelingt dazu etwas Unmögliches: Sie schreibt gleichzeitig La Fontaines Fabeln und Daniil Charms’ absurde Erzählungen fort. Saukomisch zwar, aber sie meint es tierisch ernst.

Lukas Bärfuss

Souverän stellt Noemi Somalvico die ewige Frage nach dem Warum [...] und ist dabei auch noch wahnsinnig komisch.

Katharina Bendixen, Kreuzer

Jedes Wort in Somalvicos kurzen Kapiteln ist trittsicher gesetzt, alle Charaktere schälen sich klar und deutlich aus der Geschichte heraus [...]. Die [...] Absurdität dieser Szenerie tröstet nicht über die Alltäglichkeit hinweg, sondern lässt sie ganz im Gegenteil noch stärker hervortreten.

Katia Schwingshandl, Buchkultur

Somalvico schreibt einen Roman, der lyrischer nicht sein könnte. Jeder Satz sitzt, klingt und hallt nach - trotz der absurden Bilder oder gerade deswegen.

Caterina John, literaturblatt.ch

Dieses Büchlein traf genau meinen Humor: angenehm trocken, mega menschlich und vor allem ziemlich liebevoll im Detail. I liked!

Anne Sauer, fuxbooks

Überraschend philosophisch und wunderbar unterhaltsam.

Nicole Kiendl, Bücherwurm_in

[Noemi Somalvico schafft] Bilder, die mit sehr wenig sehr viel aussagen. [Das Buch ist] sehr erfrischend, ein sehr spezielles Erlebnis.

Leonora und Vera, wortreich-Podcast

Mit diesem Buch kommen wir dem Fehler im System ein Stück näher. Absurd gut.

Ludwig Lohmann, blauschwarzberlin

Schade, dass dieses Buch so kurz war! […] Einzigartige Schreibgedankenkunst…

Antonia von Wissel, LiteraturInitiative Berlin

Eine kleine, feine literarische Überraschung, die […] wärmstens empfohlen sei.

Verena Burkeljca, ekz Bibliotheksservice