Ausgezeichnet mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis 2021

Lux bricht aus. Sie reist in die USA, macht sich auf die Suche nach dem Wahren, dem Gefährlichen, das die Glasglocke über ihr zum Splittern bringt. Sie trifft Kat. Eine junge, irritierend schöne Frau, eine amerikanische Nomadin mit schneeweißem Haar. Gemeinsam begeben sie sich auf einen Roadtrip von Osten nach Westen, quer durch die USA, bringen sich gegenseitig an ihre Schmerzgrenzen, laufen aus dem Ruder. Lux ist auf der Jagd nach sich selbst. Aber was will Kat?

Ein Roman über das, was vom amerikanischen Traum zwischen all seinen Kopien übrigbleibt, und ein hypnotischer Abgesang auf die Welt der schönen Bilder, leuchtend und poetisch wie grausam und roh. Eine Geschichte über Vertrauen und Missbrauch, über Macht und Verletzlichkeit.

Stimmen

Wo nimmt Olivia Kuderewski nur diese subversive Kraft her? So poetisch hat seit Krachts '1979' niemand mehr die Existenz seiner Figuren zerstört.

Ludwig Lohmann, blauschwarzberlin

Für mich hat die Geschichte etwas Elektrisches, sie blendet (...), sie strömt, funkt und zischt. Sie tut stellenweise echt weh, erinnert an »Thelma and Louise«, dann wieder eher an »Paradise Lost« und am Ende sitzt man etwas atemlos auf der Couch und denkt: wtf, was für ein Debüt!

Dr. Jasmin Humburg, leaf.and.literature

Ein fesselndes Debüt [...].

Eileen Schüler, Litaffin

[...] Olivia Kuderewski besitzt ein Talent für den schrägen Blick, der wahrnimmt, was wir sonst lieber ausblenden. Ihre Lust am Sezieren lässt uns erkennen, wie das Hässliche, das Grausame als gleichsam böse Frucht dem Schönen innewohnt.

Nora Eckert, literaturkritik.de

Von seltener Intensität und Nähe. Olivia Kuderewski schaut durch ein Brennglas, bis der Blick schmerzt. Die Autorin schreibt dort weiter, wo die meisten anderen aufhören.

Gallus Frei-Tomic, literaturblatt.ch

Ein düsteres und atmosphärisches Roadnovel.

Frank Rudkoffsky, Das Stuttgartmagazin LIFT