Pilgerreise —  Michael  Stauffer
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/ Michael Stauffer
Pilgerreise

Roman

Bela Schmitz, von seiner Frau verlassen, schmeißt hin, beginnt zu wandern, und zwar so richtig, bis ihm die Füße schmerzen. Er spaziert durch neblige Landschaften, trinkt Schnaps und isst riesige Schinkenbrote, verteilt goldene Pilgervisitenkarten an die Menschen, die er unterwegs trifft, und hofft, sowohl zu vergessen als auch zu sich zu finden.


Auf der CD zum Buch befindet sich ein Hörspiel von Michael Stauffer: »Mein Motto: Mutter« (SRF 2008).

Michael Stauffers Lesung aus dem Roman kann man bei Soundcloud nachhören.

Pressestimmen

  • »Ein ungewöhnlicher und ungewöhnlich wertvoller Roman.«

    (hr2)
  • »Wohin einerseits zu viel, andererseits zu wenig Menschenliebe führt, zeigt Michael Stauffer in seinem absurden, lustigen Pilgerbuch, in dem sich ein Verlassener hoffnungslos verrennt, beziehungsweise verwandert.«

    (1live)
  • »Eine wunderbare Satire über Männer auf dem Selbstfindungstrip.«

    (SonntagsZeitung Zürich)
  • »›Pilgerreise‹ ist eine Satire auf den Menschen, der seine Kraft in einen überlangen Weg zu sich selbst investiert, um den Mut zu finden, zu verstehen, was er längst verloren und was er gewonnen hat. Sprachlich pendelt Michael Stauffer zwischen einem äusserst fantasievollen Humor des Grotesken und schmerzhaft-schönen Sätzen, die einen direkt in den Magen treffen.«

    (Das Kulturmagazin)
  • »Michael Stauffers Roadtrip liest sich äußerst vergnüglich, und wer möchte, kann hier auch den einen oder anderen Seitenhieb auf die ›Pilger-Mode‹ der letzten Jahre finden.«

    (Literaturkurier)
  • »Witz und Parodie in ›Pilgerreise‹ entstehen durch die übertriebene Gespürigkeit und Gemächlichkeit, mit der Stauffer Bela Schmitz seine Gefühle und Erkenntnisse rapportieren lässt. [...] Aber Stauffer ist ein zu begabter Autor, als dass die Wahrheit seiner Figuren sich durch ein bisschen Spötteln auf Distanz halten liesse. Dafür bringt der simple, uncoole Bela die Dinge zu oft und zu präzise auf den Punkt.«

    (Susann Sitzler, Baseler Zeitung)
  • »Eine Abrechnung, ein Bekenntnisbuch. Das uns Verzweiflung und Scheitern allerdings in ihren komischen Seiten zeigt. [...] Das Alltägliche, nicht selten erbärmlich, wendet dieser Autor ins Skurrile. Sein Text zeichnet Karikaturen und läd uns zum nachsichtigen Lachen ein.«

    (Thomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten)
  • »Natürlich bleibt Bela ein Kauz und es wäre ja auch furchtbar wenn nicht. Aber seine ›Pilgerreise‹, die sich rotzig, liebenswert und geistreich liest, hat eine heilsame Richtung.«

    (TagesWoche)
  • »Wie trocken und unvorhersehbar Stauffer seinen Helden anlegt, ist allerdings äußerst bemerkenswert. Diese Pilgerreise gerät zu einem mitunter absurden, oft drastischen und immer höchst unterhaltsamen Trip.«

    (Tiroler Stadt- und Straßenzeitung 20er)
  • »Ein echter Männerroman, der durch das beigelegte Hörspiel noch ein bisschen mehr Tiefe bekommt. Und wenn es eine Satire ist, dann eine auf all die Mädchenromane über kitschige Märchenprinzphantasien, über alle diese ZDF-Heimat-Filmchen, in denen die Männer immerzu gut betuchte Idealgestalten sind.«

    (Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung)
  • »Hell zündet einem die Ironie in den Sätzen Stauffers entgegen [...] Einmal angefangen legt man das Buch nicht mehr aus der Hand. Liest und liest, vorwärts gepeitscht von Stauffers Humor und Sprache, dieser direkten, manchmal unflätigen, sich mehr am Gesprochenen orientierenden. Man liest und reist weiter mit Bela bis ans Ziel.«

    (Simone Tanner, Bieler Tageblatt)
  • »Michael Stauffers ›Pilgerreise‹ ist ein urkomischer, vor intelligent unterhaltenden Szenen nur so strotzender Roman über einen Mann, der sich selbst längst gefunden hat und jetzt noch darauf wartet, dass auch alle anderen ihn finden.«

    (Susanne Müller-Benson, Literarischer Monat)
  • »›Pilgerreise‹ von Michael Stauffer, im wunderbaren Verlag Voland & Quist erschienen, ist ein fantasievolles Buch, eines, das emotional trifft, auf die eine oder andere Weise – niemand wird dieses Buch unberührt lesen können.«

    (Jannis Plastargias, faustkultur.de)
  • »Bela lässt goldene Pilgervisitenkarten anfertigen, macht sich auf den Weg, schreibt fleißig Postkarten, lernt viele Menschen kennen, verschreckt einige davon und hat einen großen Plan. Dass das Ganze eine bitter-böse Satire ist, braucht eigentlich kaum erwähnt zu werden. Wie trocken und unvorhersehbar Stauffer seinen Helden anlegt, ist allerdings äußerst bemerkenswert. Diese Pilgerreise gerät zu einem mitunter absurden, oft drastischen und immer höchst unterhaltsamen Trip. Fünf Wanderstöcke hoch!«

    (Markus Köhle, DUM - Das ultimative Magazin)
  • »Ernst und Satire subtil ausbalanciert.«

    (Beat Mazenauer, viceversaliteratur.ch)

Leseproben

Termine mit Michael Stauffer

  • 01.11.2017  20:00

    Rote Fabrik, Zürich

  • 11.11.2017  

    Büchers Best, Dresden

  • 12.12.2017  

    Fahimi Bar, Berlin

  • 24.02.2018  

    tba, Kassel

  • 27.04.2018  

    Schloss Großlaupheim, Laupheim