Rückblick Bachmannpreis 2007

Das Traurige für uns vorneweg: Leider war es Jochen Schmidt nicht vergönnt, einen der Preise in Klagenfurt mit nach Hause zunehmen, obwohl er vorab nicht nur hier als Mitfavorit galt und er in nicht weniger als drei Stichwahlen stand. Jurypräsidentin Iris Radisch sprach in ihrer Schlussrede auch von der normalen Ungerechtigkeit beim Bachmannpreis – dieses mal traf es leider Jochen, dessen Text einen Preis auf jeden Fall verdient hätte.

Nun ja, hier die Preisträger vom gestrigen Sonntag: Der mit 25.000 Euro dotierte Ingeborg-Bachmann-Preises ging verdient an Lutz Seiler (mit einem großartigen Text, hier nachzulesen) , der Telekom-Austria-Preis, mit 10.000 Euro dotiert, an Thomas Stangl. Peter Licht bekam den mit 7.500 Euro dotierten 3sat-Preis sowie den Publikumspreis (5.000 Euro). Da der Autor sein Gesicht nicht im Fernsehen zeigen wollte, nahm die Preise sein Verleger / unser Kollege Wolfgang Farkas von Blumenbar entgegen. Der Ernst-Willner-Preis (7.000 Euro) ging an Jan Böttcher.

Ausführliche »Berichterstattung« von der Preisverleihung liefern der Paperback Fighter, Juliette Guttman auf Westropolis (inkl. der einzelnen Abstimmungsergebnisse und lesenswerten Kommentaren), Sopran und die Wissenswerkstatt.

Update: In der Netzeitung findet man einen herzzereißenden Brief von Jochen Schmidt an den Bachmannpreis.

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