Zone

Gedichte

Titel der edition AZUR

John Sauter erzählt von Städten und Landschaften, die ins Vergessene driften. Er tigert über Abraumhalden, Deponien, den Schrott und Müll einer Zivilisation, die nichts mehr wissen will von ihren angefangenen, abgebrochenen Provinzen. Doch auch die können Heimat sein. Denn es gibt hier nicht nur Tristesse, Gewalt und Sprachlosigkeit – sondern auch Liebe, Hoffnung und eine befremdliche Schönheit, die wie das Meer an einer Bushaltestelle riecht. Sauters Gedichte beziehen ihre Stärke aus der Resignation und sie können weit mehr als bloß Inventur zu betreiben: Sie geben den entlegenen Gegenden ihre Stimme zurück.

[...] John Sauter findet viele schöne und treffende Bilder für das Unheimliche, das von der eigenen Heimat ausgeht, für das Bedrohliche, das oft in den alltäglichen Dingen zum Vorschein kommt.

Martin Peichl, Buchkultur

»John Sauters Gedichte führen direkt ins Herz bröckelnder Städte, sie sprechen von Fremdsein, von Rausch und von Liebe, sie sind immer ein wenig auf der dunklen Seite, dabei frisch, klug, gegenwärtig und einfach sehr schön.«

Martina Hefter

»Bis wir ganz / Hier werden«, heißt es in John Sauters Zyklus »Nadeln«, und der weite Chor der übrigen, höchst beweglichen Gedichte singt dazu, was wir bis dahin tun können: Mit der Zeit, dieser größten Nomadin von allen, durch ihre Zonen streifen. Durch Phasen von Kälte, Rausch und Gewalt genauso wie durch Augenblicke zärtlichster Lebendigkeit, wie sie überall entstehen können.«

Anja Utler

»Statt falscher Erbaulichkeit vermittelt dieser Band gleißende Ehrlichkeit und zeigt gerade in der Offenlegung unserer existenziellen Nöte, wofür es sich zu leben lohnt.«

Björn Hayer, Lesart (Deutschlandradio Kultur)

»So wurden das im Grunde Gedichte, wie sie vor allem diese Generation schreiben kann, die ausgezogen ist aus der Mörtelzeit und augenscheinlich noch immer das Gefühl hat, dass sie mit ihren Träumen und Sehnsüchten an dieser Zone hängt.«

Ralf Julke, Leiziger Internet Zeitung

»In grandioser Weise spielen diese herrlich klaren, schnörkellosen Gedichte dazu mit der Magie von Sprache und Sprachbildern, die sich einbrennen. Das ist Lyrik, nach der man sich sehnt.«

Kerstin Fischer, Lyrikatelier Fischerhaus
Nancy Hünger

Titel der edition AZUR Was bleibt, wenn eine alles setzt und alles verliert? In »4 Uhr kommt der Hund« erzählt Nancy Hünger von einem totalen Ich-Verlust, der keine Gewissheiten und keine Verbindlichkeiten mehr kennt. Davon, wie man der Welt und der Liebe abhanden kommt – und zwar so gründlich, dass man sich selbst nicht wiedererkennt.

  • 4 Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen
    Buch 19.00 EUR
    Broschur
    88 Seiten
    10. März 2020
    Titel der edition AZUR
Volker Sielaff

Titel der edition AZUR Er hält sich abseits literarischer Moden und überrascht doch mit jedem Buch neu. »Wer nach so langer Zeit aus den Weiten der freien lyrischen Rede umkehrt zum End- und Binnenreim, hat Freiheiten genutzt, die unweigerlich zur Reife führen«, schreibt Michael Braun über Volker Sielaff. Im Zentrum seines neuen Bandes steht der

  • Barfuß vor Penelope
    Buch 19.00 EUR
    Gedichte
    Broschur
    112 Seiten
    10. März 2020
    Titel der edition AZUR
Ingrid Mylo

Titel der edition AZUR Die Gedichte von Ingrid Mylo siedeln dort, wo die Worte verdunkeln und Erinnerungen flüchtig werden: in der blauen Stunde. Still ist es in ihnen. Man kann hören, wie die Geräusche Bedeutung ansetzen und die Zeit, die es nicht gibt, hinter den Tagen zu rieseln beginnt. Wenn unser Denken nicht weiter weiß,

  • Überall, wo wir Schatten warfen
    Buch 18.00 EUR
    Gedichte
    Klappenbroschur
    80 Seiten
    8. März 2021
    Titel der edition AZUR