Die Künstlerin Kira, Mitte vierzig, lebt mit ihrem Ehemann Vau und zwei jugendlichen Söhnen in Berlin. Eines Tages verabschiedet sich Vau mit den Worten: Ich liebe dich nicht mehr. Und als wäre das nicht genug, hat er auch noch eine Neue, jünger und bald auch schwanger. Kira muss sich entlieben, doch wie soll das nach 20 Jahren Ehe gehen?
Von nun an schlägt sich Kira durch den Alltag, macht eine Weiterbildung – das Künstlerinnendasein allein reicht zum Leben nicht –, hat neue und wiederkehrende Liebhaber, versucht, eine gute Mutter zu sein, und stellt fest, dass sie sich zwar nie trennen wollte, mit jedem Tag des Getrenntseins aber auch Erleichterung verspürt. Irgendwann erkennt sie: Es ist höchste Zeit, neuen Mut zu fassen und das Leben mit Karacho zuzulassen.

Unverstellt und eindringlich erzählt Susanne Schirdewahn vom Frau-Sein, vom Mutter-Sein, vom Scheitern und wieder aufstehen, und fragt sich dabei, wie frau es schaffen kann, im eigenen Leben die Hauptrolle einzunehmen.

»Dies ist eine große Ballade von der zerbrochenen Liebe. Traurig, aber mit einer schönen Melodie!« — Sven Regener

Das ist ein Buch, was man nicht wieder aus der Hand legt. Sie erzählt keine Leidensgeschichte einer Figur, sondern das Ganze hat einen Swing, es hat eine Musik. Sie lässt sich nicht reinfallen ins Leid, aber sie erzählt auch über die große Liebe.

Carsten Hueck, DLF Studio 9

Es ist, als wäre dieser Roman eine Gegengeschichte zur Metaerzählung unserer Zeit, in der ständig von Niederlagen und Opfern die Rede ist, wo die einen verdammen und beschämen und die anderen beschämt in der Hilflosigkeit erstarren. Eine Geschichte direkt aus dem Leben. Und wem es just passiert ist – der wird sich in Kiras Geschichte wiedererkennen.

Ralf Julke, Leipziger Zeitung

Was mit der Mutterschaft geschehen kann, wenn die Paarbeziehung nicht hält, behandelt Susanne Schirdewahn in ihrem Buch "Karacho". Wer bin ich eigentlich, wenn die Rolle einer Ehefrau wegfällt, und wie viel dürfen die Kinder von der Überforderung mitbekommen?

Julia Haller, Hildesheimer Allgemeine Zeitung

In einem entwaffnend ehrlichen Bewusstseinsstrom erzählt die Künstlerin von ihrer Sehnsucht nach Aufmerksamkeit und der Traurigkeit, einen Menschen lozulassen.

Selina Jüngling, Emotion

Man wird auf jeder Seite aufs Neue überrascht. Man freut sich für Kira, dass das Leben nicht stehenbleibt und sie sich eben nicht verkriecht in einer dunklen Ecke.

Klaus Rathje, Berliner Zimmer

Nach zwanzig Jahren Ehe, mit Mitte vierzig in der Großstadt, als nunmehr alleinerziehende Mutter zweier Söhne, ist das ein hartes Los – und Kira mäandert ziellos zwischen den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten dieses Umstand umher, den Schmerz darüber als ständigen Begleiter stets an ihrer Seite. Doch zwischen der Leere, die ihre Affären und ihre Haltlosigkeit immer wieder hervorruft, findet sie zunehmend auch immer mehr Mut, sich auf ihr neues Leben einzulassen und es als Frau, als Mutter, als Künstlerin anzunehmen, wie es ist – und zwar mit „Karacho“.

Daniel Schieferdecker, Szene Hamburg

Unweinerlich, rasant und wahnsinnig modern geschrieben ist die Trennungsgeschichte, die Susanne Schirdewahn in ihrem Debütroman Karacho erzählt.

Barbara Gärtner, Donna
Susann Rehlein

Unseren Sex haben wir in der Pubertät gelernt. Von jemandem, der sich damit auskannte, oder durch Trial-and-Error und Rumgestümper? Genau.Hat Spaß gemacht, keine Frage, aber wenn wir unsere Ernährung so handhaben würden wie unseren Sex, würden wir heute noch wie mit achtzehn von Baukastenspaghetti leben, zum Nachtisch gäbe es eine Literpackung Eis oder eine Tüte

  • Ab ins Bett!
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Lea Ruckpaul

Dolores Haze – die Lolita aus Vladimir Nabokovs gleichnamigem Roman – ist vom Mädchen zur Frau geworden. Mit Ende dreißig blickt sie zurück auf ihr beschädigtes Leben und fragt sich, wie sie die geworden ist, die sie heute ist. Lea Ruckpaul erzählt in ihrem Debütroman von einer Überlebenden, die sich freischreibt und die um keinen

  • Bye Bye Lolita
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Olivia Kuderewski

Trennungen sind scheiße. Die Liebe des Lebens verwandelt sich plötzlich in ein Monster, man heult schon zum Frühstück, trinkt täglich, blockiert und entblockiert, gibt Socken zurück, macht Umwege, um die Zigaretten woanders zu kaufen, shapt seinen Body und hört plötzlich doch auf die Ratschläge der Mutter. Man panzert sich, legt sich eine solide Schicht Gefühlskälte

  • Haha Heartbreak
    Buch 22.00 EUR
    2. Auflage
  • Haha Heartbreak
    ebook 16.99 EUR