Es reißt nicht ab. Schon wieder ein neues Gesicht bei uns im Team. Aber Moment mal, so neu ist sie ja gar nicht. Jule hat bis vor Kurzen ein Praktikum bei bei uns gemacht und ist gekommen, um zu bleiben. Jetzt ist sie zurück als Werkstudentin und unterstützt uns im Bereich Booking. Jetzt aber raus mit der Sprache: Wer ist Jule Haas wirklich?
Liebe Jule, da bist du ja wieder. Womit haben wir dich in den vergangenen Monaten so überzeugt, dass du beschlossen hast, zu bleiben?
Jule: Mit euer lieben Art, mit eurem Sprechen über vergangene und kommende Bücher, das mich begeistert hat, mit der Möglichkeit, noch tiefer in die Arbeit bei VQ einzusteigen und mehr dazuzulernen, mit der schönen Zeit, die wir auf der Buchmesse hatten, mit Theo, und – das muss ich auch zugeben – mit der Möglichkeit, auch von Frankfurt aus bei euch mitzuarbeiten.
Jetzt unterstützt du uns aus der Ferne. Was kann Frankfurt, was Berlin nicht kann? Und andersherum?
Jule: Oh das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, die Städte sind einfach sehr unterschiedlich. An Frankfurt mag ich den Main, meine WG, meine Uni, die Nähe zu anderen Städten im Umfeld, Apfelwein, das Eintracht Frauen Team und dass ich mich einfach sehr angekommen und Zuhause fühle. In Berlin war ich bisher im Vergleich noch nicht so lange, aber habe mich immer sehr wohl gefühlt und bin gespannt, die Stadt noch mehr kennenzulernen. Ich mag, dass da in Bezug auf Texte und Bücher und Gesellschaftspolitisches so viel passiert, wie froh die Menschen werden, wenn die Sonne rauskommt, dass es so klasse veganen Döner gibt, die leckere bosnische Burekbäckerei bei der ich oft war, dass es im Gegensatz zu Frankfurt durch Alba-Berlin so viele Basketballspiele gibt und natürlich, dass da V&Q sitzt.
Jetzt mal ganz zum Anfang: Was war dein Erstkontakt mit V&Q?
Jule: Mein erster tatsächlich so reflektierter Kontakt war der Azur Titel Nimm die Alpen weg von Ralph Tharayil. Ich habe in meinem damaligen Job einen Förderantrag für eine Lesung mit dem Text geschrieben und war sehr überzeugt davon. Ab dann sind die V&Q-Bücher immer wieder in mein Leben geschwappt und haben mir eine große Freude bereitet, weshalb ich mich für ein Praktikum beworben habe. Ich freue sehr, dass das geklappt hat und ich jetzt sogar längerfristig dabei bin.
Was ist der Titel aus dem aktuellen – oder auch aus dem kommenden Herbstprogramm – auf den du dich am meisten freust?
Jule: Da gibt es auch auf jeden Fall mehr als einen. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich nochmal Alisha Gamischs Parasiti sagen, obwohl ich das auf Instagram schonmal vorgestellt habe. Aus dem kommenden Programm bin ich besonders gespannt auf Heartcore, Gavdos und Chris Lauers Text.
Du hast eine Liste mit merkwürdigen Begriffen und Phrasen, die du irgendwo aufschnappst. Teilst du deine Top 3 mit uns?
Jule: Na klar! Oft sind es auch einfach normale Wörter, die ich im Kontext lustig fand.
Mein Top-Drei von der Leipziger Buchmesse waren: Messegnom, Nachtbrötchen und als
eine Person meinte »Die Likes prasseln nur so auf mich ein«. Ich bin schon gespannt,
was sich bei der nächsten Messe so ansammelt.
Im Büro wird ja mittags immer gekocht: Welches Gericht hat dich am meisten überzeugt? Wer war der/die Koch/Köchin?
Jule: Oh, auch schwierig, da fallen mir so viele leckere Sachen ein. Ich glaube spontan würde ich sagen: die Udon-Nudeln, die Max einmal gemacht hat. Das war einfach perfekt, weil ich den ganzen Tag schon darauf Lust hatte und dann sagt Max kurz vor dem Mittagessen einfach: Übrigens, ich mache Udon-Nudeln. Das hat sich angefühlt wie Schicksal.
Wir haben ja dank Toni unseren Bürohund Theo. Welches Tier würdest du mitbringen, wenn du freie Wahl hättest und warum?
Also meine Lieblingstiere sind Kühe, Garnelen und Bisons aber das eignet sich nicht so wirklich fürs Büro. Ich fände es schön, wenn es im Innenhof mehr Vögel gäbe, deswegen würde ich vielleicht einfach Vogelfutter und ein Vogelbad mitbringen und dann schauen wer so vorbeigeflattert kommt.
Wie erreicht man dich ab sofort bei uns?
Meine Mail ist: jule.haas@voland-quist.de