Ex-CIA-Mann Max Rushmore reist für einen Routineauftrag in die noch friedliche Stadt Odessa. Doch als die abgetrennte Hand des örtlichen Gouverneurs in einem Fass Sonnenblumenöl auftaucht, ist Max alarmiert. Er stolpert über einen Männerzeh mit demselben verräterischen Muttermal. Der outgesourcte Profi kann nicht anders – er muss ermitteln! Inmitten politischer Spannungen hetzt Max durch die schöne Hafenstadt am Schwarzen Meer und ihre Schattenbezirke. Er trifft dubiose Geschäftsmänner, korrupte Beamte, Katakombenbewohner, Wissenschaftler, Konditorinnen, Dichter, Archivarinnen, Polizisten – und Mörder.

In ihrer surrealen Neuerfindung des klassischen Spionagethrillers zollt Sally McGrane literarischen Ikonen von Odessa wie Babel, Gogol, Puschkin und Tschechow ihre Anerkennung und inszeniert gleichzeitig die Drohkulisse eines heraufziehenden Krieges.

  • Die Hand von Odessa
    Buch, Vorbestellung 20.00 EUR
    Roman
    Klappenbroschur, 300 S.
    13. Februar 2023
    9783863913854
    978-3-86391-385-4
  • Die Hand von Odessa
    ebook 11.99 EUR
    epub
    416 S.
    18. November 2022
    9783863913502
    9783863913502
Stimmen

Sally McGrane kennt sich bestens aus in der post-sowjetischen Ukraine. Mal nüchtern, mal wild und geheimnisvoll, mit gelegentlichen Ausflügen ins Phantastische. Als hätten Lewis Carrolls Alice und Isaac Babels legendärer Gangster Benja Krik sich für neue Geschichten aus Odessa getroffen.

Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung

[Ein irrwitziger Roman], der sich sehr virtuos (und von Diana Feuerbach grandios übersetzt) aus allem bedient, was Odessa als Stadt der Literatur und kosmopolitischem Melting Pot an der Schwarzmeerküste zu bieten hat.

Thomas Wörtche, CULTurMag

Dieses Buch ist eine Räuberpistole, ein rauchender Colt aus einer Region, in der jeder Funke einen Flächenbrand entfacht.

Hans Christoph Buch, FAZ

[...] eine tolle Geschichte, bebend vor Lebenslust und zitternd vor Angst.

Tobias Gohlis, RECOIL - Der Krimiblog

Ein Spionageroman für alle, die das mit der Spionage nicht so todernst nehmen wie die meisten Geheimdienste.

Ralf Julke, Leipziger Zeitung

Ein grandios irrwitziger Roman, der schier explodiert vor bizarren Figuren, abgedrehten Twists und satirisch bis polemisch-kritischen Seitenhieben auf die realexistierende Politik, nicht nur die der Region.

Thomas Wörtche, Deutschlandfunk Kultur