Hana ist Bildhauerin, Mitte dreißig, und gerade erst mit ihren verdrängten Bedürfnissen aus dem inneren »Schrank« in die Welt gestolpert. Auf ihrer Suche nach einem Weg ins Leben pendelt sie zwischen der Prager Intellektuellenbubble und einem mährischen Dorf, zwischen internationaler Kunstszene und städtischer Peripherie.
Dabei entsteht ein reißender Strom aus Gedanken, Eindrücken und intimen Bekenntnissen, durchzogen von Anspielungen auf Literatur, Popkultur und gesellschaftliche Debatten. Tereza Semotamovás Journal ist ein treffendes Generationsporträt — und eine Ermutigung, sich den eigenen Bedürfnissen zu stellen.

