Ausflug zum Kurt Tucholsky Museum Rheinsberg 

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Am Freitag waren wir mit Julius Fischer in Rheinsberg, um im Rahmen seiner Lesung einen Spendenscheck über 12.500 Euro an den Förderverein des Kurt Tucholsky Literaturmuseums zu übergeben (mehr zu den Hintergründen hier im Blog).

Es war ein gelungener Abend, uns hat’s viel Spaß gemacht. Danke dafür an Dr. Peter Böthig, den Leiter des Museums, seine Mitarbeiter und alle Zuhörer. Und vielen Dank auch noch einmal an dieser Stelle all unseren Crowdfunding-Unterstützern im »Wanderhurenstreit«, die diese Spende indirekt ermöglichten.

Dr. Böthig zur geplanten Verwendung des Geldes:

»Wir wollen die Spende einsetzen für das Tucholsky-Jubiläum, das wir in diesem Jahr begehen, seinen 125. Geburtstag. Wir haben eine ganze Reihe von Veranstaltungen geplant, eine Ausstellung und einen Katalog/Text-Bild-Band zu Tucholskys Stationen im I. Weltkrieg. Das Museum ist finanziell knapp ausgestattet, so dass wir über diese Spende mehr als erfreut sind, weil sie uns unterstützt, das zu tun, was wir vorhaben, nämlich Tucholskys brillanten Geist, seinen Esprit, seinen Witz und seine satirische Scharfsichtigkeit in die Gegenwart zu transportieren.

›Woher das Geld kommt, ist unbekannt. Es ist eben da bzw. nicht da – meist nicht da.‹, schrieb Kurt Tucholsky in: Kurzer Abriss der Nationalökonomie, Die Weltbühne, 15.09.1931. Bei der Spende wissen wir, woher das Geld kommt, und die Geschichte, die hinter der Spende steht, ist eine, die Tucholsky gefallen hätte.«

Hier ein paar Eindrücke von der Lesung.

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Weitere Fotos findet ihr auf unserer Facebookseite.

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